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Die Fitbit-Gründer James Park und Eric Friedman melden sich mit neuer Hardware zurück. Ihr Unternehmen Luffu hat mit dem Luffu Link ein Gesundheits- und Sicherheitsarmband vorgestellt, das bewusst auf ein Display verzichtet. Dafür stecken GPS und eine eigene LTE-M-Verbindung im Gehäuse.
Im Gegensatz zu klassischen Fitness-Trackern soll sich der Luffu Link weniger um persönliche Bestzeiten und Trainingspläne kümmern. Im Mittelpunkt steht die Gesundheit innerhalb einer Familie. Das Armband zeichnet Aktivität, Schritte, Schlaf, Herzfrequenz und Herzfrequenzvariabilität (HRV) auf. Die Daten landen in der Luffu-App, die Informationen mehrerer Familienmitglieder zusammenführen und mithilfe von KI auffällige Veränderungen erkennen soll. Luffu setzt auf 4G LTE-M und GPS, wodurch das Armband auch ohne gekoppeltes Smartphone seinen Standort übermitteln oder eine Hilfenachricht an zuvor festgelegte Kontakte senden kann. Ein separater Mobilfunktarif ist dafür nicht notwendig, die LTE-Daten sind im Luffu-Dienst enthalten.
Gesundheits-Tagebuch per Sprache
Über das integrierte Mikrofon können Nutzer außerdem Informationen direkt per Sprache erfassen. Medikamente genommen, Kopfschmerzen, mies geschlafen oder beim Mittagessen eskaliert? Solche Angaben lassen sich einsprechen und werden anschließend in der App zusammen mit den automatisch erfassten Daten organisiert. Ein Lautsprecher ist ebenfalls eingebaut. Eine einfache Check-in-Funktion gibt es ebenfalls: Mit zwei kurzen Tastendrücken lässt sich den hinterlegten Familienmitgliedern signalisieren, dass alles in Ordnung ist. Bei einem Hilferuf können neben der Sprachnachricht unter anderem Standort, Akkustand und Gesundheitsinformationen übermittelt werden.
Technisch bleibt Luffu beim Formfaktor eines relativ unauffälligen Fitnessbands. Das Link ist bis 50 Meter wasserdicht und wird mit Armbändern in zwei Größen geliefert. Der Akku soll unter den von Luffu angegebenen Nutzungsbedingungen bis zu fünf Tage durchhalten. Rund 20 Minuten am Ladegerät sollen für etwa 80 Prozent reichen, vollständig geladen ist der Akku nach ungefähr einer Stunde. Unterstützt werden iOS und Android.
Günstig wird der Familienanschluss nicht
Der Luffu Link kann derzeit in den USA für 249,99 US-Dollar vorbestellt werden, der reguläre Preis ist mit 299,99 US-Dollar angegeben. Die Auslieferung soll Anfang 2027 beginnen. Einen bestätigten Deutschlandstart oder Europreis gibt es bislang nicht. Mit dem Kauf allein ist es zudem nicht getan. Für die Nutzung wird ein Luffu Family Plan benötigt. Der Standardtarif für bis zu vier Familienmitglieder soll 19,99 US-Dollar monatlich beziehungsweise 199,99 US-Dollar jährlich kosten. Mehrere Luffu-Link-Armbänder können über denselben Familienplan laufen.

