
MAINGAU sortiert AC-Laden neu: günstiger wird es nur an den richtigen Säulen
MAINGAU schraubt an seiner Preisstruktur für Autostrom. Im Mittelpunkt steht diesmal nicht das schnelle DC-Laden, sondern das klassische AC-Laden. Also genau das Laden, das viele E-Auto-Fahrer am Supermarkt, in der Stadt oder beim gemütlichen Rumstehen erledigen. Und ja, gemütlich wird es preislich nur noch, wenn man vorher genauer hinschaut.
Statt einem recht simplen Preis gibt es beim AC-Laden nun eine stärkere Staffelung. MAINGAU unterscheidet künftig zwischen Niedrigpreis, Standardpreis und Hochpreis. Das kann günstiger werden, kann aber auch fieser reinhauen. Je nachdem, an welcher Säule man lädt. Elektromobilität bleibt also weiter eine wichtige Nebenquest.
Drei Preise statt einem ruhigen Puls
Im normalen MAINGAU-Autostromtarif kostet AC-Laden jetzt 0,52 Euro pro kWh im Niedrigpreis, 0,72 Euro pro kWh im Standardpreis und 0,82 Euro pro kWh im Hochpreis. Wer als MAINGAU-Kunde den Vorteilspreis bekommt, zahlt beim AC-Laden 0,42 Euro pro kWh im Niedrigpreis, 0,62 Euro pro kWh im Standardpreis und ebenfalls 0,82 Euro pro kWh im Hochpreis.
Der Vorteilspreis gilt für Kunden, die neben MAINGAU Autostrom noch einen weiteren Vertrag bei MAINGAU haben, etwa für Strom, Gas, Internet oder Mobilfunk. Damit wird der Tarif für Bestandskunden im richtigen Ladeverbund durchaus interessant. Für alle anderen gilt: App öffnen, Preis checken, erst dann einstöpseln.
Blockiergebühr bleibt ein Thema
Auch beim Standzeitzuschlag bleibt MAINGAU nicht zimperlich. Beim AC-Laden greift der Standzeitzuschlag ab 180 Minuten. Dann werden 0,10 Euro pro Minute, maximal aber 12 Euro pro Ladevorgang, fällig. Bei DC-Ladevorgängen beginnt der Zuschlag bereits nach 60 Minuten. Das ist grundsätzlich nachvollziehbar, denn belegte Ladesäulen sind weiterhin ein echter Nervtöter. Gleichzeitig macht es öffentliches Laden aber nicht unbedingt entspannter.
MAINGAU setzt weiter auf großes Ladenetz
MAINGAU wirbt beim Autostrom weiterhin mit einem großen Ladenetz. Nach eigenen Angaben stehen rund 185.000 Ladepunkte in Deutschland und über 880.000 Ladepunkte in Europa zur Verfügung. Geladen werden kann per App, Ladekarte oder Ladechip. Eine monatliche Grundgebühr fällt beim Autostromtarif nicht an. Die neue Struktur macht den Tarif aber deutlich abhängiger vom konkreten Ladepunkt. Wer häufig an Ladepunkten aus dem Niedrigpreis-Bereich lädt, kann profitieren. Wer dagegen regelmäßig in den Standard- oder Hochpreis rutscht, darf sich nicht wundern, wenn die Rechnung plötzlich explodiert.
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