Meta VR Glasses, Muse und Ray-Ban 3: Alle Ankündigungen der Meta Connect 2026 im Überblick
Das steckt hinter Zuckerbergs neuer Gadget-Offensive
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Meta-Chef Mark Zuckerberg hat auf der Meta Connect 2026 eine klare Richtung vorgegeben: KI soll persönlicher werden – und vor allem ständig verfügbar sein. Im Mittelpunkt stehen neue Geräteklassen rund um smarte Brillen sowie ein eigener KI-Agent, der sich tief in den Alltag integriert. Unser Überblick zum Showcase.
Im Zentrum der Ankündigungen steht „Muse“, Metas persönlicher KI-Agent. Das System bekommt ein neues Modell, das erstmals Echtzeit-Video-Interaktionen ermöglicht. Nutzer:innen sprechen nicht mehr nur mit einer Stimme, sondern mit einem visuellen Avatar, der auf Sprache reagiert und parallel Aufgaben erledigt. Dazu kommt die Fähigkeit, Anwendungen direkt zu steuern und eigenständig Aktionen wie Terminplanung oder E-Mail-Kommunikation auszuführen. Künftig läuft Muse auch direkt auf Metas AI-Brillen und begleitet Nutzer:innen dauerhaft im Alltag.

Ein weiteres neues Gerät ist „Muse Charm“ – ein kompakter Begleiter, der den KI-Agenten in ein eigenständiges, tragbares Format bringt. Details dazu will Meta im Laufe des Jahres nachreichen.
AI Glasses werden zum zentralen Gerät
Meta baut sein Portfolio rund um smarte Brillen massiv aus. Die bekannte Ray-Ban-Serie wird international erweitert und bekommt gleichzeitig neue Funktionen. In Deutschland, Frankreich und Italien ist die aktuelle Generation ab sofort vorbestellbar, der Marktstart ist für den 13. Oktober 2026 angesetzt.
Technisch geht es vor allem um mehr Eigenständigkeit. Navigation funktioniert künftig direkt über die Brille – inklusive Fahrrad- und ÖPNV-Routen. Die Wegbeschreibung orientiert sich stärker an der realen Umgebung statt an Straßennamen. Ergänzt wird das durch neue Features wie Fotobearbeitung direkt im Sichtfeld, Kalenderfunktionen oder gespiegelt angezeigte Smartphone-Benachrichtigungen. Ein auffälliger Schritt ist die Einführung von Hologramm-Avataren für Videoanrufe. Dabei wird ein digitales Abbild des eigenen Gesichts erzeugt, das Gespräche natürlicher wirken lassen soll – gesteuert allein über die Stimme.
Parallel dazu öffnet Meta die Plattform stärker für Apps. Über eine neue „Explore“-Oberfläche lassen sich speziell angepasste Web-Anwendungen direkt über die Brille nutzen.
Neue Audio- und Designvarianten
Neben den bisherigen Modellen erweitert Meta das Line-up deutlich. Erstmals gibt es reine Audio Glasses, die sich auf Klang und KI-Funktionen konzentrieren. Die Brille kombiniert offene Audioausgabe mit langer Akkulaufzeit und richtet sich klar an den Alltagsgebrauch ohne visuelle Ablenkung. Insgesamt wächst das Angebot auf über 100 Varianten – inklusive neuer Designs in Zusammenarbeit mit Ray-Ban und Oakley. Auch eine neue Generation der klassischen AI Glasses ist angekündigt, die ein kompakteres Design, schnelleren Zugriff auf die KI und eine verbesserte Laufzeit bietet.
Meta VR Glasses setzen auf Kino und Spatial Computing
Mit den neuen Meta VR Glasses zeigt das Unternehmen zudem eine deutlich leichtere Alternative zu klassischen VR-Headsets. Das System besteht aus einer Brille und einer ausgelagerten Recheneinheit, die in der Tasche getragen wird. Technisch setzt Meta auf ein 5K-Display mit Micro-OLED, Augen- und Gestensteuerung sowie integrierter KI. Inhalte sollen sich ohne Controller steuern lassen. Die Laufzeit liegt bei rund drei Stunden für hochauflösende Medien, Schnellladen ist ebenfalls integriert.

Der Fokus liegt klar auf Entertainment. Die Brille ist IMAX-Enhanced-zertifiziert und soll Filme in erweiterten Bildformaten darstellen. In Kooperation mit Disney entstehen zudem neue 3D- und VR-Erlebnisse, die Filme in interaktive Umgebungen einbetten.
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Auch beim Gaming baut Meta weiter aus. Neue Titel sind u.a. Cardmada, Dice Throne Digital, Dragon Grove, Phoenix Wright: Ace Attorney – Dual Destinies, Supernatural, Tetris Effect: Mixed Realities und Two Point Hospital. werden gezielt für Hand-Tracking entwickelt, sodass sie ohne Controller spielbar sind. Gleichzeitig bleiben klassische Steuerungsmethoden optional. Zum Line-up gehören unter anderem bekannte Marken sowie neue Mixed-Reality-Erfahrungen.
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