| 0 | 0 |
Nach dem Erfolg von Michael macht Lionsgate offenbar ernst mit einer Fortsetzung. Das Studio arbeitet bereits an einem zweiten Film über Michael Jackson und hat nun auch einen groben Zeitplan genannt. Die Dreharbeiten könnten noch Ende 2026 oder Anfang 2027 beginnen.
Dreharbeiten könnten noch 2026 starten
Lionsgate-Filmchef Adam Fogelson erklärte im Rahmen der aktuellen Quartalszahlen, dass die Arbeiten am zweiten Film vorankommen. Nach derzeitiger Planung soll die Produktion gegen Ende dieses Jahres oder Anfang 2027 starten. Ein Kinostart wird aktuell für Ende 2027 bis Anfang 2028 angepeilt. Einen endgültigen Termin gibt es allerdings noch nicht. Ganz bei null beginnt Lionsgate dabei offenbar nicht. Bereits bei der Produktion des ersten Films wurden zusätzliche Szenen gedreht, die für die Fortsetzung verwendet werden könnten. Im Mai hatte Fogelson erklärt, dass bereits ungefähr 25 bis 30 Prozent des Materials für einen zweiten Teil vorhanden seien.
Jaafar Jackson dürfte wieder Michael spielen
Im ersten Film übernimmt Jaafar Jackson, der Neffe von Michael Jackson, die Hauptrolle. Eine offizielle vollständige Besetzung für die Fortsetzung wurde noch nicht angekündigt, es wäre allerdings ziemlich überraschend, wenn Lionsgate hier plötzlich einen anderen Michael aus dem Hut zaubern würde.
Inhaltlich bietet sich einiges an: Der erste Film endet mitten in Jacksons Karriere und lässt unter anderem die späteren großen Tourneen, weitere Alben und zahlreiche kontroverse Kapitel seines Lebens weitgehend außen vor.
Der Erfolg von „Michael“ macht Teil 2 ziemlich logisch
Dass Lionsgate die Geschichte fortsetzen will, kommt nicht sonderlich überraschend. Michael entwickelte sich 2026 zu einem großen Kinoerfolg und spielte weltweit mehrere hundert Millionen US-Dollar ein.Schon das Ende des Films machte mit dem Hinweis „His Story Continues“ ziemlich unmissverständlich klar, dass die Verantwortlichen noch nicht fertig sind.
Und Stoff gibt es genug. Der schwierigere Teil dürfte sein, die zweite Hälfte von Michael Jacksons Leben in einen Film zu bekommen, ohne daraus entweder einen Vierstundenbrocken oder gleich noch „Michael 3“ zu machen.
