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MIt Ricoh und Kronozio macht ihr Trading Cards zu Geld

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Wer schon einmal mehrere Tausend Pokémon-, Magic- oder Sportkarten katalogisieren und anschließend verkaufen wollte, kennt das Problem: Der eigentliche Wert steckt vielleicht in der Sammlung – vorher wartet aber eine Menge stumpfe Arbeit. PFU America, die Scanner-Tochter aus der Ricoh-Gruppe, und Kronozio wollen genau diesen Prozess mit dem neuen Trading Cards2Cash Professional deutlich automatisieren.

Das Paket kombiniert einen RICOH fi-8170 Dokumentenscanner mit der Kartenverwaltungs- und Verkaufssoftware von Kronozio. Gedacht ist das System vor allem für Händler und Sammler mit größeren Beständen, die ihre Karten möglichst schnell digitalisieren, erfassen und anschließend online anbieten möchten. Kronozio empfiehlt die Professional-Variante für Sammlungen mit mehr als 15.000 Karten.

Bis zu 2.500 Karten pro Stunde scannen

Das Herzstück ist der RICOH fi-8170 mit automatischem Einzug. Laut PFU und Kronozio kann der Scanner Vorder- und Rückseite von bis zu 2.500 Karten pro Stunde erfassen. Die Bilder sollen anschließend automatisch organisiert, ausgerichtet und zugeschnitten werden, sodass unter anderem Kartenränder und Ecken möglichst deutlich erkennbar sind.

Die eigentliche Arbeit übernimmt anschließend teilweise die Kronozio-Software. Sie soll Karten per KI erkennen, Informationen erfassen, die Sammlung verwalten und daraus Verkaufsangebote für Online-Marktplätze erstellen können. Der Schwerpunkt liegt dabei klar auf eBay, grundsätzlich sollen laut Kronozio aber auch andere Verkaufsplattformen unterstützt werden. Gerade bei großen unsortierten Kartenbeständen könnte das eine ziemliche Erleichterung sein. Statt jede Karte einzeln zu fotografieren, Daten einzutragen und anschließend ein Angebot anzulegen, soll ein großer Teil dieses ziemlich nervigen Fleißjobs automatisiert ablaufen.

Scanner, KI-Software und Zubehör im Paket

Im Trading Cards2Cash Professional Bundle stecken neben dem Scanner auch spezielle Erhöhungen und ein Auffangbehälter für die Karten. Dazu kommen 25 Ultra Pro Top Loader, 100 Penny Sleeves sowie zehn Versandumschläge.

Außerdem gehört eine Kronozio-Lizenz für zwölf Monate und einen Nutzer dazu. Laut der aktuellen Ankündigung umfasst sie bis zu 3.200 KI-gestützte Kartendokumentationen pro Monat und gleichzeitig bis zu 2.500 Online-Angebote. Interessant: Auf einzelnen Produktseiten von Kronozio finden sich derzeit teilweise noch abweichende Angaben zur Zahl der monatlichen KI-Jobs. Für die aktuelle Vorstellung würde ich daher die Angaben aus der neuesten gemeinsamen Pressemitteilung zugrunde legen.

Nicht gerade für die kleine Pokémon-Schublade

Der Spaß ist allerdings klar als Profi-Lösung positioniert. Kronozio nennt für das Bundle eine UVP von 2.399,99 US-Dollar. Das Paket wird unter anderem über Walmart, eBay und Amazon sowie über spezialisierte Händler angeboten. Einen offiziellen deutschen Verkaufsstart oder Euro-Preis nennen PFU und Kronozio bislang nicht.

Damit richtet sich Trading Cards2Cash Professional weniger an jemanden mit einem Schuhkarton voller alter Pokémon-Karten als an Händler, Shops und ambitionierte Sammler mit fünfstelligen Kartenbeständen. Für die könnte der Ansatz allerdings spannend sein: Karte rein, Scanner rödeln lassen, KI den Papierkram machen lassen – und hoffentlich steckt am Ende tatsächlich mehr Cash als Pappe in der Sammlung.

Seif ihr eher „Team Händler“ oder mehr „Team Spieler“? Ich würd mich ja schon freuen wenn ich meine Sammlung katalogisiert bekomme inkl. Hinweis in welcher Kiste / Binder sie ist 😀

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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