
Motorola Razr 70 Serie: Drei neue Foldables mit großem Außendisplay
Motorola bringt seine neue Razr-70-Serie nach Deutschland. Die Reihe besteht aus drei Klapp-Smartphones: Motorola Razr 70, Motorola Razr 70 Plus und Motorola Razr 70 Ultra. Alle drei setzen auf das bekannte Flip-Design, größere Außendisplays und mehr KI-Funktionen. Beim Ultra-Modell geht Motorola besonders in die Vollen: Snapdragon 8 Elite, 165-Hz-Displays, 50-MP-Kameras und ein 5.000-mAh-Akku sollen das Razr 70 Ultra zum stärksten Razr bisher machen.
Drei Modelle für drei Preisstufen
Motorola staffelt die neue Razr-Serie recht klar. Das Razr 70 ist der Einstieg, das Razr 70 Plus sitzt in der Mitte und das Razr 70 Ultra ist das Topmodell. Damit fährt Motorola eine ähnliche Strategie wie bei klassischen Smartphones: ein günstigeres Modell für den Alltag, ein besser ausgestattetes Plus-Modell und ein Ultra-Gerät für alle, bei denen Geld keine Rolex spielt.
Ganz billig wird der Spaß aber nicht. Das Motorola Razr 70 startet bei 869 Euro, das Razr 70 Plus kostet 1.149 Euro und das Razr 70 Ultra liegt bei 1.399 Euro. Foldables bleiben also weiterhin eher Premium-Spielzeug als Massenware für die Hosentasche. Auch wenn sie genau dort natürlich hinwollen.
Motorola Razr 70 Ultra: Das stärkste Modell der Reihe
Das Motorola Razr 70 Ultra ist das technische Aushängeschild der Serie. Innen sitzt ein 6,96 Zoll großes OLED-Display, außen gibt es ein 4 Zoll großes Außendisplay. Beide Bildschirme unterstützen eine Bildwiederholrate von 165 Hz. Das innere Display erreicht laut Motorola eine HDR-Spitzenhelligkeit von bis zu 5.000 cd/m², das Außendisplay wird von Corning Gorilla Glass Ceramic geschützt.
Beim Prozessor setzt Motorola auf den Qualcomm Snapdragon 8 Elite. Damit ist das Ultra-Modell klar auf Flaggschiff-Niveau positioniert. Der Akku fällt mit 5.000 mAh für ein Flip-Smartphone ziemlich groß aus. Geladen wird kabelgebunden mit bis zu 68 Watt, kabellos mit bis zu 30 Watt. Reverse Charging wird ebenfalls unterstützt.
Auch bei den Kameras fährt Motorola groß auf. Das Razr 70 Ultra besitzt ein Triple-System mit drei 50-Megapixel-Kameras. Dazu gehören eine Hauptkamera mit neuem LOFIC-Sensor, eine Ultraweitwinkelkamera mit Makrofunktion und eine Frontkamera. Unterstützt werden unter anderem optische Bildstabilisierung, Dolby Vision Capture und mehrere KI-Funktionen für Gruppenfotos, Bildausschnitt und Zoom.
Motorola nennt unter anderem Varianten mit Alcantara-Textur in Pantone Orient Blue und eine Version mit Holzfurnier in Pantone Cocoa.
Motorola Razr 70 Plus: Viel Ultra, etwas weniger teuer
Das Motorola Razr 70 Plus übernimmt das große 4-Zoll-Außendisplay vom Ultra-Modell. Innen sitzt ein 6,90 Zoll großes OLED-Display mit Dolby-Vision-Unterstützung. Bei der Bildwiederholrate und Displayausstattung liegt es nicht ganz auf Ultra-Niveau, bleibt aber klar im Premiumbereich.
Als Prozessor kommt der Qualcomm Snapdragon 8s Gen 3 zum Einsatz. Das ist kein ganz frischer Ultra-Chip, aber immer noch stark genug für Alltag, Multitasking, Kamera und Spiele. Die Kamera setzt auf ein Dual-System mit 50-MP-Hauptkamera und 50-MP-Ultraweitwinkel. Für Selfies gibt es eine 32-MP-Frontkamera.
Der Akku bietet 4.500 mAh. Geladen wird mit bis zu 45 Watt per Kabel und bis zu 15 Watt kabellos. Motorola gibt eine Laufzeit von mehr als 31 Stunden an. Das Razr 70 Plus erscheint ausschließlich in der Farbe Pantone Mountain View mit Jacquard-Finish.
Motorola Razr 70: Auch der Einstieg bleibt teuer
Das normale Motorola Razr 70 ist das günstigste Modell der Serie, aber mit 869 Euro noch lange kein Schnäppchen. Es besitzt ein 3,63 Zoll großes Außendisplay, auf dem laut Motorola auch komplette Apps laufen können. Innen gibt es ein 6,90 Zoll großes OLED-Display.
Beim Prozessor setzt Motorola auf den MediaTek Dimensity 7450X. Die Kameraausstattung ähnelt dem Plus-Modell: eine 50-MP-Hauptkamera, eine 50-MP-Ultraweitwinkelkamera und eine 32-MP-Frontkamera. Einige KI-Funktionen bleiben allerdings den teureren Modellen vorbehalten. Dazu zählt etwa die Gruppenfoto-Funktion.
Der Akku ist mit 4.800 mAh sogar größer als beim Razr 70 Plus. Kabelgebunden lädt das Razr 70 mit bis zu 30 Watt, kabellos mit bis zu 15 Watt. Angeboten wird es in den Farben Pantone Hematite, Violet Ice, Sporting Green und Bright White.
KI, Scharnier und Updates
Alle drei Razr-70-Modelle teilen sich einige Grundfunktionen. Dazu gehört ein titanverstärktes Scharnier, was bei einem Foldable nun wirklich keine Nebensache ist. Schließlich ist genau dieser Teil der Punkt, an dem sich im Alltag entscheidet, ob ein Klapphandy elegant altert oder irgendwann nervös knarzt.
Motorola integriert außerdem mehrere KI-Funktionen unter dem Label moto ai. Dazu gehören Funktionen wie Catch me up und Next Move. Ebenfalls an Bord sind Integrationen von Google Gemini, Microsoft Copilot und Perplexity. Neu ist außerdem eine Google-Photos-Wardrobe-Funktion, mit der Outfits digital ausprobiert werden können.
Bei den Updates bleibt Motorola solide, aber nicht überragend. Die Razr-70-Serie soll drei Jahre Android-Updates und fünf Jahre Sicherheitsupdates erhalten. Inzwischen bieten einige Konkurrenten längere Update-Zusagen. Gerade bei Geräten jenseits der 1.000-Euro-Marke darf man darüber ruhig etwas genervt die Augenbraue heben.
Technische Daten im Überblick
| Modell | Display innen | Display außen | Prozessor | Akku | Laden | Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Motorola Razr 70 | 6,90 Zoll OLED | 3,63 Zoll | MediaTek Dimensity 7450X | 4.800 mAh | 30 W / 15 W kabellos | 869 Euro |
| Motorola Razr 70 Plus | 6,90 Zoll OLED | 4,0 Zoll | Snapdragon 8s Gen 3 | 4.500 mAh | 45 W / 15 W kabellos | 1.149 Euro |
| Motorola Razr 70 Ultra | 6,96 Zoll OLED, 165 Hz | 4,0 Zoll, 165 Hz | Snapdragon 8 Elite | 5.000 mAh | 68 W / 30 W kabellos | 1.399 Euro |
Für wen lohnt sich welches Razr?
Das Motorola Razr 70 ist das Modell für alle, die ein aktuelles Flip-Smartphone wollen, aber nicht direkt über 1.000 Euro zahlen möchten. Es bietet das kleinere Außendisplay, einen schwächeren Prozessor und weniger KI-Funktionen, bleibt aber durch OLED-Display, 50-MP-Kameras und großen Akku technisch ordentlich aufgestellt.
Das Razr 70 Plus wirkt wie der sinnvollste Mittelweg. Es bekommt das große Außendisplay des Ultra-Modells, eine starke Kameraausstattung und den Snapdragon 8s Gen 3. Wer nicht zwingend den schnellsten Chip und die maximale Kameraausstattung braucht, dürfte hier am ehesten landen.
Das Razr 70 Ultra ist klar das Modell für Technikfans. Es bietet den besten Prozessor, die hellsten und schnellsten Displays, den größten Akku und die auffälligste Ausstattung. Dafür kostet es eben auch 1.399 Euro. Da muss man Foldables schon wirklich mögen.
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