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Razer verlässt mal wieder den Schreibtisch und schraubt diesmal nicht an Maus, Tastatur oder Controller, sondern an einem Elektroroller. Gemeinsam mit NIU bringt der Gaming-Spezialist die FQiX x Razer Special Edition auf den Markt – natürlich in Schwarz mit den typischen giftgrünen Razer-Akzenten. Fehlt eigentlich nur noch RGB unter dem Trittbrett. Ganz neu ist die Zusammenarbeit nicht: Bereits 2022 hatten Razer und NIU limitierte Sondermodelle gemeinsam aufgelegt. Die neue FQiX-Version setzt diese Kooperation nun auf der aktuellen Rollerplattform fort. Anders gesagt: mehr Performance, weniger FPS.
Technisch basiert die Special Edition auf der FQiX-Baureihe. Zur Ausstattung gehören ein 5-Zoll-TFT-Display, Navigation, Bluetooth-Audio, GPS-Tracking und Diebstahlschutz. Mit zwei Akkus sind laut NIU bis zu 110 Kilometer Reichweite möglich, die maximale Gesamtkapazität liegt bei 4.032 Wh. Einen Gaming-Mode oder Turbo-Knopf am Lenker gibt es zwar nicht, aber bei Razer dürfte man das vermutlich nur als verpasste Produktchance ansehen.
In Europa gibt es zwei Varianten: eine L1e-Version für die 45-km/h-Klasse sowie eine stärkere L3e-Ausführung für die 125er-Kategorie. Die Preise starten bei 2.599 Euro, die Versionen mit zwei Akkus liegen bei 3.099 Euro. Für die Reservierung werden 100 Euro fällig.
Die FQiX x Razer Special Edition ist weltweit auf 2.500 Exemplare limitiert. Vorbestellungen laufen noch bis zum 11. Oktober 2026, die ersten Fahrzeuge sollen im vierten Quartal ausgeliefert werden. Als Bonus liegt bei jeder Vorbestellung ein Razer Rogue V4 Gaming Backpack bei. Ein Controller ist dagegen nicht enthalten – was bei einem Roller vermutlich auch besser so ist.
Unterm Strich ist die Kooperation genau das, was man erwartet: ein technisch ordentlich ausgestatteter E-Roller mit Gaming-Lackierung und einer guten Portion Marken-Performance. Jetzt fehlt nur noch Chroma-RGB mit 16,8 Millionen Farben, dann wäre die mobile Battlestation komplett.
