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Nothing OS 5.0 vorgestellt: Über 80 Neuerungen für Design, Performance und KI

Über 80 Updates für Smartphones

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Das Londoner Technologieunternehmen Nothing präsentiert mit Nothing OS 5.0 die nächste Generation seines Android-basierten Betriebssystems, das auf Android 17 aufsetzt und laut Hersteller mehr als 80 Verbesserungen in den Bereichen Design, Personalisierung, Performance und KI integriert.

Nothing OS 5.0 führt einen überarbeiteten Homescreen ein, der optional als neues Theme zur Verfügung steht. Transparente Elemente bei Widgets und Suchleiste erzeugen mehr visuelle Tiefe, während Apps wie die Galerie den neuen Look systemweit aufgreifen. Ergänzt wird dies durch ein adaptives Farbsystem, das sich dynamisch am Hintergrundbild orientiert und Farben automatisch auf Icons, Widgets und Quick-Settings überträgt. Auch zentrale Systembereiche wie Statusleiste, Einstellungen, Kamera und Galerie wurden optisch angepasst. Neue Icons, feinjustierte Abstände sowie aktualisierte Animationen sollen für ein konsistenteres Erscheinungsbild sorgen. Zusätzlich kommen eine neue Schriftart, optimierte Typografie und vereinheitlichte Designelemente zum Einsatz.

Erweiterte Personalisierung und neue Widgets

Für den Sperrbildschirm stehen zwei neue Zifferblätter zur Verfügung, die sich farblich an das Wallpaper anpassen lassen. Der Homescreen lässt sich nun effizienter bearbeiten, da mehrere Apps und Widgets gleichzeitig verschoben werden können. Mit Collector und Away Time ergänzt Nothing das System um zwei neue Widgets: Während Collector visuelle Inhalte aus Kamera und Galerie sammelt, analysiert Away Time die smartphonefreie Nutzung und stellt diese übersichtlich dar. Das Glyph Interface wird in einer eigenen App gebündelt, die Einstellungen, Sounds und Zeitpläne zentral verwaltet. Ein neues Timer-Widget erlaubt zudem die Steuerung direkt über den Homescreen, während die Rückseite kompatibler Geräte die Restzeit visualisiert.

Optimierungen bei Leistung und Bedienung

Nothing OS 5.0 verbessert die Reaktionsgeschwindigkeit bei Eingaben und optimiert die Ressourcenverwaltung. Häufig genutzte Apps werden priorisiert geladen, während eine nächtliche Systemoptimierung die Performance langfristig stabil halten soll. Auch die Bluetooth-Steuerung wurde überarbeitet und vereinfacht. Geräte lassen sich schneller verbinden oder trennen, während QR-Codes in der Kameraansicht nun fixiert bleiben, um die Interaktion zu erleichtern.

Nothing Phone (4a) - 50 MP Triple-Kamera, bis 70x Ultra-Zoom, Transparentes Smartphone, Langer Akku, 50W Schnellladen, 120Hz AMOLED, Glyph Bar, 8GB+256GB - Schwarz
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Im Bereich künstliche Intelligenz erweitert Nothing die bestehenden Funktionen deutlich. Essential Voice liefert präzisere Transkriptionen in Echtzeit und passt die Formatierung automatisch an. Essential Space organisiert Inhalte mithilfe sogenannter Smart Collections und ermöglicht über das Model Context Protocol den Zugriff durch externe KI-Tools.

Neu ist außerdem der Essential Apps Builder, mit dem Nutzer KI-gestützte Apps direkt auf dem Gerät erstellen können, ohne Programmierkenntnisse. Die Erstellung erfolgt über einfache Beschreibungen, die direkt in funktionsfähige Anwendungen umgesetzt werden.

Android-17-Basis und neue Systemfunktionen

Mit der Basis auf Android 17 führt Nothing OS 5.0 getrennte Bereiche für Benachrichtigungen und Quick Settings ein, die per Wischgeste individuell erreichbar sind. Zusätzlich unterstützt das System plattformübergreifendes Quick Share via QR-Code zwischen Android- und iOS-Geräten. Ergänzt wird das Update durch neue Datenschutzanzeigen für Kamera-, Mikrofon- und Standortzugriffe sowie überarbeitete Einstellungen. Weitere Neuerungen umfassen verbesserte HDR-Wiedergabe, neue Emojis, eine separate Lautstärkeregelung für den Assistant und eine angepasste Multitasking-Ansicht.

Die Open Beta von Nothing OS 5.0 startete gestern am 26. August 2026 zunächst für das Phone (3). Weitere Geräte sollen laut Hersteller zeitnah folgen.

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Benny Illgner

Benny Illgner

Redakteur
Tech-Journalist
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Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Instagram. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter/Threads unter @IamIllgner an.

Schreibt und lebt nebenher das glorreiche Leben eines Technik-Bloggers. Interessiert sich für technische Spielereien jeglicher Art und spielerische Technik der allgegenwärtigen Videospiel-Konsolen. Primär für Gaming-, Smart Home-Krams und Reviews zuständig. Schlechte Wortspiele in Reviews eingeschlossen.

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