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Oura Ring 5 Charging Case: Braucht man das wirklich?

So stimmen unsere Leser ab:

Der Oura Ring 5 hält mehrere Tage durch und wird normalerweise einfach auf die mitgelieferte Ladestation gelegt. Eigentlich kein großes Problem. Trotzdem bietet Oura mit dem Charging Case für den Oura Ring 5 eine zweite Möglichkeit zum Laden an – diesmal mit integriertem Akku für unterwegs. Die Idee kennt man von kabellosen Kopfhörern: Ring rein, Deckel zu und laden. Praktisch ist das definitiv. Ob man dafür allerdings mehr als 100 Euro ausgeben muss, ist eine ganz andere Frage.

Kompakt und hochwertig

Das Charging Case passt optisch ziemlich gut zum Oura Ring. Das Gehäuse besteht aus sandgestrahltem Aluminium, innen sitzt der Ring geschützt in einem Silikoneinsatz. Mit 56 × 55 × 17 Millimetern und rund 60 Gramm verschwindet das Case problemlos in Rucksack oder Tasche. Groß erklären muss man hier ebenfalls nichts. Ring hineinlegen, Deckel schließen und der Ladevorgang beginnt. LEDs an der Außenseite informieren über den Ladezustand. Geladen wird das Case selbst über USB-C. Ein entsprechendes Kabel legt Oura allerdings nicht bei. Bei einem Zubehörteil dieser Preisklasse hätte man das durchaus machen können.

Bis zu fünf zusätzliche Ladungen

Im Case steckt ein eigener Akku. Laut Oura lässt sich der Oura Ring 4 damit bis zu fünfmal vollständig aufladen, bevor das Case selbst wieder Strom benötigt.

Damit wird das Zubehör vor allem auf Reisen interessant. Selbst bei längeren Trips kann das normale Ladegerät zu Hause bleiben. Ring ins Case, kurz laden und weiter geht es. Einen mindestens genauso praktischen Nebeneffekt hat die Sache ebenfalls: Der Ring bekommt einen festen Aufbewahrungsort. Gerade beim Duschen oder wenn er zwischendurch abgenommen wird, liegt der ziemlich teure Ring nicht irgendwo auf dem Nachttisch oder im Badezimmer herum.

Für jede Ringgröße ein eigenes Case

Ganz universell ist die Angelegenheit allerdings nicht. Das Charging Case muss passend zur jeweiligen Größe des Oura Ring 5 gekauft werden.

Wer einen Oura Ring 5 in Größe 12 besitzt, braucht also auch das entsprechende Charging Case in Größe 12. Das Case lässt sich damit nicht ohne Weiteres weitergeben oder später mit einem Ring anderer Größe verwenden.

Mehr als 100 Euro sind eine Ansage

Das originale Oura Ring 5 Charging Case kostet in Deutschland derzeit rund 110 Euro. Das ist für ein Ladecase mit integriertem Akku alles andere als ein Schnäppchen. Vor allem darf man nicht vergessen, welches Problem hier gelöst wird. Der Oura Ring 5 erreicht bereits eine Laufzeit von mehreren Tagen und ein normales Ladegerät befindet sich im Lieferumfang des Rings.

Das Charging Case ist deshalb weniger notwendiges Zubehör als zusätzlicher Komfort. Auf Reisen ist das durchaus angenehm – nur lässt sich Oura diesen Komfort fürstlich bezahlen.

Mein Fazit

Das Oura Ring 5 Charging Case ist hervorragend verarbeitet, kinderleicht zu benutzen und liefert genügend Energie, um den normalen Charger auf Reisen einfach zu Hause zu lassen. Technisch und qualitativ gibt es kaum etwas zu meckern. Der Preis verhindert allerdings eine höhere Wertung. Rund 110 Euro für ein Zubehörteil, das letztlich hauptsächlich zusätzlichen Komfort bietet, sind eine ziemlich stolze Ansage.

Damit bleibt am Ende genau die Frage, die sich schon zu Beginn gestellt hat: Braucht man das?

Wer häufig reist, seinen Ring unterwegs regelmäßig nachladen möchte oder einfach einen sicheren Aufbewahrungsort mit integriertem Akku sucht, wird das Charging Case wahrscheinlich mögen. Für alle anderen reicht der mitgelieferte Charger vollkommen aus. Das Oura Ring 5 Charging Case ist ziemlich gutes Zubehör – aber eben auch ziemlich teurer Luxus.

Unsere Bewertung

Oura Ring 4 Charging Case

85%

Hochwertig, kompakt und auf Reisen verdammt praktisch. Bis zu fünf zusätzliche Ladungen sind komfortabel, doch rund 107 Euro machen das Oura Ring 4 Charging Case zu einem teuren Luxus, den man mögen kann – aber definitiv nicht braucht.

Verarbeitung & Design:94%
Bedienung & Alltag:92%
Ladeleistung & Akku90%
Funktionsumfang:82%
Preis/Leistung68%
Torsten "Pixelaffe" Schmitt

Torsten "Pixelaffe" Schmitt

CvD & Evil Genius
3D-Druck, Serien & Filme, Gaming, jede Art von Gadget
Seit 20086.126 Artikel173 Tests

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen.

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