
The Pokémon Company International hat die neue Pokémon-Sammelkartenspiel-Erweiterung „30 Jahre“ vorgestellt. Das Set erscheint weltweit am 16. September 2026 in teilnehmenden Märkten und ist klar auf Sammler ausgelegt. Also ja: Das wird vermutlich wieder so ein Set, bei dem Erwachsene sehr ernst vor Regalen stehen und so tun, als wäre das alles nur für die Kinder.
Alles glänzt
Der große Haken, diesmal im positiven Sinn: Die Erweiterung besteht komplett aus holografischen Karten. Jedes Boosterpack enthält fünf holografische Karten, eine holografische Basis-Energiekarte und eine Code-Karte für Pokémon-Sammelkartenspiel-Live. Dazu steckt in jedem Pack eine von 30 einzigartigen Pikachu-Karten, jeweils von einem anderen Künstler illustriert. Pikachu wird also mal wieder nicht gerade leise in die Ecke gestellt.
Klassiker kommen zurück
„30 Jahre“ bringt außerdem 30 klassische Pokémon-Karten aus der Geschichte des Sammelkartenspiels zurück. Diese Karten erhalten eine neue holografische Veredelung und ein spezielles Jubiläumslogo. Wichtig für Spieler: Die klassischen Karten aus den Boostern sind nicht im Standardformat spiellegal. Sie können aber in Formaten genutzt werden, in denen auch die ursprünglichen Versionen erlaubt sind. Schön fürs Album, weniger schön für Leute, die gleich wieder den Turnierordner massieren wollten.
Neue Seltenheit mit Mew und Mewtu
Mit dem Jubiläumsset führt Pokémon auch eine neue Seltenheitsstufe ein: „selten, futuristisch“, im Englischen „Futuristic Rare“. Die ersten bekannten Karten dieser Art zeigen Mew-ex und Mewtu-ex mit neuen Designs des japanischen Künstlers YOSHIROTTEN. Das Set mischt damit ziemlich offen Nostalgie mit moderner Sammler-Optik. Ein bisschen Kindheit, ein bisschen Hochglanz, ein bisschen „bitte nicht direkt scalpen“.
Weltweiter Start am selben Tag
Bemerkenswert ist auch der Veröffentlichungsplan. Die Erweiterung soll weltweit in teilnehmenden Märkten am selben Tag erscheinen. Die genaue Uhrzeit kann je nach Land und Region abweichen. Für Sammler dürfte das trotzdem wichtig sein, weil der übliche Blick nach Japan oder in andere Märkte diesmal etwas weniger Vorsprung bringen dürfte.
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