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PS5 wird teurer: Sony erhöht die Preise – und die Speicherkrise spielt kräftig mit

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Sony dreht erneut an der Preisschraube. Wie das Unternehmen offiziell bestätigt hat, steigen die empfohlenen Verkaufspreise für PlayStation 5, PlayStation 5 Digital Edition, PS5 Pro und die PlayStation Portal Remote Player ab dem 2. April 2026 in mehreren Märkten, darunter auch Europa. Für die PS5 liegt die neue UVP hierzulande dann bei 649,99 Euro, die Digital Edition kostet 599,99 Euro und die PS5 Pro steigt auf 899,99 Euro. Der PlayStation Portal Remote Player klettert auf 249,99 Euro.

Sony spricht in seinem Statement von einem weiter angespannten globalen Wirtschaftsumfeld. Denn 2026 kämpft die Branche tatsächlich mit einer handfesten Krise bei Speicherbausteinen. Sowohl DRAM als auch NAND-Flash, also genau die Komponenten, die in moderner Unterhaltungselektronik, SSDs und Konsolen eine zentrale Rolle spielen, sind deutlich teurer geworden.

RAM und SSDs werden zum Problem für mehr als nur PCs

Das Problem betrifft längst nicht mehr nur klassische Desktop-PCs oder Notebooks. Der Grund: Hersteller priorisieren derzeit margenstärkere Speicherprodukte für KI-Server, Rechenzentren und High-End-Anwendungen. Genau da wird es für Konsolen, Handhelds, PCs und anderes Consumer-Zeug unerquicklich. Wenn Speicherhersteller lieber teurere KI-Ware ausliefern, bleibt für klassische Massenhardware weniger Spielraum. Das verteuert nicht nur einzelne Komponenten, sondern setzt komplette Geräteklassen unter Druck. Dass Sony die PS5-Preise nun anhebt, ist daher nur logisch.

Das dürfte kein Einzelfall bleiben

Wer gehofft hat, dass die Branche nach den wilden Lieferkettenjahren endlich wieder in ruhigeres Fahrwasser kommt, bekommt damit den nächsten Dämpfer. Der aktuelle Trend zeigt ziemlich klar: Hardware wird wieder stärker von Bauteilpreisen, Kapazitätsengpässen und Priorisierungen in Richtung KI beeinflusst. Besonders bei Produkten mit viel schnellem Speicher oder Flash-Speicher dürfte das noch öfter sichtbar werden, sei es bei Konsolen, SSDs, Grafikkarten oder mobilen Geräten. Diese Einschätzung wird auch durch aktuelle Marktbeobachtungen gestützt:

Torsten "Pixelaffe" Schmitt

Torsten "Pixelaffe" Schmitt

CvD & Evil Genius
3D-Druck, Serien & Filme, Gaming, jede Art von Gadget
Seit 20086.032 Artikel172 Tests

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen.

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