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Nachdem bereits 2025 eine geplante Serienumsetzung von Red Rising offiziell für geplatzt erklärt werden musste, gibt es für Fans der gleichnamigen Bestseller-Trilogie von Pierce Brown nun gute Neuigkeiten: Paramount Pictures hat sich die Rechte zur Verfilmung an Red Rising gesichert. Hier geht es insbesondere um die Verfilmung des ersten Band der Trilogie, mit der Möglichkeit weitere Teile umzusetzen.
Red Rising ist seit 2014 ein großer Name im Bereich der Sci-Fi-Dystopie geworden. Der Debütroman landete damals zwar „nur“ auf Platz 20 der New York Times Bestseller Liste, die Saga hat sich mittlerweile aber laut älteren Aussagen des Autors über Instagram alleine in den USA mehrere Millionen mal verkauft. Bisher sind insgesamt sechs Bände erschienen, mit einem siebten, letzten Teil bereits in Arbeit, aber noch ohne festes Erscheinungsdatum.
In der Welt von Red Rising sind die meisten Planeten mittlerweile kolonialisiert worden und die Gesellschaft ist in unterschiedlich farbige Kasten unterteilt. Hierbei stellt Rot die niedrigste Kaste dar, während Gold für die „Elite“ der Zivilisation steht. In Band 1 folgen Leser*innen dem auf dem Mars geborenen Hauptprotagonisten, einem jungen „roten“ Minenarbeiter namens Darrow. Im widerfahren mehrere heftige Schicksalsschläge, inklusive dem Verlust seiner großen Liebe und er schwört Rache an den Personen, die für diese Taten verantwortlich sind. Getrieben von diesen Rachegelüsten lässt sich Darrow auf einen Pakt mit einer Rebellenbewegung ein und versucht das legendäre „Institut“ zu infiltrieren, einer Ausbildungsstätte für die zukünftigen Führungskräfte der goldenen Kaste. Das Buch zeichnet sich durch einer Achterbahnfahrt der Gefühle aus, die auf einer Seite Schonungslosigkeit und Brutalität bedeuten kann, während zwei Seiten später wieder eine höchst emotionale Situation beschrieben wird. Dabei ist Pierce Brown ein Meister der Welterschaffung und -beschreibung, sowie der Entwicklung der einzelnen Charaktere. Ähnlich zu George R. R. Martin sollte man sich aber mit keinem Charakter zu sehr anfreunden, denn wirklich sicher ist auch in Brown’s Welt niemand und so wechseln sich adrenalingeladene Kampfsequenzen, mit strategischen Entwicklungen, herzzerreißenden Momenten und höchst komplexen Intrigen ab.
Bisher zur Buchverfilmung bekannt ist, dass Francis Lawrence Regie führen wird und zusammen mit Justin Rhodes, welcher als Drehbuchautor dienen wird, an der Umsetzung arbeitet. Lawrence wird dabei mit Cameron MacConomy und Francesco Goedhuis für about:blank als Produzent dienen, während Pierce Brown selbst als ausführender Produzent auch mit in das Projekt involviert bleibt.
Francis Lawrence ist am besten bekannt für die Regie in insgesamt fünf Teilen der Tribute von Panem – Filme, inklusive dem am 20. November erscheinenden Teil Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping.
Die Sicherung der Rechte an einer Literaturverfilmung von Red Rising ist dabei nur ein Clou von vielen, der Paramount gelungen ist. Bald in den Kinos erscheinen wird die Verfilmung von Children of Blood and Bone, basierend auf dem Fantasieroman von Tomi Adeyemi, mit einem derzeitig angesetzten Datum zum 15. Januar 2027. Danach folgt mit Morgen, morgen und wieder morgen die Umsetzung des Romans von Gabrielle Zevin, mit der bereits bekannter Involvierung von Schauspielerin Daisy Edgar-Jones und einem genannten Erscheinungsdatum zum 12. November 2027. Ebenfalls geplant ist die Umsetzung des Romans Die Mitternachtsbibliothek von Matt Haig, mit Florence Pugh in einer bereits bestätigten Hauptrolle. Letzterer Film wurde allerdings noch nicht offiziell datiert.
Nun stellt sich nur die Frage, ob ein Medienkonglomerat wirklich der richtige Partner für eine Verfilmung von Quellmaterial ist, das mehr Anti-Etablissement nicht sein könnte. Die grundsätzliche Involvierung des Autors ist hier aber zumindest ein erwähnenswerter Anfang.
