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Remain: Shyamalan verbindet Romanze mit Mystery-Horror

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M. Night Shyamalan und Nicholas Sparks in einem gemeinsamen Projekt – das klingt zunächst ein bisschen so, als würde man „The Sixth Sense“ mit „Wie ein einziger Tag“ zusammenwerfen und kräftig schütteln. Genau in diese Richtung geht „Remain – Was von uns bleibt“. Jetzt ist der erste Trailer zum neuen Film mit Jake Gyllenhaal und Phoebe Dynevor erschienen.

Dabei beginnt alles verdächtig romantisch. New Yorker Architekt Tate Donovan, gespielt von Jake Gyllenhaal, reist nach Cape Cod, um dort das Sommerhaus seines besten Freundes zu entwerfen. Gleichzeitig versucht er, nach dem Tod seiner Schwester wieder zurück ins Leben zu finden. In einem Bed & Breakfast trifft Tate auf die geheimnisvolle Wren, gespielt von Phoebe Dynevor. Zwischen beiden entwickelt sich schnell mehr – und an dieser Stelle könnte die Sache problemlos als klassischer Nicholas-Sparks-Stoff durchgehen. Natürlich sitzt aber M. Night Shyamalan auf dem Regiestuhl.

Aus Liebesfilm wird ziemlich schnell Mystery

Spätestens in der zweiten Hälfte des Trailers kippt die Stimmung deutlich. Geister, Familiengeheimnisse und übernatürliche Ereignisse machen klar, dass „Remain“ nicht einfach nur eine Liebesgeschichte mit hübscher Cape-Cod-Kulisse wird. Tates verstorbene Schwester hatte ihm vor ihrem Tod erzählt, dass sie Geister sehen könne, die noch mit der Welt der Lebenden verbunden seien. Tate selbst hält davon zunächst wenig. Seine Begegnung mit Wren zwingt ihn allerdings ziemlich schnell dazu, seine ausgesprochen rationale Weltsicht noch einmal zu überdenken.

Roman und Film entstanden ungewöhnlich parallel

Interessant ist vor allem die Entstehungsgeschichte. „Remain“ ist nämlich nicht einfach eine klassische Romanverfilmung. Shyamalan und Bestsellerautor Nicholas Sparks entwickelten die grundlegende Geschichte und ihre Figuren gemeinsam. Anschließend gingen beide jedoch getrennte Wege: Sparks schrieb daraus den Roman, während Shyamalan seine eigene Filmfassung entwickelte und inszenierte. Damit erzählen Buch und Film dieselbe Grundidee aus unterschiedlichen Perspektiven. Shyamalan bezeichnete das Projekt entsprechend ausdrücklich nicht als gewöhnliche Adaption.

Der deutschsprachige Roman „Remain – Was von uns bleibt“ ist bereits erschienen. Die deutsche Hardcover-Ausgabe umfasst 384 Seiten und kommt beim Heyne Verlag.

Kinostart Anfang Februar 2027

Ursprünglich war „Remain“ noch für Oktober 2026 vorgesehen. Warner verschob den Film allerdings auf Anfang 2027. In Deutschland startet „Remain – Was von uns bleibt“ am 4. Februar 2027 im Kino – also ziemlich passend zehn Tage vor dem Valentinstag. Der US-Start folgt einen Tag später am 5. Februar.

Der erste Trailer zeigt, warum Nicholas Sparks und M. Night Shyamalan als Kombination interessanter sein könnten, als es zunächst klingt. Erst gibt es Herzklopfen, dann Geister und vermutlich irgendwo dazwischen noch den obligatorischen Shyamalan-Moment, bei dem wieder irgendetwas ganz anders ist, als wir zwei Stunden lang gedacht haben.

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Torsten "Pixelaffe" Schmitt

Torsten "Pixelaffe" Schmitt

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Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen.

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