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SteelSeries will künftig nicht nur auf euren Köpfen und Schreibtischen sitzen, sondern auch in euren Händen. Mit dem Aeon Pro bringt der Hersteller einen neuen Premium-Controller für Xbox Series X|S, Xbox One, PC und Mobilgeräte auf den Markt. Die Ausstattung lässt sich sehen – beim Preis von 259,99 Euro muss man allerdings erst einmal schlucken.
Das spannendste Feature ist das QuickSwitch Dock System. Die Basisstation lässt sich gleichzeitig mit Xbox und PC verbinden, anschließend kann direkt zwischen beiden Geräten gewechselt werden. Auf dem PC und Mobilgeräten steht zusätzlich Bluetooth zur Verfügung. Für die drahtlose Verbindung zur Xbox ist dagegen die Basisstation erforderlich. Auch beim Akku hat sich SteelSeries etwas einfallen lassen. Im Lieferumfang stecken zwei wechselbare Akkus. Während einer den Controller versorgt, lädt der zweite im Dock – leerer Controller mitten im Bosskampf sollte damit eigentlich Geschichte sein. Die Akkus sind außerdem mit dem Arctis Nova Pro, Nova Pro Omni und Nova Elite kompatibel.
Hall-Effect-Sticks, OLED und mechanische Tasten
Beim Rest der Hardware fährt SteelSeries ebenfalls ordentlich auf. Der Aeon Pro besitzt Hall-Effect-Analogsticks, mechanische Schalter, vier frei belegbare Rücktasten und austauschbare Stick-Aufsätze. Über ein kleines OLED-Display lassen sich unter anderem Profile und das verwendete System auswählen. Weitere Einstellungen übernimmt am PC die SteelSeries-GG-Software.
Die Analogsticks sollen dank Hall-Effect-Technik dauerhaft präzise arbeiten und klassischen Stick-Drift vermeiden. Bei den Triggern gibt es zudem Trigger-Stops für kürzere Auslösewege. Vier Rumble-Motoren lassen sich individuell konfigurieren.
Der Aeon Pro ist seit dem 8. September 2026 in Schwarz und Weiß erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt in Europa bei 259,99 Euro.
Und damit kommen wir zum ziemlich dicken Elefanten im Gaming-Zimmer: 260 Euro für einen Controller sind eine Ansage. QuickSwitch, OLED, Wechselakkus und Hall-Effect-Sticks machen den Aeon Pro technisch interessant, aber für das Geld bekommt man andernorts bereits eine verdammt ordentliche Menge Gaming-Hardware.
