Studie: 85 Prozent wechseln für Aufgaben auf größere Displays – Foldables im Fokus
Komplexe Aufgaben überfordern kleine Displays
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Smartphones übernehmen im Alltag zunehmend komplexe Aufgaben – vom Bearbeiten von Dokumenten bis hin zu Finanztransaktionen, was die Anforderungen an Displaygröße und Bedienkomfort spürbar erhöht. Eine aktuelle, von Samsung in Auftrag gegebene Studie zeigt dabei, dass viele Nutzer:innen bei anspruchsvolleren Tätigkeiten bewusst auf größere Bildschirme ausweichen. Die Untersuchung umfasst Teilnehmer:innen aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien und zeichnet ein einheitliches Bild über Nutzungsverhalten in Europa.
Demnach stoßen klassische Smartphone-Displays bei Multitasking, Content-Erstellung oder detaillierten Prüfprozessen häufig an ihre Grenzen. Gleichzeitig wächst das Interesse an Geräten, die Mobilität mit mehr Bildschirmfläche kombinieren. Faltbare Smartphones rücken dadurch verstärkt in den Fokus als mögliche Alternative. Die Ergebnisse erscheinen im Vorfeld aktueller Produktankündigungen im Foldable-Segment. Sie liefern zugleich Hinweise darauf, wie sich Anforderungen an mobile Geräte weiterentwickeln.
85 Prozent der Befragten geben an, bereits eine Aufgabe auf dem Smartphone begonnen und später auf einem größeren Bildschirm fortgesetzt zu haben. Besonders bei komplexeren Tätigkeiten zeigt sich der Wechsel als gängige Praxis. Rund 29 Prozent empfinden den begrenzten Platz auf dem Smartphone-Display als hinderlich, während 25 Prozent das häufige Wechseln zwischen Apps oder Tabs als störend wahrnehmen. Aufgaben bleiben dadurch nicht selten unvollendet – vor allem beim Online-Shopping und Angebotsvergleich (26 Prozent), beim Lesen wichtiger Dokumente (26 Prozent) oder bei der Bearbeitung von Fotos und Videos (21 Prozent).
Mehr Aufgaben auf größerem Display
Wenn es um präzise Arbeiten oder wichtige Entscheidungen geht, wünschen sich viele Nutzer:innen mehr Übersicht. Aus Sorge, Details zu übersehen, werden Inhalte häufiger kontrolliert, verschoben oder auf später vertagt. Besonders betroffen sind das Ausfüllen von Formularen (26 Prozent), die Prüfung von Rechnungen, Verträgen oder amtlichen Dokumenten (21 Prozent) sowie Zahlungen und Überweisungen (19 Prozent). In Deutschland zeigt sich eine deutliche Abweichung: Hier verschieben rund 50 Prozent der Befragten die Prüfung solcher Dokumente.
Faltbare Smartphones werden in diesem Zusammenhang zunehmend als praktikable Lösung wahrgenommen. Nutzer*innen nennen vor allem die Möglichkeit, Inhalte parallel darzustellen (31 Prozent), Aufgaben ohne Gerätewechsel zu erledigen (30 Prozent) sowie Medien auf einem größeren Display zu konsumieren (29 Prozent) als Vorteile.
Parallel dazu entwickelt sich das Smartphone weiter zur zentralen Steuerzentrale im Alltag. 48 Prozent der Befragten nutzen ihr Gerät zur Verwaltung von Finanzen, Versicherungen oder Formularen. 42 Prozent kombinieren Unterhaltung mit parallelen Aktivitäten wie Messaging oder Recherche, während 38 Prozent regelmäßig zwischen mehreren Websites oder Social-Media-Inhalten wechseln.
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Die steigenden Anforderungen spiegeln sich auch in der Entwicklung neuer Gerätekategorien wider. Faltbare Smartphones haben sich laut Studie von einer Nischenlösung zu einer etablierten Option für Produktivität und Unterhaltung entwickelt. Hersteller wie Samsung treiben diese Entwicklung seit mehreren Jahren voran und integrieren kontinuierlich Nutzerfeedback in neue Generationen. Benjamin Braun, Chief Marketing Officer bei Samsung Europe, erklärt: „Im Alltag schätzen viele Menschen ein Smartphone im klassischen Format. Für anspruchsvollere Aufgaben wünschen sie sich jedoch mehr Platz.“
Die Studienergebnisse wurden im Vorfeld des Galaxy Unpacked am 22. Juli in London veröffentlicht – auf dem Hersteller Samsung neue Entwicklungen im Bereich faltbarer Smartphones präsentiert.
Quelle: Pressemitteilung
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