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Super Mario Bros.: Neuer Glitch entdeckt – nach 40 Jahren ist plötzlich fast alles möglich

Auch nach vier Jahrzehnten ist Super Mario Bros. offenbar noch nicht komplett entschlüsselt. In der Speedrunning-Community ist jetzt ein neuer Glitch aufgetaucht, der im NES-Klassiker Arbitrary Code Execution ermöglicht, kurz ACE. Gemeint ist damit ein Exploit, bei dem sich über bestimmte Eingaben Abläufe im Spielcode beeinflussen lassen. Das ist in anderen Spielen schon länger bekannt, im ersten Super Mario Bros. galt ein solcher Fund bislang aber als nicht nachgewiesen.

ACE-Glitch sorgt für Aufsehen in der Szene

Ausgelöst wurde die neue Diskussion offenbar durch einen Absturz in Super Mario Bros.: The Lost Levels. Laut Berichten aus der Community wurde daraufhin untersucht, ob sich ein ähnlicher Effekt auch im ursprünglichen Super Mario Bros. reproduzieren lässt. Genau das scheint inzwischen gelungen zu sein. Der Speedrunner Kosmic hat dazu ein Video veröffentlicht, in dem er den neuen Fund aufgreift; mehrere Berichte beschreiben den Glitch inzwischen als technisch bestätigte ACE-Methode für das Originalspiel.

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Was der neue Glitch in Super Mario Bros. ermöglicht

Die eigentliche Brisanz liegt nicht darin, dass der Trick heute schon jeden Rekord pulverisiert. Spannend ist vielmehr das Potenzial. Laut den Berichten lassen sich durch den Exploit nicht nur ungewöhnliche Warps oder der bekannte Weg in die Minus World ansteuern, sondern theoretisch auch andere Level- und Spielzustände direkt erreichen. Kosmic beschreibt den Fund deshalb als einen Glitch, der „alles möglich macht“ – zumindest aus technischer Sicht.

Für Speedruns aktuell noch kein Selbstläufer

Wer jetzt an neue Weltrekorde denkt, sollte aber bremsen. Der Aufbau des Glitches ist derzeit extrem kompliziert und verlangt eine lange, präzise Abfolge von Eingaben. Mehrere Berichte betonen deshalb, dass das reguläre Durchspielen aktuell weiterhin schneller ist als der Umweg über ACE. Für die Speedrun-Szene ist der Fund trotzdem wichtig, weil er zeigt, dass selbst ein seit Jahrzehnten seziertes NES-Spiel noch neue technische Möglichkeiten bereithält.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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