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Zack Snyder tauscht Raumschlachten und Superhelden gegen Dschungel, Dreck und eine deutlich persönlichere Geschichte. Zum Thrillerdrama „The Last Photograph“ ist jetzt der vollständige Trailer erschienen, nachdem Snyder Mitte August bereits einen kurzen Teaser veröffentlicht hatte. Die Weltpremiere folgt am 13. September 2026 beim Toronto International Film Festival (TIFF).
Im Zentrum der Geschichte steht Ethan Black, gespielt von Stuart Martin. Der ehemalige DEA-Agent kehrt in die Berge Südamerikas zurück, nachdem die Eltern seiner Nichte und seines Neffen ermordet wurden und die Kinder verschwunden sind. Unterstützung bekommt er von einem heruntergekommenen Kriegsfotografen, gespielt von Fra Fee, der die Täter gesehen hat. Je tiefer die beiden in die Wildnis vordringen, desto stärker sollen Realität, Erinnerungen und die Geister der Vergangenheit miteinander verschwimmen.
Snyder verwirklicht ein langjähriges Projekt
„The Last Photograph“ begleitet Zack Snyder schon seit vielen Jahren. Bereits in den 2000er-Jahren arbeitete er an dem Stoff, zwischenzeitlich waren sogar andere Besetzungen für frühere Versionen im Gespräch. Auch musikalisch fährt der Film prominent auf: Hans Zimmer, Omer Benyamin und Steven Doar zeichnen für den Score verantwortlich.
Gedreht wurde unter anderem in Kolumbien. Statt einer weiteren gigantischen Studioproduktion entstand „The Last Photograph“ weitgehend unabhängig, was auch erklärt, warum der Film trotz seines prominenten Regisseurs bislang keinen regulären Kinostart besitzt.
Kinostart weiterhin offen
Einen regulären Veröffentlichungstermin gibt es bislang weder für die USA noch für Deutschland. Nach aktuellen Berichten sucht die Produktion weiterhin nach einem Verleih. Die Premiere in Toronto dürfte damit nicht nur der erste große öffentliche Auftritt des Films werden, sondern gleichzeitig eine ziemlich prominente Verkaufsveranstaltung für potenzielle Distributoren. Für Snyder ist das Projekt jedenfalls ein deutlicher Gegenentwurf zu seinen letzten Großproduktionen. Statt noch größer, lauter und teurer zu werden, scheint „The Last Photograph“ bewusst einige Gänge zurückzuschalten. Ob das am Ende auch erzählerisch funktioniert, wird sich erstmals Mitte September zeigen.
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