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Wenn selbst der Weltmeister schon das Honor Robot Phone auspackt

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Spanien ist Fußball-Weltmeister 2026. Argentinien wurde im Finale geschlagen, der Pokal war da, die Emotionen auch – und trotzdem schaffte es ausgerechnet ein Smartphone, sich kurz in den Vordergrund zu schieben. Willkommen im Jahr 2026, in dem selbst nach einem WM-Titel noch irgendein Stück Technik die Kamera sucht.

Im Mittelpunkt steht das Honor Robot Phone, ein Smartphone, das nicht einfach nur eine Kamera besitzt, sondern eine ausfahrbare Gimbal-Kamera an einem kleinen Roboterarm. Klingt nach Messekonzept, sieht aber offenbar inzwischen so echt aus, dass es bei der WM-Feier eines Weltmeisters auftauchte und danach brav durch die sozialen Medien wanderte. Fußball schreibt eben Geschichten und der Launch sollte nicht in allzuweiter Zukunft liegen.

Die WM als perfekte Bühne

Dass so ein Gerät ausgerechnet bei der Fußball-WM 2026 auftaucht, passt erschreckend gut. Große Sportereignisse sind längst nicht mehr nur Sport. Sie sind Bühne, Content-Maschine, Social-Media-Futter und Produktplatzierung mit Rasen unter den Füßen. Wenn ein Weltmeister nach dem Finale also ein futuristisches Smartphone auspackt, ist das fast schon logischer als die nächste Expertenrunde über Ballbesitz.

Für Honor ist das natürlich ein Geschenk. Mehr Aufmerksamkeit kann man kaum bekommen: Weltmeister, Pokal, Feier, Kamera – und mittendrin ein Smartphone, das selbst aussieht, als wolle es gleich eine eigene Pressekonferenz geben.

Das Honor Robot Phone ist genau diese Sorte Technik, bei der man gleichzeitig grinst und skeptisch die Augenbraue hebt. Einerseits ist es schön, dass Smartphones nicht nur noch flachere Glasplatten mit minimal besseren Kamerarändern sind. Andererseits wirkt ein ausfahrbarer Kamera-Roboterarm im Handy natürlich wie ein Feature, das entweder genial wird – oder nach drei Monaten in der Schublade liegt, weil man Angst hat, es beim Herausziehen schief anzuschauen.

Dass das Gerät nun im Umfeld der Fußball-WM 2026 für Aufmerksamkeit sorgt, ist aber clever. Wenn selbst der Weltmeister kurz zur Nebenfigur wird, weil das Smartphone plötzlich meint, es müsse auch noch ins Bild, dann hat Honor zumindest eines geschafft: Man redet darüber.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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