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Wicker: Olivia Colman lässt sich im ersten Trailer einen Mann flechten

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Ein Mann fürs Leben – im wahrsten Sinne handgefertigt: Der erste Trailer zur skurrilen Fantasykomödie Wicker ist erschienen. Darin spielt Olivia Colman eine ausgestoßene Fischerin, die genug von Spott, Einsamkeit und den engstirnigen Bewohnern ihres Dorfes hat. Ihre Lösung fällt entsprechend ungewöhnlich aus: Sie beauftragt den örtlichen Korbflechter, ihr einen Ehemann anzufertigen.

Alexander Skarsgård wird zum geflochtenen Traummann

Der Korbflechter, gespielt von Peter Dinklage, erfüllt den ungewöhnlichen Auftrag tatsächlich. Der fertige Mann aus Weidengeflecht wird von Alexander Skarsgård verkörpert und entwickelt offenbar deutlich mehr Persönlichkeit, Charme und Leidenschaft, als das konservative Dorf vertragen kann. Der Trailer zeigt eine bewusst schräge Mischung aus Märchen, derber Komödie, Romanze und Gesellschaftssatire. Während die Fischerin mit ihrem neuen Partner sichtbar glücklich wird, sorgt die Beziehung bei ihren Nachbarn für Empörung, Neid und zunehmendes Chaos.

Wirklich hölzern wirkt Skarsgårds Figur dabei trotz ihres Materials nicht. Unter der aufwendigen Verkleidung soll ein gutmütiger und aufmerksamer Mann stecken, der den menschlichen Ehemännern des Dorfes ziemlich unangenehm den Spiegel vorhält.

Wicker basiert auf einer Kurzgeschichte

Wicker basiert auf der Kurzgeschichte The Wicker Husband von Ursula Wills-Jones. Für die Verfilmung zeichnen Alex Huston Fischer und Eleanor Wilson verantwortlich, die gemeinsam Regie führten und auch das Drehbuch adaptierten.

Märchenromanze mit ziemlich viel Reibung

Der Film scheint seine absurde Grundidee nicht nur für ein paar billige Gags zu verwenden. Hinter dem geflochtenen Liebhaber steckt offenbar auch eine Geschichte, festgefahrene Geschlechterrollen und die Frage, was einen guten Partner überhaupt ausmacht.

Dass ausgerechnet ein künstlich erschaffener Korbmann die Männerwelt des Dorfes ins Wanken bringt, besitzt dabei eine gewisse herrlich bissige Ironie. Ob die ungewöhnliche Beziehung am Ende hält oder buchstäblich auseinandergeflochten wird, erfahren wir spätestens beim deutschen Kinostart am 11. Februar 2027.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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