3D-DruckDruck-Praxis

3D-druckbare Analogkameras: Diese Datenbank sammelt über 100 Modelle

Wer sich für 3D-Druck und analoge Fotografie interessiert, bekommt mit „printed.analogcamera.space“ eine praktische Anlaufstelle. Die frei zugängliche Datenbank sammelt 3D-druckbare Analogkameras an einem Ort. Die Sammlung umfasst aktuell 113 Modelle, darunter klassische 35mm-Kameras, Mittelformat-Modelle, Großformat-Konstruktionen und auch Pinhole-Kameras.

Filter statt Foren-Suche

Statt sich durch verstreute Maker-Foren, GitHub-Projekte oder einzelne Print-Plattformen zu hangeln, lassen sich die Kameras direkt nach Kriterien wie 35mm, 120er-Film, Instax oder Polaroid sortieren. Auch unterschiedliche Objektivansätze werden berücksichtigt, etwa Modelle für MFT, Mamiya-Press-Linsen oder komplett eigene Konstruktionen.

Von Pinhole bis Großformat

Die Datenbank zeigt auch, wie breit das Thema inzwischen geworden ist. Gelistet werden nicht nur einfache Experimentierkameras, sondern ebenso komplexere Modelle für verschiedene Filmformate bis hin zu 4×5, 5×7 oder 8×10 Zoll. Damit richtet sich das Angebot nicht nur an Bastler, die mal eben eine Pinhole-Kamera drucken wollen, sondern auch an Nutzer, die sich ernsthaft mit analogen Eigenbaukameras beschäftigen.

Projekt mit offener Struktur

Hinter dem Projekt steht laut FAQ Sebastian Lay aus Dresden. Die Seite versteht sich als möglichst vollständige Sammlung aller analogen Stillkameras, die von jedem 3D-gedruckt werden können. Fehlende Modelle lassen sich über GitHub melden. Außerdem verweist das Projekt auf eine Schwesterseite für aktuell verfügbare Analogfilme. Das macht die Plattform nicht nur zur Linkliste, sondern zu einem kleinen Nachschlagewerk für ein sehr spezielles Hobby.

Spannend für Maker und Fotofans

Für die 3D-Druck-Szene ist die Datenbank vor allem deshalb interessant, weil sie ein Nischenthema sauber bündelt. Analoge Kameras aus dem Drucker sind kein Massenmarkt, aber genau das macht den Reiz aus. Die Plattform zeigt, wie stark sich 3D-Druck inzwischen auch in kreative und experimentelle Bereiche hineinfrisst, die weit über Ersatzteile, Deko und klassische Funktionsprototypen hinausgehen.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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