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Keine Panik – Warntag: Am 12. März ist es wieder soweit

Am 12. März findet wieder ein Warntag statt. Der Probealarm findet nicht bundesweit statt sondern in den Bundesländern Bayern, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Gegen 11:00 Uhr werden zahlreiche Warnsysteme gleichzeitig ausgelöst – von Sirenen über Warn-Apps bis hin zu Cell Broadcast auf Smartphones. Ziel ist es, die technische Infrastruktur zur Bevölkerungswarnung zu testen und gleichzeitig die Bevölkerung mit den verschiedenen Warnmitteln vertraut zu machen.

Der Warntag wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gemeinsam mit den Bundesländern organisiert. Bund, Länder und Kommunen überprüfen dabei regelmäßig, ob Warnmeldungen im Ernstfall zuverlässig funktionieren.

Wie der Warntag funktioniert

Beim Warntag wird eine Testwarnung über möglichst viele Kanäle gleichzeitig verbreitet. Dazu gehören:

  • Sirenen in Städten und Gemeinden

  • Cell Broadcast auf kompatiblen Smartphones

  • Warn-Apps wie NINA und KATWARN

  • Warnmeldungen im Radio und Fernsehen

  • digitale Werbetafeln oder Informationssysteme im öffentlichen Raum

In der Regel wird gegen 11:00 Uhr eine Warnmeldung ausgelöst, die anschließend gegen 11:45 Uhr wieder entwarnt wird. Das genaue Verhalten kann je nach Bundesland leicht variieren.

Warum Deutschland den Warntag eingeführt hat

Der bundesweite Warntag wurde erstmals 2020 durchgeführt. Hintergrund war die Erkenntnis, dass die Warninfrastruktur in Deutschland lange Zeit vernachlässigt wurde – insbesondere nachdem viele Sirenennetze nach dem Ende des Kalten Krieges zurückgebaut wurden.

Ein besonders wichtiger Anlass für Verbesserungen war die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 in Deutschland. Die Katastrophe zeigte deutlich, dass Warnsysteme schneller und zuverlässiger funktionieren müssen.

Seitdem investiert der Bund verstärkt in Warntechnologien, etwa in den Ausbau von Sirenen und die Einführung von Cell Broadcast, das Warnmeldungen direkt auf Mobiltelefone sendet – auch ohne installierte App.


Cell Broadcast: Das Smartphone als Warnsystem

Eine der wichtigsten Neuerungen der letzten Jahre ist Cell Broadcast. Das System sendet Warnmeldungen automatisch an alle kompatiblen Smartphones in einem bestimmten Funkbereich. Nutzer müssen dafür weder eine App installieren noch persönliche Daten hinterlegen.

In Deutschland wurde Cell Broadcast 2023 offiziell eingeführt und ergänzt seitdem klassische Warnwege. Im Ernstfall können Behörden damit sehr schnell viele Menschen gleichzeitig erreichen.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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