Die reine Ausgangslage für Scream 7 klang zunächst richtig vielversprechend, ehrlich. Nach den eher selbstironischen Ausflügen der letzten Teile schlägt der neue Film wieder einen nostalgischeren Ton an und rückt die Reihe näher an ihre ursprünglichen Slasher-Wurzeln. Der humorvolle, teils satirische Unterton der direkten Vorgänger tritt deutlich in den Hintergrund. Stattdessen steht erneut Neve Campbell als Sidney Prescott im Zentrum – diesmal nicht nur als Gejagte, sondern auch als Figur, die den maskierten Killer aktiv zur Strecke bringen will. Die Idee: zurück zum Kern der Reihe. Die Umsetzung allerdings zeigt schnell deutliche Schwächen – unsere Kritik zu „Scream 7“
Im „Scream“-Kosmos gilt seit jeher eine einfache Regel: Wer wirklich sicher gehen will, zielt auf den Kopf. Ob Tod in dieser Filmwelt tatsächlich endgültig ist oder nur so eine Art vorübergehender Zustand, bleibt dabei traditionell offen. Für den mittlerweile siebten Teil setzt Regisseur und langjähriger Franchise-Autor Kevin Williamson auf genau diese vertrauten Mechaniken. Nachdem Jenny Ortega die Reihe verlassen hat und auch Melissa Barrera nicht mehr zurückkehrt, rückt die Handlung wieder stärker um Sidney Prescott.
Der Auftakt funktioniert dabei überraschend gut. Ein junges Paar verbringt die Nacht im ehemaligen Haus der Familie Macher – inzwischen eine makabre Touristenattraktion für Fans der fiktiven „Stab“-Filme. Die Inszenierung erinnert an ein Escape-Room-Szenario, in dem sich die Besucher freiwillig in eine wahrhaftige Horror-Kulisse begeben. Kurz darauf schlägt ein neuer Ghostface-Killer zu und tötet beide auf brutale Weise. Wenig später klingelt bei Sidney Prescott erneut das Telefon und ihre Familie schwebt in höchster Gefahr.
So stimmungsvoll der Einstieg auch wirkt, desto deutlicher zeigen sich anschließend die argen Probleme des Films. „Alter Wein in neuen Schläuchen“ beschreibt diesen Eindruck ziemlich treffend. Nach dem atmosphärischen Beginn und überraschend starken Dialogpassagen zwischen Sidney und ihrer Tochter Tatum (Isabel May) – verfällt der Film zunehmend in mechanische Routine. Die Handlung wirkt, als würde sie eine Liste klassischer Slasher-Situationen Punkt für Punkt abarbeiten.
Natürlich wird das Schul-Starlet (McKenna Grace) während Musical-Proben Opfer eines besonders blutigen Angriffs. Natürlich versammeln sich irgendwann sämtliche potenziellen Verdächtigen in einem Raum, nur damit die Gruppe anschließend wieder auseinanderbricht und eine Figur nach der anderen zum Opfer fällt. Und natürlich läuft alles auf eine Enthüllung hinaus, bei der die Identität des Killers mit einiger Mühe zurechtgebogen wird – als würde ein Kind versuchen, an eine zu hoch platzierte Süßigkeitendose zu gelangen.
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Die Rückkehr von Screamqueen und „Scream“-Last Girl Neve Campbell funktioniert dabei in erster Linie als Fanservice. Auch Courteney Cox darf erneut auftauchen, während selbst Matthew Lillard einen weiteren Auftritt erhält – langjährige Fans schnalzen da mit der Zunge! Inhaltlich tragen sie jedoch wenig dazu bei, die Reihe in eine neue, frische Richtung zu lenken.
Man setzt im siebten Teil stark auf Nostalgie, ohne daraus wirklich neue Spannung zu entwickeln. Für eingefleischte Anhänger:innen klassischer Slasher kann das Wiedersehen mit bekannten Gesichtern und vertrauten Mechaniken durchaus funktionieren. Wer allerdings gehofft hat, dass sich die Reihe nach sieben Teilen noch einmal spürbar neu erfindet, dürfte eher ernüchtert zurückbleiben. Subjektiv betrachtet wirkt es fast so, als hätte die „Scream“-Reihe ihren erzählerischen Höhepunkt längst hinter sich gelassen.
Scream 7. USA 2026. Verleih: Paramount. Regie: Kevin Williamson. Mit Donald Glover, Beyoncé, James Earl Jones. Genre: Horror-Thriller. 114 Minuten. FSK: Ab 16 Jahren.
Gibt es eine Post-Credit-Szene? = Nein.
Disclaimer: Vielen Dank an CinemaxX für die freundliche Bereitstellung des Tickets. Kinotickets für „Scream 7″ gibt es hier.
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