
Knuspriger als ein AirFryer? Wilfa Crust: Pizzaofen backt Pizza in 90 Sekunden
Benni hat ja angeblich den „knusprigsten Test aller Zeiten“ geschrieben, das lasse ich nicht auf mir sitzen und hab mich mal umgeschaut ob es noch knuspriger geht und hab dabei was gefunden.
Der Wilfa den Crust PO2B-E2200, ist ein elektrischen Pizzaofen für Zuhause, der bis zu 450 Grad Celsius erreicht und eine Pizza in rund 90 Sekunden backen soll. Kein Gas, keine Flasche auf der Terrasse, kein Gefummel mit offener Flamme. Nur Steckdose, Hitze, Stein und hoffentlich ein Teig, der knusprig wird.
Elektrisch statt Gas
Viele Pizzaöfen für den Heimgebrauch setzen auf Gas. Das funktioniert, bringt aber die üblichen Nebengeräusche mit: Gasflasche, Außeneinsatz, Temperaturgefühl nach Augenmaß. Der Wilfa Crust geht einen anderen Weg. Er läuft elektrisch und lässt sich über ein LED-Display einstellen.
Ober- und Unterhitze können separat geregelt werden. Das ist wichtig, weil Pizza nicht einfach nur „heiß“ braucht. Der Boden muss genug Hitze bekommen, ohne oben alles zu verbrennen. Gleichzeitig soll der Belag garen, ohne dass der Teig unten labbrig bleibt. Genau hier trennt sich Spielzeug von brauchbarem Pizzaofen.Der Ofen bietet sechs Programme: Neapolitanisch, Amerikanisch, Romana, Focaccia, Tiefgefroren und Manuell. Wer weiß, was er tut, nutzt den manuellen Modus. Wer einfach nur eine Pizza will, ohne vorher ein kleines Thermodynamik-Seminar zu besuchen, nimmt ein Programm.
Drehbarer Pizzastein gegen verbrannte Ränder
Das Herzstück des Crust ist ein drehbarer Pizzastein. Der soll für gleichmäßigere Hitzeverteilung sorgen und das manuelle Drehen während des Backens überflüssig machen. Bei Pizzaöfen ist das kein Luxus. Wer schon einmal versucht hat, eine Pizza bei sehr hoher Temperatur gleichmäßig zu backen, weiß: Eine Seite ist gerne perfekt, während die andere bereits aussieht wie aus einem Archäologiebuch.
Der Stein ist aus Cordierit und hat einen Durchmesser von rund 33 Zentimetern. Damit passen Pizzen bis etwa 32 Zentimeter hinein. Der Ofen selbst misst 52 × 48 × 27 Zentimeter und wiegt 12 Kilogramm. Das ist noch kompakt genug für Küche oder Terrasse, aber nichts, was man ständig zwischen Schrank und Arbeitsplatte hin und her schleppt. Das Ding will einen festen Platz. Oder zumindest einen festen Willen.
Nicht nur Pizza
Aber nicht nur Pizza kann man machen: Flammkuchen, Focaccia, Gratins, überbackene Gerichte und sogar Desserts wie Schokokuchen mit flüssigem Kern sollen möglich sein. Mit einem Temperaturbereich von 100 bis 450 Grad Celsius lässt sich der Crust breiter einsetzen. Für Tiefkühlpizza braucht niemand 450 Grad. Für neapolitanische Pizza dagegen schon eher. Und für Flammkuchen ist kurze, brutale Hitze sowieso ein ziemlich guter Freund.
Praktisch für Küche und Terrasse
Der Crust kann laut Wilfa sowohl in der Küche als auch auf der Terrasse genutzt werden. Das ist der große Vorteil gegenüber Gasmodellen. Kein Gasanschluss, keine Flasche, keine Umrüstung. Eine Steckdose reicht. Gerade im Winter ist das praktisch, weil niemand bei vier Grad und Nieselregen auf der Terrasse steht und so tut, als wäre das jetzt mediterranes Lebensgefühl. Die Tür ist abnehmbar, was die Reinigung erleichtern soll. Eine automatische Abschaltfunktion ist ebenfalls integriert. Dazu kommen LED-Anzeige, Timer und separate Temperatursteuerung. Die Leistung liegt bei 2.200 Watt.
Preislich kein Spontankauf
Der Wilfa Crust ist ab sofort erhältlich und kostet laut Hersteller 349 Euro UVP. Der elektrische Heimpizzaofen ist genau für die, die sich an alle, die Pizza nicht mehr nur als Tiefkühlkompromiss oder Lieferdienst-Lotterie sehen wollen.
Wollen wir mal schauen ob es noch knuspriger geht?
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