
Boox hat mit dem Note X6 ein neues E-Ink-Tablet vorgestellt. Das Gerät startet zunächst in China. Dort soll das Boox Note X6 ab dem 31. Mai 2026 erhältlich sein. Der Preis liegt bei 3.299 Yuan, umgerechnet also grob bei 418 Euro. Ob und wann das Modell offiziell nach Deutschland kommt, ist bisher nicht bekannt.
Dünner und leichter als der Vorgänger
Beim Display bleibt Boox bei einem 10,3 Zoll großen monochromen E-Ink-Panel. Das ist kein Gerät für Serien, Games oder wildes App-Gefummel, sondern klar auf Lesen, Schreiben und Dokumentenarbeit ausgelegt. PDFs, Notizen, Fachtexte, Skizzen und lange Artikel sind hier eher das Revier.
Im Vergleich zum Vorgänger wurde das Gehäuse überarbeitet. Das Note X6 ist nur noch 5,2 Millimeter dünn und wiegt 365 Gramm. Der Vorgänger Note X5 kam noch auf 5,8 Millimeter und 405 Gramm. Klingt nach wenig, macht bei einem Gerät, das man länger in der Hand hält oder täglich in die Tasche wirft, aber durchaus einen Unterschied. Die Ecken sind nun stärker abgerundet, wodurch das Tablet weniger kantig wirken soll.
128 GB Speicher und microSD-Slot
Ein wichtiger Punkt ist der Speicher. Das Boox Note X6 kommt mit 128 GB internem Speicher. Das ist doppelt so viel wie beim Note X5. Für ein E-Ink-Gerät ist das üppig, gerade wenn viele PDFs, Notizbücher, Fachbücher oder Offline-Dokumente auf dem Gerät landen. Dazu gibt es einen microSD-Kartensteckplatz, der Speicherkarten mit bis zu 2 TB unterstützen soll.
Snapdragon 6690 und Android 16
Im Inneren arbeitet der Qualcomm Dragonwing Q6690, auch als Snapdragon 6690 bekannt. Boox spricht von einem deutlichen Leistungssprung gegenüber der vorherigen Generation. Gerade bei E-Ink-Geräten ist das wichtig, weil nicht nur der Prozessor zählt, sondern auch die Reaktionszeit des Displays und die Software-Abstimmung. Spannend ist auch die Software. Das Note X6 wird mit einer neuen Boox-Oberfläche auf Basis von Android 16 ausgeliefert. Damit dürfte das Gerät deutlich flexibler sein als klassische E-Reader.
Split-Screen für Lesen und Schreiben
Ein zentrales Feature ist der Split-Screen-Modus. Damit lassen sich Inhalte parallel anzeigen. Praktisch ist das vor allem beim Lesen und Mitschreiben. Links ein PDF, rechts die Notiz. Oder oben ein Text, unten handschriftliche Anmerkungen. Für Studium, Arbeit, Recherche und lange Dokumente ist das deutlich sinnvoller als ständig zwischen Apps zu springen.
KI-Funktionen sind ebenfalls dabei – was auch sonst
Boox integriert zudem mehrere KI-Funktionen. Genannt werden unter anderem KI-gestützte Zusammenfassungen sowie eine Funktion, bei der markierte oder eingekreiste Texte und Diagramme analysiert und erklärt werden können. Das klingt nach typischem 2026er-Pflichtprogramm, kann bei Fachtexten aber durchaus nützlich sein.
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