
Das Cyberpunk TCG wird vor dem Beta-Start spürbar umgebaut. Weird Co. hat die wichtigsten Regeländerungen veröffentlicht, die ab sofort gelten. Betroffen sind vor allem die Zugstruktur, Angriffe, Legends und die Siegbedingung.
Zugstruktur wird flexibler
Die bisherige Alpha-Version nutzte noch eine klare Trennung aus Ready Phase, Play Phase und Attack Phase. In der Beta wird das deutlich schlanker. Ein Zug besteht künftig nur noch aus Start Phase und Main Phase.
In der Start Phase werden zuerst erschöpfte Units, Legends und Eddies bereitgemacht. Danach zieht der Spieler eine Karte und nimmt anschließend einen Gig aus dem Fixer-Bereich. Das soll stärker dem Ablauf entsprechen, den viele Spieler ohnehin intuitiv genutzt haben.
Angreifen mitten im Zug
Die größere Änderung steckt in der neuen Main Phase. Spielen, Effekte aktivieren und Angreifen sind nicht mehr streng voneinander getrennt. Spieler können innerhalb der Main Phase in freier Reihenfolge Karten ausspielen, Effekte nutzen, eine Legend rufen oder angreifen. Damit verschwinden diese typischen „Mist, ich wollte vorher noch etwas spielen“-Momente. 
Neue Reaktionsfenster beim Angriff
Auch Angriffe werden klarer geregelt. Nach dem Ansagen eines Angriffs bekommt der Gegner ein festes React-Fenster. In diesem Fenster können Blocker erklärt, Legends gerufen und Karten oder Fähigkeiten mit dem neuen Quick-Keyword genutzt werden.Neu ist auch die Formulierung beim Stehlen von Gigs. Spieler greifen künftig nicht mehr direkt den Rivalen an, sondern dessen Gig Area. Spielerisch ändert sich kaum etwas, verständlicher ist es aber allemal.
Legends kosten nur noch 1 Eddie
Eine weitere wichtige Änderung betrifft Legends. Das Rufen einer Legend kostet in der Beta nur noch 1 Eddie statt bisher 2. Damit sollen Legends häufiger im Spiel auftauchen und leichter in einen aktiven Zug eingebaut werden können. Das ist sinnvoll. Wenn ein Spiel mit großen Cyberpunk-Figuren wirbt, sollten diese Figuren nicht wie teure Deko im Deck herumliegen.
Siegbedingung steigt auf 7 Gigs
Auch die Siegbedingung wurde angepasst. Statt 6 Gig-Würfeln braucht ein Spieler künftig 7 Gigs zu Beginn des eigenen Zuges, um zu gewinnen. Die Änderung soll schnelle Partien etwas ausbremsen und dafür sorgen, dass Spieler mehr Zeit für echte Entscheidungen bekommen. Durch die neue Schwelle muss ein Spieler die Mehrheit der Gigs kontrollieren. Wer zuerst dran ist, kann sich also nicht einfach nur einigeln und das Ding trocken nach Hause schieben.
Weitere Änderungen folgen
Die großen Systemänderungen sind damit bekannt. In den kommenden Wochen sollen noch Anpassungen an einzelnen Kartenwerten, Effekten, Keywords, Textvorlagen und am Kartendesign folgen. Auch die Lerninhalte und der Gameplay Guide werden überarbeitet.
Die neuen Regeln gelten bereits jetzt für Alpha-Kits und Print-and-Play-Decks. Wer also schon testet, spielt ab sofort besser nach Beta-Regeln. Alles andere ist Night City von gestern.
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