
Escape from New York: Zack Snyder soll das Remake drehen
Das nächste Kultfilm-Remake hat einen prominenten Namen gefunden: Zack Snyder soll eine neue Version von „Escape from New York“ schreiben und inszenieren. Der Film basiert auf John Carpenters dystopischem Actionklassiker von 1981 und wird aktuell als Neuinterpretation entwickelt.
Snake Plissken bekommt eine neue Chance
Im Original spielt Kurt Russell den Ex-Soldaten und Strafgefangenen Snake Plissken, der in ein abgeriegeltes Manhattan geschickt wird. New York ist dort kein normales Stadtgebiet mehr, sondern ein riesiges Hochsicherheitsgefängnis. Nach einem Flugzeugabsturz muss Plissken den Präsidenten der Vereinigten Staaten retten. Natürlich unter Zeitdruck. Natürlich mit mieser Laune. Natürlich mit Augenklappe.
Die Neuauflage soll bei StudioCanal entstehen. Das Projekt wird gemeinsam mit The Picture Company entwickelt und soll in den kommenden Wochen Studios und Streamingdiensten angeboten werden. Geplant ist demnach weiterhin ein Kinofilm, kein reines Streaming-Futter.
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Ein Remake mit Ansage
Dass ausgerechnet Snyder übernimmt, dürfte die Reaktionen nicht gerade leise machen. Der Regisseur steht für stark stilisierte Bilder, harte Kontraste, Zeitlupen und Filme, über die anschließend mindestens drei Jahre lang gestritten wird. „300“, „Watchmen“, „Batman v Superman“ und „Justice League“ haben da genug Material geliefert.
Für „Escape from New York“ kann das funktionieren. Der Stoff ist dreckig, politisch, überzeichnet und ohnehin weit weg von sauber poliertem Heldenkino. Gleichzeitig ist Snake Plissken eine Figur, bei der zu viel Pathos schnell nach hinten losgeht. Der Mann lebt von Knurren, Zynismus und der Ausstrahlung eines Typen, der selbst bei Weltuntergang noch genervt auf die Uhr schaut.
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