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Children of Blood and Bone: Trailer zu Afrika-inspiriertem Fantasyfilm mit hochkarätiger Besetzung

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Wer nach Black Panther mehr Lust auf Fantasyfilme inspiriert von afrikanischen Mythen hatte, wurde bisher leider von Hollywood eher enttäuschend hängen gelassen. Dies könnte sich jetzt mit Children of Blood and Bone (im deutschen Children of Blood and Bone: Goldener Zorn) ändern. Der Film – basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Tomi Adeyemi – erscheint am 15. Januar 2027 und Paramount Pictures liefert uns den ersten Trailer.

Ein langer Weg

Der Trailer kann dabei durchaus als Meilenstein gesehen werden, denn die Reise vom Buch zum Film war eine äußerst lange und schwere Reise. Eine kurze Zusammenfassung: Die Rechte an dem Film wurden bereits 2017, damals von Fox 2000, gekauft, bevor der Roman 2018 erschienen ist. Nach dem Kauf von 21st Century Fox durch Disney sind diese Pläne aus unterschiedlichen Gründen mehrfach durcheinander gebracht worden, bevor 2022 Paramount sich die Rechte gesichert hat und wir nun endlich auf den aktuellen Stand des Projektes blicken können. (Quelle)

Damson Idris und Cynthia Erivo
© Paramount Pictures

Magie gegen Konservatismus

In der Story geht es um die junge Zélie, gespielt von Thuso Mbedu, welche potenziell magische Kräfte besitzt, allerdings wird Magie im fiktiven Orïsha von der aktuellen Regierung unter König Saran, gespielt von Chiwetel Ejiofor, als „eiternde Erkrankung“ (frei übersetzt aus dem Originaldialog des Trailers) aktiv verboten und alles dafür getan, diese zu unterdrücken. Zélie sucht nun unter den Kindern des Königs, welche sich nicht sicher sind, ob sie das Erbe so fortführen möchten wie ihr Vater, Verbündete um die Magie in Orïsha wieder auferleben zu lassen. (Quelle)

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Erfrischend anders

Ein Cast der dem Trailer nach augenscheinlich aus rein afro-amerikanischen Schauspieler:innen besteht, sowie eine Regisseurin, namentlich Gina Prince-Bythewood, mit afro-amerikanischem Hintergrund und der ursprünglichen Autorin mit als Co-Drehbuchautorin im Boot, strahlen pure Authentizität aus. Hier wird eine afrikanische Geschichte nicht aus überwiegend westlicher, weißer Sicht erzählt. Und das sieht man.
Aufwändige Kostüme, traditionelle Architektur, erdige Farbtöne und die musikalische Inszenierung, zeigen dass dies hier nicht der typische westliche Fantasystreifen wird. Die CGI-Effekte wirken sehr gut integriert und fühlen sich nicht übertrieben an. Sie wirken eher elementarisch, im Vergleich zu den gewohnten magischen Effekten und sind mit einem augenscheinlich angemessenen Budget gemacht, was vermeidet, dass diese übertrieben oder lächerlich wirken.
Hinzu kommt, dass man mit dem Cast absolute Hochkaräter gewinnen konnte. Ganz vorne mit dabei Viola Davis (bekannt aus Fences, The Woman King), Regina King (bekannt aus Beale Street, The Harder They Fall) , Idris Elba (bekannt aus A House of Dynamite, Mandela: Der lange Weg zur Freiheit) , Chiwetel Ejiofor (bekannt aus 12 Years a Slave, Backrooms) , Cynthia Erivo (bekannt aus Wicked, Harriet – Der Weg in die Freiheit), Damson Idris (bekannt aus Snowfall, F1), Tosin Cole (bekannt aus Supacell, Bob Marley: One Love) und viele mehr.

Szene im Thronsaal von Children of Blood and Bone
© Paramount Pictures

Einen bitteren Beigeschmack gibt es allerdings: wie The Wrap schrieb, hat die Autorin Anfang Juli in einem mittlerweile gelöschten Social Media Post geschrieben, dass es „Gründe gibt“ warum sie sich bisher nicht zu der Adaption ihres Werkes geäußert hat (Quelle). Mehr hat sie hierzu seitdem nicht mehr geschrieben. In der Regel ist ein Ausstieg aus einem Projekt, welches auf der eigenen Arbeit basiert, aber kein positives Zeichen.
Mutmaßlich kann sie aber aus NDA-Gründen bis zur Veröffentlichung des Films keine Details bekannt geben.

Nichts desto trotz hat mich der Trailer vollkommen abgeholt und ich werde Children of Blood and Bone auf jeden Fall weiterhin im Auge behalten. Zu erwarten ist der Film, nebenbei noch erwähnt für IMAX gedreht, wie eingangs erwähnt am 15. Januar 2027. Da das produzierende Studio Paramount Pictures ist, lässt sich daraus schließen, dass vermutlich auch früher oder später mit einem Paramount+ Release gerechnet werden kann.

 

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Denny Lo Giudice

Hi, ich bin der Neue! 90-er Kind, gebürtig aus dem Saarland, seit 2021 im Rhein-Neckar-Kreis heimisch. Ich würde mich seit Kindesalter als "sportlichen Nerd" bezeichnen. Ich war entweder in der Sporthalle unterwegs oder vor sämtlichen Bildschirmen zu finden, angefangen mit dem OG Game Boy.

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