
DJI Osmo Pocket 4P vs. Insta360 Luna Ultra: Technische Daten im direkten Vergleich
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Mit der DJI Osmo Pocket 4P bekommt die Insta360 Luna Ultra einen ziemlich direkten Gegenspieler. Beide Kameras setzen auf einen mechanischen 3-Achsen-Gimbal, einen 1-Zoll-Hauptsensor und eine zusätzliche Telekamera mit 60 Millimetern Brennweite. Unterschiede gibt es dennoch reichlich: Insta360 wirbt mit 8K, einem abnehmbaren Bildschirm und Leica-Farbprofilen, während DJI unter anderem 4K-Zeitlupen mit bis zu 240 Bildern pro Sekunde, einen größeren internen Speicher und einen Dynamikumfang von bis zu 17 Blendenstufen nennt.
Über die zunächst nur in Asien vorgestellte Osmo Pocket 4P hatten wir bereits berichtet. Damals fehlten noch der deutsche Preis und die internationale Verfügbarkeit. Mit dem globalen Marktstart lässt sich die Kamera nun auch sinnvoll mit der bereits erhältlichen Insta360 Luna Ultra vergleichen.
Wichtig: Dieser Artikel ist kein Praxistest. Wir vergleichen ausschließlich die technischen Angaben aus den offiziellen Datenblättern der beiden Hersteller. Aussagen über tatsächliche Bildqualität, Autofokus, Hauttöne, Stabilisierung, Hitzeentwicklung oder Zuverlässigkeit sind damit nur eingeschränkt möglich. Ein Datenblatt kann viel versprechen. Ob die Kamera das auch sauber auf die Speicherkarte bekommt, zeigt erst ein direkter Test.
DJI Osmo Pocket 4P und Insta360 Luna Ultra im Datenvergleich
| Merkmal | DJI Osmo Pocket 4P | Insta360 Luna Ultra | Vorteil |
|---|---|---|---|
| Preis Standardpaket | 599 Euro | 729 Euro | DJI |
| Abmessungen | 159,5 × 63,3 × 33,5 mm | 169,9 × 52,4 × 38,5 mm | DJI knapp |
| Gewicht | 230 g | 233 g Schwarz / 235 g Weiß | DJI knapp |
| Hauptsensor | 1 Zoll | 1 Zoll | Gleichstand |
| Hauptkamera | 20 mm, f/2.0 | 20 mm, f/1.8 | Insta360 |
| Tele-Sensor | 1/1,28 Zoll | 1/1,3 Zoll | DJI knapp |
| Telekamera | 60 mm, f/1.8 | 60 mm, f/2.0 | DJI |
| Maximaler Dynamikumfang | Bis zu 17 Blendenstufen | Bis zu 14 Blendenstufen | DJI auf dem Papier |
| Maximale Videoauflösung | 4K mit 60 fps im normalen Videomodus | 8K mit 30 fps | Insta360 |
| Zeitlupe | Weitwinkel: 4K/240 fps; Tele: 4K/200 fps | 4K/120 fps; 1080p/240 fps | DJI |
| Maximale Videobitrate | 180 Mbit/s | 120 Mbit/s | DJI |
| Farbtiefe | 10 Bit | 10 Bit | Gleichstand |
| Log-Profil | D-Log 2 | I-Log | |
| HDR und Farbprofile | D-Log 2 | Dolby Vision, Leica Natural, Vivid und Chrome | |
| Maximale Fotoauflösung | 37 MP | 37 MP | Gleichstand |
| Panorama | 180 Grad und 3×3 | Bis zu 200 MP | Insta360 |
| Optische Brennweiten | 20 und 60 mm | 20 und 60 mm | Gleichstand |
| Maximaler Zoom | Bis zu 12-fach | Bis zu 12-fach, davon laut Hersteller bis zu 6-fach verlustfrei | Insta360 |
| Stabilisierung | Mechanischer 3-Achsen-Gimbal | Mechanischer 3-Achsen-Gimbal plus elektronische Stabilisierung | Gleichstand |
| Motivverfolgung | ActiveTrack 8.0 | Deep Track 5.0 | Nicht vergleichbar |
| Display | 2 Zoll, 556 × 314 Pixel, 1.000 Nits, drehbar | 2 Zoll OLED, 318 × 564 Pixel, 1.000 Nits, abnehmbar | Insta360 |
| Fernsteuerung | Optional über Zubehör | Display als Fernbedienung, bis zu 20 Meter | Insta360 |
| Interner Speicher | 103 GB | 47 GB | DJI |
| Speichererweiterung | microSD | microSD bis 1 TB | Gleichstand |
| USB-Übertragung | Bis zu 800 MB/s | Bis zu 350 MB/s aus internem Speicher | DJI |
| Mikrofone | 3 | 4 inklusive Mikrofon im Display | Insta360 |
| Internes Audio | 48 kHz, 16 Bit AAC | 48 kHz, laut Datenblatt 32 Bit | Insta360 |
| Akkukapazität | 1.545 mAh | 1.550 mAh plus 210 mAh im Display | Insta360 knapp |
| Maximale Laufzeit | Bis zu 210 Minuten | Bis zu 240 Minuten | Insta360 |
| Laden auf 80 Prozent | Rund 18 Minuten | Rund 23 Minuten | DJI |
| Farben | Classic Black, Pearl White | Cosmic Black, Stellar White | |
| Wasserschutz | Kein Schutz angegeben | Nicht wasser-, staub- oder spritzwassergeschützt | Gleichstand |
Die Werte beruhen auf den offiziellen Produkt- und Supportseiten. Die Laufzeiten wurden von beiden Herstellern unter kontrollierten Bedingungen bei geringer Auflösung, ausgeschaltetem Bildschirm und teilweise deaktiviertem WLAN gemessen. Sie sind daher eher als theoretische Maximalwerte und nicht als Laufzeit bei 4K- oder 8K-Aufnahmen zu verstehen.
Hauptkamera: Insta360 hat die größere Blende
Beide Kameras verwenden für das Weitwinkelobjektiv einen 1-Zoll-Sensor mit 20 Millimetern äquivalenter Brennweite. Damit liegen sie bei Sensorgröße und Bildausschnitt zunächst gleichauf.
Die Insta360 Luna Ultra kombiniert ihren Hauptsensor allerdings mit einer f/1.8-Blende, während DJI beim Weitwinkelobjektiv auf f/2.0 setzt. Rein rechnerisch kann die Luna Ultra dadurch mehr Licht auf den Sensor lassen. Das kann bei Innenaufnahmen, abends oder bei kurzen Belichtungszeiten helfen.
Die Blende allein entscheidet aber nicht über die tatsächliche Low-Light-Qualität. Sensoraufbau, Objektivschärfe, Rauschunterdrückung und Bildverarbeitung spielen mindestens ebenso stark hinein. Insta360 versucht hier zusätzlich mit dem PureVideo-Modus und einem Dreifach-KI-Chipsystem zu punkten.
Vorteil Hauptkamera: Insta360 Luna Ultra – zumindest bei der Lichtstärke.
Telekamera: DJI gleicht aus
Bei der Telekamera ist die Situation genau umgekehrt. DJI verwendet einen 1/1,28-Zoll-Sensor mit f/1.8-Blende, während Insta360 einen 1/1,3-Zoll-Sensor mit f/2.0 verbaut.
Der Größenunterschied zwischen 1/1,28 und 1/1,3 Zoll ist gering. Die größere Blendenöffnung der DJI-Kamera ist dagegen relevanter. Sie lässt mehr Licht durch und kann zusammen mit der 60-Millimeter-Brennweite eine etwas stärkere natürliche Hintergrundunschärfe ermöglichen.
Beide Kameras verwenden für die Teleperspektive ein eigenes Objektiv und einen eigenen Sensor. Es handelt sich also nicht lediglich um einen Ausschnitt aus der Aufnahme der Hauptkamera.
Vorteil Telekamera: DJI Osmo Pocket 4P.
8K gegen 4K mit 240 Bildern pro Sekunde
Bei der maximalen Auflösung liegt die Insta360 Luna Ultra deutlich vorne. Sie kann Videos mit bis zu 8K und 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Das bietet mehr Reserven für nachträgliche Ausschnitte, digitale Kamerafahrten oder eine Ausgabe in 4K.
DJI beschränkt die Osmo Pocket 4P im normalen Videomodus auf 4K. Dafür ist sie bei hohen Bildraten erheblich stärker. Das Weitwinkelobjektiv erreicht im Zeitlupenmodus 4K mit bis zu 240 fps, die Telekamera schafft laut DJI bis zu 4K mit 200 fps.
Bei der Luna Ultra endet 4K bei 120 fps. Für 240 Bilder pro Sekunde muss die Auflösung auf 1080p reduziert werden.
Damit gibt es keinen allgemeinen Sieger. Für maximale Auflösung und spätere Ausschnitte liegt Insta360 vorne. Für Sport, Action, Produktaufnahmen, Flüssigkeiten oder andere starke Zeitlupen ist DJI auf dem Papier deutlich besser aufgestellt.
Vorteil Auflösung: Insta360 Luna Ultra.
Vorteil Zeitlupe: DJI Osmo Pocket 4P.
Dynamikumfang und Datenrate sprechen für DJI
DJI nennt für die Hauptkamera in Verbindung mit 10-Bit D-Log 2 einen Dynamikumfang von bis zu 17 Blendenstufen. Insta360 gibt für die Luna Ultra bis zu 14 Blendenstufen an.
Dieser Unterschied klingt gewaltig. Die Werte sollten allerdings nicht blind miteinander verrechnet werden. Hersteller können den Dynamikumfang mit unterschiedlichen Verfahren, Rauschgrenzen und Aufnahmebedingungen messen. Ohne unabhängige Labormessung ist nicht sichergestellt, dass 17 DJI-Blendenstufen direkt mit 14 Insta360-Blendenstufen vergleichbar sind.
Trotzdem fällt auch die maximale Videobitrate zugunsten von DJI aus. Die Osmo Pocket 4P erreicht laut Datenblatt 180 Mbit/s, die Luna Ultra maximal 120 Mbit/s. Eine höhere Bitrate garantiert noch kein besseres Bild, stellt dem Encoder aber grundsätzlich mehr Daten für feine Details und schnelle Bewegungen zur Verfügung.
Vorteil: DJI Osmo Pocket 4P.
Farbprofile: Insta360 bietet mehr fertige Auswahl
Beide Kameras unterstützen Aufnahmen mit 10 Bit Farbtiefe und ein flaches Log-Profil für die spätere Farbkorrektur. DJI setzt auf das neu entwickelte D-Log 2, Insta360 auf I-Log.
Die Luna Ultra bietet zusätzlich Dolby Vision und verschiedene gemeinsam mit Leica entwickelte Farbprofile. Dazu gehören Leica Natural, Leica Vivid und Leica Chrome. Wer ein fertiges Bild direkt aus der Kamera bevorzugt und möglichst wenig Zeit mit Color Grading verbringen möchte, bekommt bei Insta360 mehr Auswahl.
DJI konzentriert sich stärker auf D-Log 2 und den versprochenen hohen Dynamikumfang. Für professionelle Nachbearbeitung kann das interessant sein. Ob D-Log 2 tatsächlich mehr nutzbare Reserven liefert als I-Log, lässt sich aber erst anhand identischer Aufnahmen beurteilen.
Vorteil bei fertigen Looks und HDR: Insta360 Luna Ultra. Keine klare Wertung beim Log-Material.
Zoom: zweimal 60 Millimeter, aber Insta360 verspricht mehr Reserven
Beide Modelle besitzen ein Weitwinkelobjektiv mit 20 Millimetern und eine Telekamera mit 60 Millimetern. Der Wechsel von 1-fach auf 3-fach erfolgt damit jeweils über ein physisches Objektiv.
Darüber hinaus unterstützen beide Kameras einen Zoom bis zur zwölffachen Vergrößerung. Insta360 bezeichnet dabei die sechsfache Vergrößerung als verlustfreien beziehungsweise Clarity Zoom. DJI hebt dagegen vor allem den dreifachen optischen Wechsel auf die Telekamera hervor.
Der Begriff „verlustfrei“ sollte dennoch vorsichtig behandelt werden. Zwischen der nativen 60-Millimeter-Telekamera und einer sechsfachen Vergrößerung muss auch Insta360 mit Sensorauslesung, Ausschnitt oder interner Verarbeitung arbeiten. Das Ergebnis kann gut aussehen, ersetzt aber nicht automatisch ein echtes 120-Millimeter-Objektiv.
Vorteil laut Datenblatt: Insta360 Luna Ultra.
Das abnehmbare Display ist der deutlichste Luna-Vorteil
Beide Kameras besitzen ein 2 Zoll großes Touchdisplay mit einer maximalen Helligkeit von 1.000 Nits. Bei DJI bleibt der Bildschirm fest mit der Kamera verbunden und lässt sich für horizontale oder vertikale Aufnahmen drehen.
Das OLED-Display der Luna Ultra kann vollständig abgenommen werden. Anschließend dient es als drahtlose Fernbedienung und Kontrollmonitor. Insta360 nennt eine Reichweite von bis zu 20 Metern.
Für Solo-Aufnahmen ist das ein handfester Vorteil. Die Kamera kann auf einem Stativ stehen, während sich Bildausschnitt, Aufnahme und Einstellungen aus der Entfernung kontrollieren lassen. Bei DJI ist hierfür zusätzliches Zubehör wie der Osmo FrameTap erforderlich.
Vorteil Display und Fernsteuerung: Insta360 Luna Ultra.
DJI bietet allerdings eine Remote als optionales Zubhör
Tracking lässt sich nicht anhand einer Versionsnummer bewerten
DJI verwendet ActiveTrack 8.0, Insta360 nennt sein System Deep Track 5.0. Beide Hersteller versprechen Motivverfolgung, Gruppen-Tracking, automatische Bildgestaltung und Tracking während des Zoomens.
Die höheren Versionsnummern sagen nichts darüber aus, welches System zuverlässiger arbeitet. Dafür müssten beide Kameras mit identischen Motiven, Verdeckungen, schnellen Bewegungen und schlechten Lichtverhältnissen getestet werden.
Auch die Gimbal-Stabilisierung lässt sich auf dem Papier kaum sinnvoll bewerten. Beide verwenden einen mechanischen 3-Achsen-Gimbal. Insta360 kombiniert diesen zusätzlich mit elektronischer Stabilisierung. Ob das sichtbare Vorteile bringt oder zu stärkeren Ausschnitten führt, muss ein Test zeigen.
Vorteil Tracking und Stabilisierung: nicht bestimmbar.
Audio: Vier Mikrofone und 32 Bit sprechen für Insta360
DJI verbaut drei Mikrofone und zeichnet internes Audio laut Datenblatt mit 48 kHz und 16 Bit auf. Insta360 verwendet vier Mikrofone, wobei sich eines davon im abnehmbaren Bildschirm befindet.
Die Luna Ultra nennt außerdem 32-Bit-Audio. Damit sollte theoretisch mehr Spielraum für sehr leise und plötzlich laute Schallereignisse vorhanden sein. Zusätzlich kann das Mikrofon im Bildschirm näher an der sprechenden Person positioniert werden.
Beide Hersteller unterstützen eigene drahtlose Mikrofonsysteme. Wer ohnehin externe Sender verwendet, relativiert damit einen Teil des Unterschieds. Beim rein internen Ton ist das Datenblatt der Luna Ultra aber stärker.
Vorteil Audio: Insta360 Luna Ultra.
Speicher und Datenübertragung: DJI liegt deutlich vorne
Die Osmo Pocket 4P besitzt 103 GB nutzbaren internen Speicher. Bei der Luna Ultra stehen 47 GB zur Verfügung. Beide Kameras können zusätzlich mit einer microSD-Karte erweitert werden.
Auch bei der kabelgebundenen Datenübertragung nennt DJI den höheren Wert. Über USB 3.1 sollen bis zu 800 MB/s möglich sein. Insta360 gibt für Daten aus dem internen Speicher über ein geeignetes USB-3-Kabel bis zu 350 MB/s an.
Gerade bei langen 4K-Zeitlupen oder 8K-Aufnahmen können diese Unterschiede relevant werden. DJI bietet mehr als doppelt so viel internen Speicher und laut Datenblatt eine deutlich schnellere Übertragung.
Vorteil Speicher und Workflow: DJI Osmo Pocket 4P.
Laufzeit gegen Ladegeschwindigkeit
Die Luna Ultra erreicht laut Hersteller bis zu 240 Minuten Laufzeit, während DJI für die Osmo Pocket 4P bis zu 210 Minuten nennt. Beide Angaben gelten unter stark optimierten Bedingungen und sagen wenig über die Laufzeit bei maximaler Auflösung aus.
Beim Aufladen dreht DJI das Verhältnis um. Die Pocket 4P erreicht nach etwa 18 Minuten einen Ladestand von 80 Prozent. Die Luna Ultra benötigt dafür rund 23 Minuten.
Wer lange am Stück filmen möchte, bekommt laut Datenblatt bei Insta360 etwas mehr Ausdauer. Wer zwischendurch möglichst schnell nachladen will, ist bei DJI besser bedient.
Vorteil Laufzeit: Insta360 Luna Ultra.
Vorteil Schnellladen: DJI Osmo Pocket 4P.
Gewicht und Größe unterscheiden sich kaum
Mit 230 Gramm ist die DJI Osmo Pocket 4P lediglich drei bis fünf Gramm leichter als die Luna Ultra. Dieser Unterschied dürfte im Alltag kaum auffallen.
DJI ist außerdem etwas kürzer und flacher, dafür aber breiter. Insta360 ist schmaler, länger und dicker. Welche Bauform angenehmer ist, hängt daher auch von Tasche, Griffhaltung und Zubehör ab.
Rein nach Gewicht und Gehäusevolumen liegt DJI knapp vorne. Ein entscheidender Kaufgrund ist der Unterschied allerdings nicht.
Vorteil Mobilität: DJI Osmo Pocket 4P – aber nur sehr knapp.
Der Preis ist DJIs stärkstes Argument
Die Osmo Pocket 4P kostet in der Standard Combo 599 Euro. Für die Insta360 Luna Ultra werden im europäischen Onlineshop 729 Euro verlangt. Damit ist DJI beim Einstieg 130 Euro günstiger.
Bei den Paketen sollte allerdings genau auf den Lieferumfang geachtet werden. Insta360 legt seinem Standardpaket unter anderem einen Griff mit Stativgewinde, Windschutz und Schutzabdeckung bei. DJI verteilt bestimmte Zubehörteile auf die Standard und Vlog Combo.
Trotzdem bleibt der Preisunterschied deutlich. Vor allem weil DJI nicht einfach weniger Technik liefert, sondern in mehreren Punkten sogar stärkere Daten nennt.
Vorteil Preis-Leistung: DJI Osmo Pocket 4P.
Nüchterne Einordnung: Welche Kamera liegt vorne?
Einen eindeutigen Gesamtsieger liefern die Datenblätter nicht. Beide Kameras setzen andere Schwerpunkte.
Die DJI Osmo Pocket 4P wirkt technisch stärker bei:
- Dynamikumfang laut Hersteller
- Telekamera und Tele-Lichtstärke
- 4K-Zeitlupe
- maximaler Videobitrate
- internem Speicher
- USB-Übertragung
- Ladegeschwindigkeit
- Einstiegspreis
Die Insta360 Luna Ultra wirkt technisch stärker bei:
- 8K-Video
- Lichtstärke der Hauptkamera
- abnehmbarem OLED-Display
- Fernsteuerung ohne weiteres Zubehör
- interner Audioausstattung
- fertigen Farbprofilen und Dolby Vision
- maximaler Akkulaufzeit
- Zoomoptionen laut Hersteller
- hochauflösenden Panoramen
Wer möglichst viel Videoqualität pro Euro, starke Zeitlupen und einen schnellen Workflow sucht, findet auf dem Datenblatt bei der DJI Osmo Pocket 4P das rundere Paket. Sie ist günstiger, besitzt mehr Speicher, überträgt Dateien schneller und liefert die höheren Bildraten.
Wer dagegen 8K-Reserven, einen flexiblen Solo-Creator-Aufbau, das abnehmbare Display, Leica-Farbprofile und eine stärkere interne Audiolösung sucht, bekommt bei der Insta360 Luna Ultra die vielseitigere Ausstattung.
Welche Kamera tatsächlich das bessere Bild liefert, lässt sich aus diesen Zahlen nicht seriös ableiten. Dafür müssten beide Modelle unter identischen Bedingungen gegeneinander antreten: Tageslicht, Gegenlicht, Nachtaufnahmen, Hauttöne, Autofokus, Telekamera, Stabilisierung und längere Aufnahmen mit hoher Auflösung. Bis dahin gewinnt DJI das Preis- und Zeitlupenduell. Insta360 gewinnt bei Bedienkonzept, 8K und Funktionsvielfalt.
Hinweis: Einen Vergleich der Insta360 Luna Ultra mit der normalen DJI Osmo Pocket 4 findet ihr hier
Quellen:
- https://www.dji.com/id/osmo-pocket-4p/specs
- https://www.dji.com/id/osmo-pocket-4p
- https://onlinemanual.insta360.com/lunaultra/en-us/specs/specs
- https://onlinemanual.insta360.com/lunaultra/en-us/specs/shooting
- https://www.insta360.com/product/insta360-luna-ultra
Disclaimer: bei der Recherche zu den technischen Daten war ChatGPT beteiligt. Titelbild mittels KI erstellt
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