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Amazfit verteilt ein neues Software-Update für mehrere aktuelle Smartwatches. Die Firmware-Version 6.3.25.x bringt vor allem zusätzliche Trainingsfunktionen, Verbesserungen für HYROX und eine engere Verzahnung mit Zubehör wie dem Helio Strap Pro.
Zu den Modellen, auf denen das Update bereits auftaucht beziehungsweise ausgerollt wird, gehören unter anderem die Amazfit Cheetah 2 Pro, Cheetah 2 Ultra, Balance 3, Balance Ultra und T-Rex 3. Je nach Modell kann sich der genaue Funktionsumfang allerdings unterscheiden. Ein aktuell kursierender Changelog stammt beispielsweise von einer Balance 3 – die Funktionen müssen daher nicht auf jeder Uhr identisch ankommen.
HYROX bekommt mehr Auswertung
Besonders interessant ist das Update für HYROX-Nutzer. Bei entsprechenden Trainingseinheiten können nun zusätzliche Daten wie Bewegungsanzahl, Bewegungsfrequenz und Herzfrequenz-Trends erfasst beziehungsweise ausgewertet werden. Amazfit baut seine Uhren seit Monaten deutlich stärker in Richtung Hybridtraining und HYROX aus.
FTMS-Geräte lassen sich direkt verbinden
Neu beziehungsweise erweitert wird außerdem die Unterstützung für FTMS-kompatible Indoor-Trainingsgeräte. Dazu gehören beispielsweise bestimmte Rudergeräte und Indoor-Trainer.
Nach der Verbindung können Daten wie Leistung oder Distanz direkt auf der Smartwatch angezeigt werden. Amazfit hatte FTMS-Unterstützung bereits mit früheren Updates auf ausgewählten Modellen eingeführt und nennt unter anderem das Concept2 RowErg als kompatibles Beispiel. Auch die Trainingsbibliothek wird weiter ausgebaut. Einheiten aus der Bibliothek lassen sich nun stärker mit der Navigation kombinieren. Dadurch verschwimmen klassische Trainingsplanung und Routenführung zunehmend miteinander.
Helio Strap Pro verbindet sich automatisch
Wer zusätzlich einen Helio Strap Pro verwendet, bekommt ebenfalls eine kleine Komfortverbesserung. Sind Smartwatch und Strap mit demselben Amazfit-Konto verbunden, soll die Kopplung künftig automatisch erfolgen. Damit spart man sich zumindest einen Teil der bisherigen manuellen Verbinderei vor dem Training.
Auch die Musikverwaltung wurde überarbeitet. Musik auf der Uhr soll sich nun komfortabler über die Zepp-App verwalten lassen.
Amazfit pflegt seine Uhren ziemlich ordentlich
Das Update reiht sich in eine ganze Serie größerer Software-Aktualisierungen ein. Erst im August hatte Amazfit unter anderem Funktionen für strukturiertes Schwimmtraining, Touchscreen-Sperren während des Sports, Kartensteuerung und FTMS-Geräte auf mehrere Modelle gebracht. Gerade bei der T-Rex- und Cheetah-Serie ist das inzwischen fast schon bemerkenswert. Statt nach dem Verkaufsstart nur Fehler zu beheben, liefert Amazfit regelmäßig tatsächlich neue Funktionen nach.
Das haben wir beispielsweise auch schon bei der Cheetah 2 Pro gesehen, die bereits wenige Wochen nach Marktstart ein größeres Funktionsupdate erhalten hatte.
Das neue Update wird offenbar schrittweise verteilt. Wer es noch nicht angeboten bekommt, muss daher nicht zwangsläufig irgendetwas an seiner Uhr herumfrickeln. Ein Blick in die Zepp-App unter Profil > Meine Geräte > Systemaktualisierung sollte genügen.
