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Apple MacBook Pro mit OLED-Display und Touch vorgestellt

Touchscreen, M5 Pro und bis zu 16 TB Speicher

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Apple präsentierte jüngst eine neue Generation des MacBook Pro mit Tandem-OLED-Technologie, Touchbedienung und den neuen M5 Pro und M5 Max Chips. Das Notebook erscheint in 14 und 16 Zoll und soll mit bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit, einem leichteren Gehäuse und bis zu 16 TB Speicher vor allem bei anspruchsvollen Arbeitsabläufen überzeugen. Erstmals bringt Apple auch Touchfunktionen auf das MacBook Pro. Die Auslieferung beginnt am 6. November.

Das neue PROLED XDR Display setzt auf eine Tandem-OLED-Konstruktion mit zwei Ebenen selbstleuchtender Pixel. Apple kombiniert diese mit einer überarbeiteten Display Engine, die Helligkeit, Farben und Graustufen für jedes Pixel präzise steuert. Das soll eine gleichmäßige Darstellung ermöglichen und störende Lichthöfe rund um helle Bildbereiche reduzieren.

Tandem-OLED mit bis zu 2.000 Nits und 120 Hz

Bei HDR- und SDR-Inhalten erreicht das Display laut Apple eine Spitzenhelligkeit von bis zu 2.000 Nits. Hinzu kommt ein Kontrastverhältnis von 10.000.000:1, das auch in dunklen Bildbereichen feine Details sichtbar machen soll. ProMotion passt die Bildwiederholrate dynamisch zwischen 10 und 120 Hz an. Das spart bei statischen Inhalten Energie und sorgt bei schnellen Bewegungen für eine flüssige Darstellung.

Für die Arbeit mit Fotos, Videos und Grafiken erweitert Apple den unterstützten Farbraum um Adobe RGB neben P3. Das Display deckt zudem mehr als 80 Prozent des Rec.-2020-Farbraums ab. Eine präzise Werkskalibrierung soll für eine verlässliche Farbwiedergabe sorgen. Über entsprechende Referenzmodi lässt sich das Display unter anderem für Filmproduktion, Fotografie und Druck vorbereiten.

Auch bei hellem Umgebungslicht soll das MacBook Pro gut ablesbar bleiben. Dafür sorgen die hohe SDR-Spitzenhelligkeit und eine Antireflex-Beschichtung. Optional ist Nanotexturglas erhältlich, das Spiegelungen und störende Lichtreflexe weiter verringern soll.

Touchbedienung und Dynamic Island auf dem Mac

Mit der neuen Generation führt Apple erstmals Touchbedienung auf dem MacBook Pro ein. Nutzer:innen können Webseiten mit Wischgesten durchlaufen, Fotos mit zwei Fingern vergrößern, Elemente zwischen Präsentationen verschieben oder Fenster per Doppeltipp in eine andere Ansicht bringen. Die Bedienung ergänzt Tastatur und Trackpad, ersetzt sie aber nicht.

Der Touchsensor ist direkt in das Display integriert. Ein neu entwickeltes Scharnier soll das Gehäuse bei Berührungen stabil halten. Bei Videoanrufen kommt außerdem eine automatische Videostabilisierung zum Einsatz, die Verwacklungen durch die Touchbedienung ausgleichen soll.

Besonders für kreative Anwendungen ergeben sich neue Möglichkeiten. Grafikdesigner:innen können direkt auf der Displayfläche zeichnen und Elemente bearbeiten. Musiker:innen spielen virtuelle Instrumente auf dem Bildschirm, während Entwickler:innen Touchfunktionen ihrer iOS- und iPadOS-Apps direkt am Mac testen können. Apple hat die Touchbedienung unter anderem für Pixelmator Pro, Logic Pro und Final Cut Pro angepasst. Auch zahlreiche Anwendungen anderer Anbieter unterstützen die neue Eingabemöglichkeit, darunter Adobe Lightroom, DaVinci Resolve, Blender, Cinema 4D, Notion, Canva und Microsoft Office.

Neu ist außerdem die Dynamic Island auf dem Mac. Sie dient als zentrale Anlaufstelle für Live-Aktivitäten und wichtige Informationen. Nutzer:innen können darüber beispielsweise Anrufe annehmen, Musik steuern oder AirDrop-Anfragen bestätigen, ohne dafür erst die jeweilige Anwendung öffnen zu müssen.

Schlanker, leichter und mit mehr Akkulaufzeit

Apple überarbeitet auch das Gehäuse. Das 14-Zoll-Modell wiegt 1,38 Kilogramm und ist damit rund 230 Gramm leichter als sein Vorgänger. Beim 16-Zoll-Modell sinkt das Gewicht auf 1,82 Kilogramm, was einer Reduzierung um etwa 320 Gramm entspricht. Das flachere Displaymodul ermöglicht ein dünneres Design, während eine überarbeitete Kühlung die Leistung auch bei längeren Belastungen stabil halten soll.

Die Akkulaufzeit gibt Apple mit bis zu 24 Stunden an. Über die Schnellladefunktion lässt sich der Akku bei entsprechender Stromversorgung innerhalb von 30 Minuten auf bis zu 50 Prozent laden.

M5 Pro und M5 Max für anspruchsvolle Aufgaben

Im Inneren arbeiten Apples neue M5 Pro und M5 Max. Beide Chips sollen bei Prozessoraufgaben, Grafikberechnungen und KI-Anwendungen deutlich mehr Leistung bereitstellen. Der M5 Pro richtet sich unter anderem an Entwickler:innen, Wissenschaftler:innen und Kreative, die mit großen Codeprojekten, umfangreichen Datensätzen oder hochauflösendem Videomaterial arbeiten.

Der M5 Max ist für besonders rechenintensive Aufgaben ausgelegt. Dazu gehören aufwendige 3D-Animationen, visuelle Effekte und die lokale Ausführung großer Sprachmodelle. Ein Neural Accelerator in jedem GPU-Kern beschleunigt KI-Berechnungen direkt auf dem Gerät. Das kann beispielsweise beim Einsatz lokaler Coding-Agenten oder bei der Arbeit mit generativen Anwendungen helfen.

Beide Chips verfügen über eine überarbeitete Grafikarchitektur mit verbesserten Shader-Kernen und Raytracing der dritten Generation. Dynamisches Caching soll die GPU effizienter auslasten und dadurch Anwendungen wie Blender und Unreal Engine sowie anspruchsvolle Spiele beschleunigen. Je nach Konfiguration stehen bis zu 128 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher und bis zu 16 TB Speicher zur Verfügung.

Sechs Lautsprecher und umfangreiche Anschlüsse

Apple überarbeitet auch das Audiosystem. Die sechs Lautsprecher erhalten ein neues Tieftönerdesign, das 50 Prozent tiefere Bässe ermöglichen soll. Neue Hochtöner sollen für eine klarere Klangverteilung sorgen. Dolby Atmos unterstützt räumlichen Klang bei Musik und Filmen. Die Mikrofone in Studioqualität sind für Sprachaufnahmen, Videokonferenzen und Sprachbefehle ausgelegt. Auch bei geschlossenem Notebook und angeschlossenem externem Monitor soll das Audiosystem eine hohe Klangqualität liefern.

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Bei den Anschlüssen setzt Apple auf drei Thunderbolt-5-Ports, HDMI, einen SDXC-Kartensteckplatz, MagSafe und einen Kopfhöreranschluss. Mit dem M5 Pro lassen sich bis zu drei externe Displays anschließen, beim M5 Max sind es bis zu vier. WLAN 7 und Bluetooth 6 übernehmen die drahtlose Verbindung, Touch ID ermöglicht die Anmeldung per Fingerabdruck.

Für professionelle Arbeitsabläufe sind außerdem Funktionen wie Genlock vorgesehen. Damit lässt sich die Bildwiederholrate eines Displays mit der Bildaufnahme einer Kamera synchronisieren, um Bildfehler bei Filmproduktionen zu reduzieren. Neue Referenzmodi für medizinische Bildgebung ermöglichen den Einsatz zur Betrachtung medizinischer Aufnahmen in Forschung und Lehre.

macOS 27 und Apple Intelligence

Das neue MacBook Pro läuft mit macOS 27 Golden Gate. Das Betriebssystem soll die Leistung der Apple Chips besser nutzen und verschiedene Anwendungen beschleunigen. Apple Intelligence erweitert unter anderem die Möglichkeiten in Safari, Kurzbefehle und der Fotos-App. Safari kann Tabs automatisch nach Themen sortieren und über Änderungen auf Webseiten informieren, etwa wenn ein Produkt wieder verfügbar ist oder im Preis sinkt. Auch Automationen in Kurzbefehle lassen sich mithilfe einer Beschreibung erstellen. Dazu kommen Verbesserungen bei AirDrop, der Suche in Netzwerkdateien und dem Laden von Safari-Inhalten.

Das neue MacBook Pro mit PROLED XDR Display ist als 14- und 16-Zoll-Modell erhältlich. Die Vorbestellung ist seit dem 28. Oktober möglich – der Verkaufsstart folgt am 6. November.

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Benny Illgner

Benny Illgner

Redakteur
Tech-Journalist
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Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Instagram. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter/Threads unter @IamIllgner an.

Schreibt und lebt nebenher das glorreiche Leben eines Technik-Bloggers. Interessiert sich für technische Spielereien jeglicher Art und spielerische Technik der allgegenwärtigen Videospiel-Konsolen. Primär für Gaming-, Smart Home-Krams und Reviews zuständig. Schlechte Wortspiele in Reviews eingeschlossen.

Expertise:
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