Pünktlich zum Herbst kündigt sich mit dem ersten Trailer zu „Dracula – Die Auferstehung“ eine neue Interpretation des ikonischen Vampirmythos an. Regisseur Luc Besson (Valerian) inszeniert den ewigen Blutsauger als tragisch-dämonische Figur, zwischen Liebeswahn und Verdammnis. Der düster-ästhetische Horrorfilm kommt Ende Oktober 2025 in die deutschen Kinos – verankert im klassischen Stoff, aber mit unverkennbarer Handschrift des französischen Filmemachers. Wir haben den ersten Trailer.
Im Zentrum steht Vlad II, ein transilvanischer Adliger des 15. Jahrhunderts, der nach dem Tod seiner geliebten Frau Elisabeta in Raserei verfällt, sich gegen Gott stellt – und in ewiger Dunkelheit wiedergeboren wird. Dracula, wie er fortan genannt wird, lebt jahrhundertelang im Schatten, getrieben von der Hoffnung, seine verloren geglaubte Liebe wiederzufinden. Diese scheint er Jahrhunderte später in Paris erneut zu entdecken – in der geheimnisvollen Mina, die seiner toten Frau wie aus dem Gesicht geschnitten ist.
Die Rolle des gefallenen Prinzen übernimmt Caleb Landry Jones, bekannt aus „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ und „DogMan“. Unterstützt wird er von Christoph Waltz als entschlossener Vampirjäger in Priesterkutte. In weiteren Rollen sind Matilda De Angelis, Ewans Abid und Haymon Maria Buttinger zu sehen. Zoë Bleu spielt sowohl Mina als auch Elisabeta – ein zentrales Motiv in der psychologischen Tiefe des Films.
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Der Trailer offenbart ein opulentes Setting mit gotischen Bildwelten, starken Kontrasten und einem Fokus auf tragische Emotion statt plakativem Schrecken. Besson, der sowohl Regie als auch Drehbuch übernahm, orientiert sich visuell erkennbar an barockem Horror europäischer Prägung, lässt aber auch moderne Elemente einfließen.
- Die Gestalt des Grafen Dracula ist eine der bekanntesten literarischen Figuren der Welt
- Seit im Jahr 1897 der Vampirroman Dracula des irischen Unterhaltungsschriftstellers Bram Stoker erschien, ist sie aus Literatur und Film kaum mehr wegzudenken
- Besonders das Kino hat die Vampire schnell bildgewaltig für sich entdeckt – den genreeigenen Qualitäten des literarischen Originals hat dies jedoch keinen Abbruch getan
Mit „Dracula – Die Auferstehung“ reiht sich Luc Besson in eine lange Tradition filmischer Dracula-Adaptionen ein, versucht aber keine bloße Neuauflage. Vielmehr scheint es ihm um die inneren Konflikte einer verfluchten Figur zu gehen – zwischen Mythos, Mensch und Monster. Der Kinostart ist geplant für den 30. Oktober 2025.
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