
Disney will Kino neu erfinden: Was steckt hinter Infinity Vision?
Disney hat auf der CinemaCon 2026 ein neues Premium-Label für Kinos vorgestellt. Der Name lautet Infinity Vision. Dahinter steckt kein eigenes Disney-Kinoformat und auch keine neue Kinokette. Stattdessen geht es um ein Zertifikat für Säle, die bestimmte technische Anforderungen erfüllen. Ähnlich einer THX – Zertifizierung.
Infinity Vision soll Premium-Säle kennzeichnen
Mit Infinity Vision will Disney große und technisch starke Kinosäle klarer kennzeichnen. Gemeint sind sogenannte Premium-Large-Format-Säle, also Kinos mit besonders großer Leinwand, Laserprojektion und hochwertigem Sound.
Disney spricht zum Start von mehr als 75 passenden Sälen in den USA und mehr als 300 weltweit. Das Label soll sowohl online beim Ticketkauf als auch direkt vor Ort in den Kinos auftauchen.
Disney spricht außerdem davon, dass Infinity Vision in Zusammenarbeit mit weltweiten Kinopartnern aufgebaut wird. Das klingt eher nach einem partnerbasierten Zertifizierungsmodell als nach einem frei einsehbaren Standard, für den sich jedes Kino einfach per Formular anmeldet.
Disney setzt weiter auf das Kino als Event
Gerade große Blockbuster sollen nicht einfach nur starten, sondern als Event wahrgenommen werden. Infinity Vision ist dafür ein neues Werkzeug. Disney will damit deutlicher markieren, wo Filme so gezeigt werden, wie sie für das große Leinwanderlebnis gedacht sind.
Diese Filme stehen zum Start im Fokus
Disney verknüpft Infinity Vision direkt mit zwei großen Marvel-Titeln. Den Anfang macht die Wiederaufführung von Avengers: Endgame im September 2026. Danach folgt Avengers: Doomsday, der im Dezember 2026 in die Kinos kommen soll.
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