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Elgato Stream Deck + XL vorgestellt: Mehr Tasten, mehr Regler, mehr Kontrolle

Mit dem Elgato Stream Deck + XL erweitert Elgato seine bekannte Controller-Reihe um ein neues Modell für Creator, Streamer und Power-User. Das Gerät kombiniert 36 LCD-Tasten, sechs Multifunktionsregler und einen breiten Touch-Strip in einem deutlich größeren Gehäuse als beim bisherigen Stream Deck +. Offiziell positioniert Elgato das Modell als Zentrale für Produktionen, Livestreams und komplexe Desktop-Workflows.

Im Vergleich zum normalen Stream Deck + fällt das Upgrade klar aus. Das bisherige Modell bietet 8 Tasten, 4 Drehregler und einen kleineren Touch-Strip. Beim neuen Elgato Stream Deck + XL wächst die Zahl der Tasten also massiv, während auch die Zahl der Regler von vier auf sechs steigt. Der Touch-Strip zieht sich jetzt über die komplette Regler-Sektion und bietet damit mehr Platz für Statusanzeigen und direkte Eingaben.

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Elgato nennt für das neue Modell eine Ausstattung mit 36 frei belegbaren LCD-Keys, 6 360-Grad-Encodern mit Druckfunktion und einem 161 x 14 Millimeter großen Touch-Strip. Das Gerät misst 205 x 147 x 175 Millimeter und bringt 1.085 Gramm auf die Waage. Damit ist schnell klar: Das Stream Deck + XL richtet sich weniger an Gelegenheitsnutzer als an Setups, in denen viele Aktionen, Szenen, Audioquellen oder Makros parallel gesteuert werden müssen.

Preislich liegt das Elgato Stream Deck + XL bei 349 Euro. Für Nutzer, die nur ein paar Audio- und Szenenwechsel benötigen, dürften die kleinere Modell weiterhin die vernünftigere Wahl sein. Wer jedoch viele Funktionen gleichzeitig auf einer Oberfläche bündeln will, bekommt hier deutlich mehr Platz und direkte Eingabemöglichkeiten.

Das Elgato Stream Deck + XL ist kein einfacher Makro-Controller mehr, sondern eine ausgewachsene Bedienoberfläche für aufwendigere Setups. Wer streamt, Videos produziert, Audioquellen verwaltet oder regelmäßig mit vielen Shortcuts und Automationen arbeitet, bekommt hier eine deutlich flexiblere Lösung als bei den kleineren Stream-Deck-Modellen. Gleichzeitig braucht das Gerät aber auch mehr Platz auf dem Schreibtisch und ist preislich klar im oberen Bereich angesiedelt.

Unterm Strich: mehr von allem. Mehr Tasten, mehr Regler, mehr Anzeigenfläche. Für Profis und ambitionierte Creator kann das genau der richtige Schritt sein. Für alle anderen bleibt die Frage, ob der Aufpreis und die größere Stellfläche im Verhältnis zum eigenen Workflow stehen.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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