| 0 | 0 |
Das Glücksgefühle Festival 2026 ist Geschichte. Vier Tage Hockenheimring, drei Bühnen, reichlich Bass und eine politische Debatte, die vermutlich noch etwas länger nachhallen wird als der letzte Ton vom Samstagabend. Und auch wenn Alphaville am Ende nicht auf der Bühne standen: Forever Young bleibt irgendwie trotzdem. Denn nach dem Festival ist am Hockenheimring inzwischen ziemlich schnell vor dem Festival.
Die fünfte Ausgabe der Glücksgefühle ist bereits terminiert: Vom 2. bis 5. September 2027 soll der Hockenheimring wieder zum Festivalgelände werden. Noch schneller geht es mit den Tickets los. Der reguläre Vorverkauf startet am Mittwoch, 9. September 2026, um 18 Uhr über die Website des Festivals.
2027 zunächst ohne Line-up
Wer direkt beim Vorverkaufsstart zuschlägt, kauft allerdings noch weitgehend die Katze im Sack. Acts für 2027 sind bislang nicht bestätigt. Fest steht derzeit lediglich, dass das Konzept mit Pop, Hip-Hop, Party und EDM fortgesetzt werden soll. Erneut sind rund 40 Stunden Live-Musik auf drei Bühnen vorgesehen. Das Festival geht damit 2027 bereits in seine fünfte Runde. Die Veranstalter rechnen erneut mit bis zu 250.000 Besuchern über den gesamten Veranstaltungszeitraum. Der Hockenheimring bleibt also auch nach der vierten Ausgabe die Heimat der Glücksgefühle.
Ganz abgeschlossen ist 2026 unterdessen noch nicht. Wer auf dem Festival mit dem neuen Cashless-System bezahlt hat, kann sich seit dem 7. September um 18 Uhr verbliebenes Guthaben zurückerstatten lassen. Wichtig: Das Guthaben lässt sich nicht ins Festivaljahr 2027 mitnehmen.
Nach 2026 dürfte es einiges zu besprechen geben
Das gerade beendete Festival lieferte neben David Guetta, Ayliva, Scooter, Marteria, Mark Forster und zahlreichen weiteren Acts auch reichlich Diskussionsstoff. Besonders die zunächst ausgesprochene und später zurückgenommene Ausladung von Alphaville schlug hohe Wellen. Die Band entschied sich nach der Wiedereinladung dennoch gegen einen Auftritt. Auf Techkrams hatten wir die Vorgeschichte und unsere Haltung dazu bereits ausführlicher aufgearbeitet.
Und auch organisatorisch dürfte 2027 interessant werden. Vor allem der stark gefüllte Samstag 2026 und zeitweise gesperrte Wege beziehungsweise Bühnenbereiche sorgten bei Besuchern für Kritik. In den Reaktionen auf die 2027-Ankündigung wird deshalb unter anderem ein kleineres Ticketkontingent für den Samstag gefordert. Ob der Veranstalter darauf reagiert, ist bislang offen.
Bis zum nächsten September bleibt jedenfalls genug Zeit. 2026 ist Geschichte, 2027 steht schon vor der Tür – und irgendwie ist das Glück am Hockenheimring eben doch forever young.
