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ASUS ProArt Serie: ein extrem helles Display und Perfomance-Monster für Professionals

IFA – Zeit für jede Menge Neuheiten. Den Auftakt macht Asus mit einem ziemlich großen Pakte Neuheiten. Darunter ist mit ProArt eine vollkommen neue Produktlinie, die sich mit Notebooks, Workstations und Displays an professionelle Kreative richtet.

ASUS ProArt-Reihe

Zielgruppe der ProArt-Reihe sind Spieleentwickler, Fotografen, Videographer und Designer. Die Serie umfasst neben mehreren Notebooks auch ein extrem helles Display.

StudioBook One

Fangen wir mit den Notebooks an. Das erste ist das ProArt StudioBook One. ASUS bezeichnet es schlicht als „The world’s most graphically-powerful laptop“. Ist mal ’ne Ansage. Um diese Ansage zu halten ist eine Nvidia Quadro RTX 6000 Grafikkarte eingebaut, die über gepflegte 24 GB VRAM verfügt. Als CPU kommt hier der Intel Core i9-9980HK zum Einsatz, der auf 32 GB RAM (2666MHz) zugreifen kann. Für die Daten steht eine 1TB PCIe SSD zur Verfügung. Bei Anschlüssen gibt es normalerweise eine lange Liste unterschiedlicher Ports. Hier nicht. Hier gibt es 3x Thunderbolt 3 mit DisplayPort 1.4 (40Gbps).

Das Display ist ein 15,6“ löst mit 3840x2160px (UHD) auf und soll 100% des AdobeRGB-Farbraums abdecken und darüber hinaus noch PANTONE zertifiziert sein. So richtig leicht ist das StudioBook One nicht. 2,9 Kilo bringt es auf die Waage. Für gelegentliche Transporte reicht es, aber man möchte es nicht täglich mit sich herumschleppen.

Das Notebook soll im Q1/2020 erscheinen. Einen Preis hat ASUS noch nicht genannt. Günstig dürfte es aber nicht werden.

StudioBook Pro X

Das StudioBook Pro X ist ein Performance-Monster. Im Inneren werkeln wahlweise ein Intel Xeon E-2276M Prozessor mit sechs Kernen oder der Core i7-9750H (ebenfalls mit sechs Kernen). Die Grafikleistung bringt in diesem Fall eine Nvidia Quadro RTX 5000 mit 16 GB VRAM. Damit euch der RAM nicht vollläuft, könnt ihr hier bis zu 128 GB einbauen und bis zu 6 TB Daten speichern (PCIe NVMe Gen 3 x4 SSD x 2, HDD x 1). Das Display ist 17,3“ groß und löst mit 1920x1200px (WUXGA) auf. Das Display ist ebenfalls PANTONE zertifiziert und soll 97% des DCI-P3-Farbraums abdecken.

Die Anschlussliste ist hier wieder ziemlich lang: 2x Thunderbolt 3 USB-C mit Display Port 1.4 (40Gbps), 3x USB 3.1 Gen 2 Type-A ( 10Gbps), 1x HDMI 2.0, 1x SD 4.0 / UHS-II card reader (312MB/s), 1x Audio combo-Anschluss, 1x RJ45 LAN. Das Gewicht liegt hier bei 2,5 Kilo. Besonderes Detail des StudioBook Pro X: es hat das ScreenPad. Damit wird das Trackpad zum Touchscreen.

Wir konnten es uns im Vorfeld der IFA schon einmal ansehen. Unseren Eindruck findet ihr im Video.

Das StudioBook Pro X ist ab Q4/2019 verfügbar und geht preislich bei 4299 Euro los.

Zusätzlich zu diesen beiden Modellen gibt es noch vier verschiedene 15“- und 17“-Modelle. Bei denen könnt ihr zwischen verschiedenen Grafikkarten (Quadro RTX 5000 Max-Q, Quadro RTX 3000 Max-Q, RTX 2060) und verschiedenen CPUs (Xeon, Core i7) wählen. Je nach Modell sind bis zu 64 GB RAM und bis zu 4 TB Speicher möglich.

Ein 17“-Modell soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen und preislich bei 2199 Euro losgehen. Die restlichen drei Modelle werden erst in Q1/2020 erscheinen. Über deren Preise hat Acer noch nichts verraten.

ASUS StudioBook Display PA32UCG

Dieses Display stellt bei der Helligkeit so ziemlich alles in den Schatten, was es an Displays gibt. Es ist das erste HDR1600 Display und kommt mit 120 Hz refresh rate. Die dauerhafte Helligkeit des 32“ 4K UHD-Monitors liegt bei 1000 cd/m² und es unterstützt Dolby Vision, Hybrid Log-Gamma (HLG) und HDR10.

asus proart display pa32ucg

Wie ihr euch schon denken könnt, richtet sich das Display an professionelle Nutzer. Die werden zu schätzen wissen, dass 10-Bit Farbtiefe am Start ist und das Display über eine eingebaute Hardwarekalibrierung verfügt. Damit sollen die vielen unterstützten Farbräume (DCI-P3, Adobe RGB, sRGB, Rec. 709 und Rec. 2020) immer akkurat angezeigt werden.

Anschlüsse gibt es an diesem Gerät reichlich. Das PA32UCG verfügt über zwei Thunderbolt 3-Ports, einen DisplayPort- sowie drei HDMI-Anschlüsse. Ein normaler USB-Hub ist ebenfalls mit dabei.

Über den Preis gibt es leider noch keine Info. Gleiches gilt für das Erscheinungsdatum.

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Eike

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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