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Insta360 Luna Pro: Leica-Gimbal startet mit 1-Zoll-Sensor

So stimmen unsere Leser ab:

Insta360 baut seine noch junge Luna-Familie aus. Mit der Insta360 Luna Pro startet am 10. September eine kompaktere Gimbal-Kamera, die viele Funktionen der Luna Ultra übernimmt, auf deren zusätzliche Telekamera aber verzichtet. Dafür gibt es unter anderem einen 1-Zoll-Sensor, Leica-Summicron-Optik, 8K-Video, einen abnehmbaren OLED-Bildschirm und erstmals natives vertikales 4K-Video.

Leica-Optik und 1-Zoll-Sensor bleiben erhalten

Beim wichtigsten Teil spart Insta360 erfreulich wenig. Wie die Luna Ultra verwendet auch die Luna Pro eine gemeinsam mit Leica entwickelte Summicron-Optik mit F1.8-Blende und einen 1-Zoll-Sensor. Die Hauptkamera besitzt eine kleinbildäquivalente Brennweite von 20 Millimetern und eine minimale Fokusdistanz von neun Zentimetern. Insta360 gibt rund 50 Megapixel effektive Sensorauflösung an. Aufgezeichnet werden Videos mit bis zu 8K bei 30 Bildern pro Sekunde. In 4K sind bis zu 120 fps möglich, in Full HD sogar bis zu 240 fps. Dolby Vision und 10-Bit-I-Log sind ebenfalls an Bord. Für aufwendigere Produktionen unterstützt die Kamera außerdem Timecode und ACES-Workflows. Gerade für Reels, TikTok und Shorts hat Insta360 der Pro einen kleinen Vorteil gegenüber der Ultra spendiert: Die Luna Pro kann 4K im nativen 9:16-Format mit bis zu 30 fps aufnehmen. Die Luna Ultra erreicht vertikal regulär maximal 3K.

Das Display lässt sich passend dazu drehen. Kein späteres Hochkant-Gemetzel im Schnittprogramm nötig.

Luna Pro gegen Luna Ultra: Wo liegen die Unterschiede?

Die Luna Pro ist nicht einfach eine abgespeckte Billigversion. Bei Sensor, Hauptobjektiv, Gimbal, Display, Speicher und Akku sind beide Modelle teilweise identisch. Der größte Unterschied sitzt gut sichtbar oben an der Kamera: Die Luna Ultra besitzt zusätzlich eine Telekamera, die Pro nicht.

Merkmal Insta360 Luna Pro Insta360 Luna Ultra
Hauptsensor 1 Zoll, ca. 50 MP 1 Zoll, ca. 50 MP
Hauptobjektiv Leica Summicron, F1.8, 20 mm Leica Summicron, F1.8, 20 mm
Zweite Kamera 1/1,3 Zoll Tele
Teleobjektiv F2.0, 60 mm
Maximales Video 8K30 8K30
4K Slow Motion bis 120 fps bis 120 fps
Full-HD Slow Motion bis 240 fps bis 240 fps
Vertikales Video 4K30 nativ bis 3K60 nativ
Lossless Zoom bis 2× bis 6×
Maximaler Zoom bis 4× bis 12×
Farbtiefe Video 10 Bit 10 Bit
I-Log ja ja
Dolby Vision ja ja
Stabilisierung 3-Achsen-Gimbal 3-Achsen-Gimbal
Display 2 Zoll OLED, abnehmbar 2 Zoll OLED, abnehmbar
Interner Speicher 47 GB 47 GB
microSD bis 2 TB bis 2 TB
Akkukapazität 1.550 mAh 1.550 mAh
Laufzeit bis 240 Minuten* bis 240 Minuten*
Gewicht ca. 215/218 g ca. 233/235 g
Abmessungen 52,78 × 155,7 × 38,47 mm 52,4 × 169,9 × 38,5 mm
Wasserdicht nein nein
US-Startpreis 669,99 US-Dollar höher positioniertes Flaggschiff

*Herstellerangabe bei 1080p24, Display und WLAN ausgeschaltet.

Die offiziellen Spezifikationen bestätigen damit auch einen ganz praktischen Unterschied: Die Luna Pro ist je nach Farbe rund 17 bis 18 Gramm leichter und gut 14 Millimeter kürzer als die Luna Ultra.

Weniger Zoom, dafür Hochkant in 4K

Wer hauptsächlich mit der Hauptkamera filmt, bekommt bei der Pro einen großen Teil der Ultra-Technik. Schluss ist allerdings bei längeren Brennweiten. Die Luna Pro bietet bis zu 2-fach verlustfreien Zoom und maximal 4-fachen Zoom mit softwaregestützter HighRes-Aufbereitung. Die Luna Ultra kombiniert dagegen Haupt- und 60-mm-Telekamera und schafft dadurch bis zu 6-fach verlustfreien sowie maximal 12-fachen Zoom.

Das dürfte einer der entscheidenden Punkte bei der Kaufentscheidung sein: Für Vlogs, Selfies, Reisevideos und Social-Media-Clips dürfte die Pro mit ihrem 20-mm-Hauptobjektiv meist ausreichen. Wer Porträts, Events oder weiter entfernte Motive aufnehmen möchte, bekommt mit der Ultra deutlich mehr Spielraum. Auf der anderen Seite kann ausgerechnet die günstigere Luna Pro echtes vertikales 4K aufnehmen. Für eine Kamera, die ausdrücklich Lifestyle-Creator und Social Media ins Visier nimmt, ergibt das durchaus Sinn.

Abnehmbares OLED-Display und KI-Tracking

Auch beim Bedienkonzept orientiert sich die Luna Pro eng an der Ultra. Der 2 Zoll große OLED-Touchscreen lässt sich abnehmen und damit flexibler zur Bildkontrolle einsetzen. Die Auflösung liegt bei 318 × 564 Pixeln, die maximale Helligkeit bei 1.000 Nits. Für Solo-Aufnahmen gibt es Deep Track zur KI-gestützten Motivverfolgung sowie Rapid Focus. Hinzu kommen Gesten beziehungsweise schnelle Bedienelemente wie Slide-to-Start und Twist-to-Shoot. Der mechanische 3-Achsen-Gimbal arbeitet mit denselben Bewegungsbereichen wie bei der Luna Ultra und soll Verwacklungen direkt bei der Aufnahme ausgleichen.

Weitere Spielereien liefert der separat erhältliche POV Head Tracker. Damit kann die Kamera Kopfbewegungen verfolgen und entsprechend nachführen.

47 GB Speicher und bis zu vier Stunden Laufzeit

Intern stehen 47 GB Speicher zur Verfügung. Zusätzlich akzeptiert die Luna Pro microSD-Karten mit bis zu 2 TB. Auch die Akkutechnik entspricht laut Insta360 weitgehend der Luna Ultra: Im Kameragehäuse stecken 1.550 mAh, der abnehmbare Bildschirm besitzt zusätzlich einen 210-mAh-Akku. Unter den sehr sparsamen Hersteller-Testbedingungen sollen bis zu vier Stunden Laufzeit möglich sein. Mit einem passenden 45-Watt-PD-Netzteil erreicht der Akku laut Insta360 nach ungefähr 23 Minuten 80 Prozent und nach etwa 38 Minuten 100 Prozent.

Direkt verbinden lässt sich die Kamera außerdem mit den Mikrofonen aus der Insta360 Mic Series. Nicht vergessen sollte man allerdings eine Einschränkung: Weder Luna Pro noch Luna Ultra sind gegen Wasser, Spritzwasser oder Staub geschützt. Für einen plötzlichen Regenguss beim Vloggen ist das also eher die Sorte Technik, die schnell unter die Jacke wandern sollte.

Leica-Farbprofile und professioneller Workflow

Neben Standard, Dolby Vision und 10-Bit-I-Log integriert Insta360 mehrere Leica-Farblooks. Genannt werden Leica Natural, Leica Vivid und Leica Chrome. I-Log richtet sich dagegen stärker an Nutzer, die ihr Material anschließend selbst graden wollen. ACES-Unterstützung und integrierter Timecode erleichtern zusätzlich die Arbeit in größeren Produktionen beziehungsweise mit mehreren Kameras. Insta360 nennt ausdrücklich die Integration in Final Cut Pro und Adobe Premiere Pro.

Für die schnelle Nummer zwischendurch stehen wiederum KI-Funktionen in der Insta360-App bereit, die aus dem aufgenommenen Material automatisch fertige Clips erstellen können.

Luna Pro könnte das interessantere Modell werden

Auf dem Papier wirkt die Luna Pro fast wie die vernünftigere Luna. Der große 1-Zoll-Sensor, Leica-Summicron-Optik, 8K30, 4K120, das abnehmbare Display, 47 GB Speicher und der gleiche Akku bleiben erhalten. Verzichtet wird im Wesentlichen auf die zweite Telekamera und damit auf den deutlich größeren Zoombereich der Luna Ultra.

Dafür ist die Pro kleiner, leichter und kann 4K direkt im Hochformat aufnehmen. Gerade für Creator, die überwiegend mit der Weitwinkel-Hauptkamera filmen, könnte das der bessere Kompromiss sein. Die Ultra bleibt dagegen die spannendere Variante für alle, die tatsächlich verschiedene Brennweiten nutzen wollen.

Jetzt fehlt für Deutschland eigentlich nur noch eine ziemlich wichtige Zahl: der Euro-Preis.

Insta360 Luna Ultra - 8K Vlogging-Kamera, Zwei Leica Objektive
  • Abnehmbarer Touchscreen für flexibles Aufnehmen: Nutze den abnehmbaren 2"-OLED-Touchscreen zur Live-Vorschau und Fernsteuerung aus bis zu 20 m Entfernung – ideal für Solo-Aufnahmen, Vlogging und Gruppenbilder.
  • Zwei Leica Objektive, Profi-Bildgebungssystem: Das duale Leica Objektivdesign kombiniert einen 1"-Hauptsensor mit einem Profi-Teleobjektiv mit 1/1,3-Zoll-Sensor und f/2.0-Blende. Diese Vlogging-Kamera liefert außergewöhnliche Details, Tiefe und...

Preis und Verfügbarkeit

Die Insta360 Luna Pro startet weltweit am 10. September 2026 und ist in Nachtschwarz und Astralweiß für 549 € erhältlich, über den Insta360 Store, Amazon und ausgewählte Händler.

Erhältlich ist die Kamera über den Insta360 Store, Amazon und ausgewählte Händler in Cosmic Black sowie Stellar White.

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Torsten "Pixelaffe" Schmitt

Torsten "Pixelaffe" Schmitt

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3D-Druck, Serien & Filme, Gaming, jede Art von Gadget
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Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen.

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