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Kino im Juni 2026: He-Man, Supergirl und Horror aus den Backrooms

Der Juni 2026 wird im Kino erstaunlich voll. Es gibt Superhelden, alte Marken, Parodien, Internet-Horror, Stunt-Irrsinn und ein paar kleinere Filme, die zwischen den großen Namen nicht komplett untergehen sollten. Kurz gesagt: Der Monat macht nicht lange rum. Schon der erste Donnerstag wirft mit Masters of the Universe und Scary Movie 6 zwei ziemlich laute Namen ins Programm. Danach wird es mit Backrooms, Supergirl und Jackass 5 nicht gerade leiser.

Masters of the Universe: He-Man ist wieder da

Am 4. Juni 2026 startet Masters of the Universe in den deutschen Kinos. Nach Jahrzehnten zwischen Nostalgie, Spielzeugregal und mehreren gescheiterten Anläufen darf He-Man also wieder auf die große Leinwand. Regie führt Travis Knight, Nicholas Galitzine spielt Prinz Adam, Jared Leto übernimmt Skeletor. Das allein klingt schon nach einem Film, der entweder herrlich überdreht oder ganz knapp daneben wird. Vielleicht auch beides.

Die Neuauflage basiert wieder auf dem bekannten Mattel-Franchise. Prinz Adam wird als Kind von Eternia getrennt und wächst auf der Erde auf, bevor ihn seine eigentliche Bestimmung einholt. Das ist natürlich klassischer Fantasy-Stoff mit ordentlich Pathos, Schwert, Muskeln und wahrscheinlich sehr viel CGI-Schweiß. Entscheidend wird sein, ob der Film seine Vorlage ernst genug nimmt, ohne dabei so steif zu werden wie ein Actionfigurengelenk aus den Achtzigern.

Scary Movie 6: Die Horror-Parodie kehrt zurück

Ebenfalls am 4. Juni 2026 läuft Scary Movie 6 an. Die Reihe meldet sich nach langer Pause zurück und setzt wieder auf die Mischung aus Horror-Parodie, Holzhammer-Gags und ziemlich bewusstem schlechten Benehmen. Anna Faris und Regina Hall sind wieder dabei, auch die Wayans-Brüder kehren zur Marke zurück. Damit greift der Film genau die Nostalgie ab, die viele Fans mit den ersten Teilen verbinden.

Inhaltlich dürfte diesmal alles dran glauben, was Horror in den letzten Jahren beschäftigt hat: Legacy-Sequels, Reboots, Prestige-Grusel, Puppen-Horror, Social-Media-Angst und vermutlich alles, was nicht schnell genug aus dem Bild läuft. Ob das 2026 noch frisch wirkt oder nur laut, wird spannend. Aber immerhin: Kaum eine Reihe kann so offensiv danebenbenehmen, ohne so zu tun, als wäre es Kunst.

Backrooms: Internet-Horror im Kino

Am 18. Juni 2026 startet Backrooms in Deutschland. Der Film basiert auf dem bekannten Internet-Horror-Phänomen rund um endlose, leere, gelblich beleuchtete Räume, in denen irgendetwas nicht stimmt. Regie führt Kane Parsons, der mit seinen Backrooms-Kurzfilmen auf YouTube bereits für ordentlich Aufmerksamkeit gesorgt hat. Constantin Film nennt den deutschen Kinostart aktuell ebenfalls für den 18. Juni.

The Death of Robin Hood: Hugh Jackman als müder Held

Ebenfalls für den 18. Juni 2026 ist The Death of Robin Hood gelistet. Hugh Jackman spielt darin einen älteren Robin Hood, der sich seiner Vergangenheit stellen muss. Das klingt weniger nach klassischem Abenteuer mit Pfeil, Bogen und fröhlichem Waldlager, sondern eher nach spätem Helden-Drama mit schmutzigen Händen und schwerem Blick.

The Furious: Martial-Arts ohne Feinschliff

Auch The Furious startet laut aktueller Übersicht am 18. Juni 2026. Der Film wird als Martial-Arts-Actioner über einen Vater beschrieben, der seine entführte Tochter sucht. Das ist keine wahnsinnig neue Ausgangslage, aber im Actionkino reicht manchmal eine einfache Prämisse, wenn die Kämpfe sitzen.

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Supergirl: DC schickt Kara Zor-El los

Am 25. Juni 2026 kommt Supergirl in die deutschen Kinos. Milly Alcock spielt Kara Zor-El, Craig Gillespie führt Regie. Der Film ist Teil des neu aufgestellten DC-Universums und basiert auf der Figur aus den Comics, genauer auf dem moderneren Bild von Supergirl als deutlich härter geprägter Gegenfigur zu Superman.

Jackass 5: Schmerz als Geschäftsmodell

Am 25. Juni 2026 steht außerdem Jackass 5 auf dem Plan. Johnny Knoxville und seine Stunt-Truppe sollen erneut für Pranks, Stürze, Schmerzen und all das sorgen, was man eigentlich nicht nachmachen sollte. Wirklich nicht. Auch nicht „nur kurz“.

Kinostarts können sich kurzfristig ändern. 

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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