
LEGO Batman auf PS5: Der beste Klötzchen-Batman seit Jahren
LEGO Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters macht auf der PS5 ziemlich schnell klar, was es sein will: ein richtiges Batman-Spiel mit LEGO-Humor, Prügeleien, Rätseln, Open World und genug Fanservice, um den inneren Bat-Nerd leise schnurren zu lassen.
Das Spiel begleitet Bruce Wayne von den bekannten Anfängen bis tief hinein in Gothams Verbrecherzirkus. Der Mord an den Waynes, das Training, die ersten Schritte als Batman, die wachsende Galerie an Schurken und Verbündeten: Alles ist drin, aber nie so düster, dass der LEGO-Charme unter der Maske erstickt. Genau das ist eine der größten Stärken. Das Spiel kennt die Batman-Geschichte, nimmt sie ernst genug, aber nicht zu ernst. Und wenn es doch mal schwer werden könnte, kommt irgendwo ein Gag um die Ecke und tritt der Dramatik freundlich gegen das Schienbein.

Eine Tour durch Batmans Geschichte
Die Story ist keine reine Nacherzählung eines einzelnen Films oder Comics. Sie wirkt eher wie ein großer Remix aus vielen Batman-Epochen. Mal fühlt es sich nach Nolan an, mal nach Burton, mal nach Animationsserie, mal nach klassischem Comic-Wahnsinn. Das Spiel hetzt nicht von Referenz zu Referenz. Es baut daraus eine eigene, gut verständliche Reise. Bruce wird nicht einfach Batman, weil das Logo auf der Packung steht. Man spielt sich durch diese Entwicklung. Erst als Kind, später als Schüler, Kämpfer, Detektiv und schließlich als der Typ, der nachts mit Umhang über Dächer segelt, weil Gotham sonst komplett absäuft.
Kämpfen wie Batman, nur kantiger
Spielerisch merkt man schnell, dass sich LEGO Batman diesmal mehr traut. Die Kämpfe sind deutlich wuchtiger als in vielen älteren LEGO-Spielen. Gegner werden gekontert, Kombos machen ordentlich schaden, Gadgets greifen gut ineinander und Batman fühlt sich tatsächlich wie Batman an. Das Kampfsystem hat einen angenehmen Rhythmus. Draufhauen, ausweichen, kontern, Spezialangriff, weiter. Es wirkt nicht stumpf nach Schema F. Für Kinder ist es machbar, für ältere Spieler aber nicht sofort einschläfernd. Meine beiden Jungs lieben das Spiel und ich muss regelrecht betteln um auch mal an den Controller zu dürfen.
Schleicheinlagen und Detektivpassagen lockern die Sache auf. Batman darf nicht nur prügeln, sondern auch untersuchen, klettern, gleiten und mit Gadgets herumspielen. Einige Ideen sind wirklich witzig. Nicht im Sinne von „haha, ein Huhn explodiert“, sondern weil Aufgaben und Schauplätze manchmal herrlich absurd gedacht sind.
Gotham ist der heimliche Star
Gotham fühlt sich groß genug an, um erkundet zu werden, aber nicht so aufgeblasen, dass man nach zehn Minuten schon wieder auf die Karte starrt und innerlich kündigt. Auf der PS5 läuft das Ganze sauber, lädt flott und sieht für ein LEGO-Spiel erstaunlich stimmungsvoll aus. Nasse Straßen, Neonlicht, Dächer, Gassen, bekannte Orte, Batmobile, kleine Nebenaufgaben: Gotham hat Atmosphäre. Man gleitet über Dächer, zieht sich mit dem Greifhaken nach oben, fährt durch Straßen und stolpert immer wieder über kleine Aufgaben. Das ist ein sehr gut sortierter Spielplatz.
Nicht jede Aufgabe ist ein Geniestreich
Ganz ohne Genörgel kommt der Dunkle Ritter aber nicht davon. Manche Aufgaben wiederholen sich zu deutlich. Hier ein Schalter, da ein Objekt bauen, dort ein Hindernis mit der passenden Figur lösen. Wer LEGO-Spiele kennt, kennt diesen Tanz. Erst ist er charmant. Später merkt man: Ja, okay, wir drücken wieder an der richtigen Stelle auf die richtige Taste und warten, bis die Steine klimpern. Das Spiel kaschiert die Wiederholungen gut über Schauplätze, Figurenwechsel und Storytempo. Gerade in längeren Sessions schleicht sich gelegentlich dieses leichte „habe ich doch eben erst gemacht“-Gefühl ein. In engen Straßen und Kurven fühlt manches Fahren aber stellenweise etwas hakelig an. Nicht katastrophal. Nur nicht so elegant, wie Batman man es gerne hätte.
Figuren mit Charakter statt Sammelwut
Interessant ist, dass LEGO Batman nicht einfach hunderte Figuren aus der Kiste kippt. Stattdessen konzentriert sich das Spiel stärker auf eine kleinere Auswahl an Charakteren mit klareren Fähigkeiten. Batman, Robin, Batgirl, Nightwing, Catwoman, Jim Gordon und Talia spielen sich nicht einfach wie andere Skins mit neuem Kopf. Sie bringen eigene Fähigkeiten mit und werden sinnvoll eingesetzt. Das macht die Rätsel interessanter und die Missionen weniger chaotisch.
Koop bleibt LEGO-Pflichtprogramm (da müsste ich jetzt meine Jungs fragen)
Der lokale Koop ist wieder so ein Punkt, bei dem LEGO einfach weiß, was die eigene Reihe kann. Zu zweit auf dem Sofa durch Gotham zu stapfen, Dinge zu zerlegen, Steine einzusammeln und nebenbei die Story zu verfolgen, funktioniert weiterhin gut. Trotzdem: Auf der Couch macht LEGO Batman das, was LEGO-Spiele seit Jahren gut machen. Es lässt zwei Spieler gleichzeitig Unsinn treiben, ohne dass gleich alles auseinanderfällt. Dazu erhöht es die Lautstärke von zwei Jungs, die nebeneinander auf dem Sofa sitzen und gegenseitig kommentieren, was der andere am besten jetzt machen soll um ein Vielfaches.
PS5-Version: Rund und angenehm flott
Auf der PS5 macht LEGO Batman technisch einen guten Eindruck. Die Stadt wirkt detailliert, die Animationen sind sauber, die Ladezeiten fallen nicht störend auf und die Inszenierung hat deutlich mehr Wucht als frühere LEGO-Abenteuer. Besonders die Kämpfe profitieren von der flüssigen Darstellung, weil Konter und Bewegungen dadurch sauber lesbar bleiben. Grafisch ist es ist hübsch, stabil und stilistisch sicher. Die Mischung aus düsterem Gotham und LEGO-Klamauk sieht besser aus, als sie eigentlich sollte.
- Das neue LEGO Batman-Kampfsystem stellt Batmans Kampfstil authentisch dar, mit fließenden Angriffsketten und spektakulären Niederschlägen
- Bietet, zusätzlich zur gewohnten LEGO-Erfahrung, die verbesserte Maskierter Rächer- und die noch herausfordernde Dunkler Ritter-Schwierigkeitsstufe
- Erkunde Gotham City als offene Welt mit dem Wurfhaken von Dach zu Dach, über der Stadt im Gleiter und mit einer Reihe an Batmobilen und Batcycles
- Das neue LEGO Batman-Kampfsystem stellt Batmans Kampfstil authentisch dar, mit fließenden Angriffsketten und spektakulären Niederschlägen
- Bietet, zusätzlich zur gewohnten LEGO-Erfahrung, die verbesserte Maskierter Rächer- und die noch herausfordernde Dunkler Ritter-Schwierigkeitsstufe
- Erkunde Gotham City als offene Welt mit dem Wurfhaken von Dach zu Dach, über der Stadt im Gleiter und mit einer Reihe an Batmobilen und Batcycles
- Das neue LEGO Batman-Kampfsystem stellt Batmans Kampfstil authentisch dar, mit fließenden Angriffsketten und spektakulären Niederschlägen
- Bietet, zusätzlich zur gewohnten LEGO-Erfahrung, die verbesserte Maskierter Rächer- und die noch herausfordernde Dunkler Ritter-Schwierigkeitsstufe
- Erkunde Gotham City als offene Welt mit dem Wurfhaken von Dach zu Dach, über der Stadt im Gleiter und mit einer Reihe an Batmobilen und Batcycles
Wertung
LEGO Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters ist auf der PS5 ein starkes Batman-Abenteuer mit genau der richtigen Menge LEGO-Quatsch. Die Story führt angenehm durch fast die komplette Batman-Mythologie,. Das Kampfsystem ist flotter, die Open World stimmungsvoller und die Figuren wirken durchdachter als erwartet. Ja, manche Aufgaben wiederholen sich. Ja, das Fahren dürfte präziser sein. Und ja, ein Online-Koop hätte nicht wehgetan. Aber das ändert wenig daran, dass hier eines der rundesten LEGO-Spiele der letzten Jahre steht. Es ist witzig, charmant, überraschend atmosphärisch und macht aus Batman keinen Kindergeburtstag mit Umhang, sondern ein echtes Abenteuer aus bunten Steinen.
LEGO Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters
Spielspaß - 93%
Gameplay - 89%
Grafik - 89%
Technik - 92%
91%
LEGO Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters ist macht jede Menge LEGO-Quatsch & Spaß. Die Story führt angenehm durch fast die komplette Batman-Mythologie,. Das Kampfsystem ist flott.
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