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MemoMind One: XGIMI-Marke startet Bestellungen für erste KI-Brille

MemoMind macht ernst. Die neu gegründete KI-Hardware-Marke von XGIMI nimmt ab sofort Bestellungen für ihre erste KI-Brille MemoMind One entgegen. Nach der Premiere auf der CES 2026 in Las Vegas und der Präsentation auf dem MWC 2026 in Barcelona will XGIMI damit endgültig zeigen, dass man nicht nur Beamer kann, sondern auch direkt ins Gesicht möchte.

KI-Brille ohne Kamera

Die MemoMind One ist als alltagstaugliche Smart Glasses gedacht und setzt auf ein Dual-Eye-AR-Display, integriertes Audio sowie ein Multi-LLM-System. Die Brille soll unter anderem Live-Übersetzungen, Notizen, Zusammenfassungen, Navigation, Untertitel, einen Teleprompter und kontextbezogene KI-Hilfe direkt im Sichtfeld ermöglichen. Interessant ist dabei vor allem der Ansatz ohne Kamera. MemoMind positioniert die Brille also weniger als Alles-sehen-Alles-filmen-Gerät, sondern eher als diskrete KI-Anzeige mit Assistenzfunktionen. Das dürfte im Alltag deutlich weniger böse Blicke auslösen als eine Brille, bei der alle im Raum sofort denken: Filmt der mich gerade?

Drei Rahmen, sieben Farben und bis zu 16 Stunden Laufzeit

Zum Start gibt es drei Varianten: Nomad mit eckigem Rahmen, Archive mit rundem Design und Gotham als Mischform aus eckig und rund. Dazu kommen sieben anpassbare Farbvarianten. Die Brille ist außerdem mit Gläsern in Sehstärke kompatibel. Bei normaler Nutzung nennt MemoMind eine Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden. Damit soll die Brille also nicht nur für kurze Demos auf Messen taugen, sondern tatsächlich einen Arbeitstag überstehen. Gerade Funktionen wie der KI-Recorder, Live-Untertitel oder der Teleprompter dürften vor allem für Meetings, Vorträge und Reisen spannend sein.

Memo+ bringt Langzeitgedächtnis gegen Aufpreis

Die wichtigsten KI-Funktionen sollen ohne zusätzliches Abo nutzbar sein. Zusätzlich bietet MemoMind aber das Premium-Abo Memo+ an. Dieses kostet 19,99 US-Dollar pro Monat und soll ein KI-Langzeitgedächtnis liefern. Dabei werden Gespräche, Momente, Aufgaben und Erinnerungen nicht nur gespeichert, sondern miteinander verknüpft.

Preis und Verfügbarkeit

Die MemoMind One kann ab sofort über Kickstarter bestellt werden. Der Versand soll noch im Sommer 2026 starten. Die Standard-Edition beginnt bei 399 US-Dollar, mit Gläsern in Sehstärke geht es ab 499 US-Dollar los. Die Custom-Edition startet bei 449 US-Dollar.

MemoMind One ist damit kein Spielzeug für nebenbei, aber auch nicht völlig absurd bepreist, wenn Display, Audio, KI-Funktionen und Sehstärken-Option sauber zusammenspielen. Am Ende wird spannend, ob die Brille im Alltag wirklich unauffällig hilft oder ob man nach drei Tagen doch wieder zum Smartphone greift, weil das Ding einfach nichts taugt.

Bedenkt bitte, es handelt sich um ein Kickstarter Projekt, bei dem es immer noch zu Problemen kommen kann. Lest dazu auch unseren Artikel über Kickstarter.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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