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OBSBOT Meet Flip: Faltbare 4K-Webcam wiegt gerade einmal 37,7 Gramm

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OBSBOT erweitert sein Webcam-Portfolio um ein Modell, das besonders für mobiles Arbeiten gedacht ist. Die neue OBSBOT Meet Flip kombiniert eine faltbare Halterung mit einem Sony-Sensor, 4K-Auflösung und KI-gestützter Bildautomatik. Dabei wiegt die komplette Kamera lediglich 37,7 Gramm. Das Konzept ist angenehm simpel: Kamera aufklappen, am Monitor oder Notebook befestigen und per USB-C anschließen. Eine zusätzliche Halterung soll nicht notwendig sein. Durch das faltbare Gehäuse lässt sich die Meet Flip anschließend wieder kompakt im Rucksack oder vermutlich sogar in einer größeren Hosentasche verstauen.

Faltbare Halterung für Notebook und Monitor

Das Gehäuse besteht aus Kunststoff beziehungsweise Polymerharz und ist über ein verstärktes Metallscharnier mit der integrierten Halterung verbunden. Das Scharnier lässt sich um bis zu 180 Grad bewegen, während der eigentliche Aufnahmewinkel zwischen 0 und 77 Grad eingestellt werden kann.

Die Klemme eignet sich laut Hersteller für Displays mit einer Dicke von bis zu 20,5 Millimetern. Die Webcam kann dabei horizontal, vertikal oder kopfüber montiert werden. Besonders bei wechselnden Arbeitsplätzen oder häufigen Dienstreisen dürfte diese Konstruktion deutlich praktischer sein als separate Stative und magnetische Halterungen.

4K mit Sony-Sensor und schnellem Autofokus

Im Inneren arbeitet ein 1/2 Zoll großer, gestapelter CMOS-Sensor von Sony mit einer Auflösung von 48 Megapixeln. Videos nimmt die OBSBOT Meet Flip maximal mit 4K und 30 Bildern pro Sekunde auf. Alternativ sind 1080p mit 60 Bildern pro Sekunde möglich.

Das Objektiv besitzt eine vergleichsweise lichtstarke Blende von f/1.8. Dadurch soll die Webcam auch in weniger optimal beleuchteten Büros, Hotelzimmern oder Arbeitszimmern ein brauchbares Bild liefern. HDR soll gleichzeitig verhindern, dass helle Fenster im Hintergrund das restliche Bild komplett absaufen lassen.

Für die Schärfe ist ein Phasenvergleichs-Autofokus zuständig. Der sogenannte PDAF soll ein Motiv innerhalb von 0,3 Sekunden erfassen können. Hinzu kommen ein vierfacher digitaler Zoom sowie ein Sichtfeld von 72 Grad im 16:9-Format beziehungsweise 79,1 Grad bei einem Seitenverhältnis von 4:3.

KI hält euch automatisch im Bild

Wie inzwischen bei OBSBOT üblich, besteht ein großer Teil des Funktionsumfangs aus Software. Die Meet Flip erkennt Personen und passt den Bildausschnitt automatisch an, damit der Nutzer auch bei Bewegungen möglichst mittig im Bild bleibt. Über Handgesten lassen sich unter anderem die automatische Bildkomposition sowie der Zoom steuern. Die zugehörige OBSBOT-Software bietet außerdem Funktionen wie:

  • Hintergrundunschärfe und virtuelle Hintergründe
  • Beauty- und Körperfilter
  • automatische Blickkontaktkorrektur
  • einen integrierten Teleprompter
  • automatische Transkriptionen und Besprechungszusammenfassungen
  • Erkennung verschiedener Sprecher sowie Aufgaben und Kernaussagen

Gerade der letzte Punkt macht aus der Webcam theoretisch einen kleinen Meeting-Assistenten. Welche dieser KI-Funktionen außerhalb des chinesischen Marktes angeboten werden und ob dafür später zusätzliche Kosten anfallen, ist derzeit allerdings noch nicht klar.

Zwei Mikrofone und vier Aufnahmemodi

Für den Ton besitzt die OBSBOT Meet Flip zwei integrierte Mikrofone. Dabei kombiniert der Hersteller ein gerichtetes mit einem omnidirektionalen Mikrofon.

Zur Verfügung stehen vier Aufnahmemodi für unterschiedliche Situationen, darunter gerichtete, bidirektionale und omnidirektionale Aufnahme. Eine KI-basierte Geräuschunterdrückung und automatische Pegelanpassung sollen Hintergrundgeräusche reduzieren und Stimmen verständlicher machen.Die Verbindung erfolgt per USB-C und Plug-and-Play. Unterstützt werden mindestens Windows 10 und macOS 11 oder neuer. OBSBOT nennt außerdem die Kompatibilität mit gängigen Konferenzplattformen wie Zoom.

Preis und Verfügbarkeit

Informationen zu einem Verkaufsstart in Deutschland oder dem übrigen Europa liegen bislang nicht vor. Sobald wir die Info haben, reichen wir diese nach.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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