
Laut einem aktuellen Bericht sollen die beiden Smartphone-Marken organisatorisch zusammengelegt worden sein. Offiziell bestätigt ist das bislang nicht. Die Richtung ist ziemlich eindeutig: Weniger Eigenständigkeit, mehr gemeinsame Steuerung, mehr Konzernlogik.
Neue Struktur für beide Marken
Im Kern geht es offenbar um eine neue interne Struktur. OnePlus und Realme sollen künftig über ein gemeinsames Sub-Product-Center gesteuert werden. Diese Einheit soll sich um das Geschäft im Heimatmarkt und international kümmern. Geleitet wird sie dem Bericht zufolge von Li Jie, dem Präsidenten von OnePlus China. Er soll wiederum an Pete Lau berichten, den CEO von OnePlus.
Auch Marketing und Service sollen gebündelt werden
Nicht nur die Produktseite soll betroffen sein. Auch Marketing und Service für OnePlus und Realme sollen künftig über eine neue gemeinsame Abteilung laufen. Diese soll von Li Bingzhong, dem Mitgründer von Realme, und Xi Qi, dem Chief Marketing Officer von Realme, geführt werden.
OnePlus und Realme waren ohnehin nie weit auseinander
Ganz überraschend kommt dieser Schritt nicht. OnePlus und Realme hängen seit Jahren im selben Konzernumfeld. OnePlus ist längst eng mit Oppo verzahnt. Realme startete ursprünglich ebenfalls aus dem Oppo-Umfeld, trat später eigenständiger auf und wurde zuletzt wieder stärker in diese Struktur eingebunden. Viele Geräte der Marken sind offensichtlich technisch verwandt. Mal war das Design anders, mal die Software leicht angepasst, mal die Zielgruppe etwas anders sortiert. Unter der Haube war die Trennung aber nie so sauber. Kurzfristig dürfte sich für Nutzer aber wenig ändern. Niemand muss sein OnePlus oder Realme morgen traurig in eine Schublade legen. Die Marken dürften weiter existieren, zumindest vorerst.
Noch keine offizielle Bestätigung
Eine offizielle Bestätigung der beteiligten Unternehmen liegt bislang nicht vor. Der Bericht stützt sich auf Informationen aus einer internen Mitteilung und Aussagen aus dem chinesischen Umfeld.
Disclaimer: Titelbild mit ChatGPT erstellt
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