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Sonos Beam Ultra bringt echtes 7.1.2 Dolby Atmos

So stimmen unsere Leser ab:

Sonos erneuert seine kompakte Soundbar. Die neue Sonos Beam Ultra bleibt vom Format her vergleichsweise handlich, bekommt technisch aber einen ziemlich kräftigen Schubs nach vorne. Statt Dolby Atmos hauptsächlich virtuell abzubilden, setzt Sonos jetzt auf ein 7.1.2-System mit zwei nach oben gerichteten Treibern. Gleichzeitig hat der Hersteller mit dem Sonos Ace Ultra einen neuen Premium-Kopfhörer vorgestellt, der noch enger mit dem Sonos-System zusammenspielt.
Insgesamt arbeiten in der Beam Ultra neun digitale Class-D-Verstärker mit ebenso vielen Treibern. Sonos verbaut fünf Hochtöner und vier flache Tieftöner. Zwei der Hochtöner strahlen nach oben und sollen damit echte Höhenkanäle für Dolby Atmos liefern. Zwei weitere seitlich abstrahlende Treiber kümmern sich um eine breitere Stereobühne.

Damit positioniert sich die Beam Ultra deutlich unterhalb der Arc Ultra, die weiterhin als großes Heimkino-Modell im Programm bleibt. Während die Beam Ultra 7.1.2 unterstützt, arbeitet die Arc Ultra mit 9.1.4.

Mehr Druck, klarere Stimmen und KI-Unterstützung

Auch beim Bass will Sonos gegenüber der bisherigen Beam nachgelegt haben. Vier flache Tieftöner übernehmen den unteren Frequenzbereich. Wer mehr Wumms braucht, kann die Soundbar weiterhin mit einem Sub oder Sub Mini erweitern.

Neu ist außerdem eine KI-gestützte Sprachverbesserung mit vier Stufen. Sie soll menschliche Stimmen erkennen und Dialoge bei lauten Filmszenen oder störenden Nebengeräuschen besser hervorheben. Der bekannte Nachtmodus bleibt ebenfalls an Bord und reduziert laute Spitzen, während leisere Details angehoben werden. Trueplay passt den Klang an den Raum an und funktioniert inzwischen sowohl mit iOS- als auch Android-Geräten. Unterstützt werden unter anderem Dolby Atmos, Dolby TrueHD, Dolby Digital Plus, Multichannel PCM und DTS Digital Surround.

Die Verbindung zum Fernseher erfolgt über HDMI eARC beziehungsweise ARC. Dazu kommen Wi-Fi 6, Bluetooth 5.3, AirPlay 2 und USB-C. Über einen separat erhältlichen Adapter lässt sich USB-C auch für einen 3,5-mm-Audioeingang oder Ethernet verwenden. Interessant für bestehende Sonos-Nutzer: Als Rear-Speaker lassen sich künftig auch kompatible portable Lautsprecher wie Sonos Play oder zwei Move 2 einsetzen.

Beam Ultra und Ace Ultra wachsen enger zusammen

Zusammen mit der Beam Ultra hat Sonos auch den neuen Sonos Ace Ultra vorgestellt. Beim Kopfhörer führt Sonos mit Headphone Linking eine direkte Einbindung ins Sonos-System ein. Musik kann damit zwischen kompatiblen Sonos-Lautsprechern und dem Kopfhörer übergeben werden, ohne dass das Smartphone ständig als Vermittler dienen muss. Im Zusammenspiel mit der Beam Ultra bleibt außerdem TV Audio Swap erhalten. Der Fernsehton kann direkt von der Soundbar auf einen Sonos-Kopfhörer übertragen werden – inklusive Dolby Atmos. Gerade nachts dürfte das eine der praktischeren Kombinationen aus den beiden neuen Geräten sein.

Der Ace Ultra selbst bekommt einen neuen 40-mm-Treiber, adaptives ANC mit zehn Mikrofonen sowie bis zu 35 Stunden Akkulaufzeit bei aktivierter Geräuschunterdrückung. Die neue direkte Sonos-Anbindung startet zunächst als Early-Access-Funktion.

Sonos Beam Ultra kostet 699 Euro

Die Sonos Beam Ultra kostet in Deutschland 699 Euro und kann bereits vorbestellt werden. Der reguläre Verkaufsstart ist für den 29. September 2026 vorgesehen. Angeboten wird sie in Schwarz und Weiß. Sonos gibt Maße von 750 × 105 × 63 Millimetern und ein Gewicht von 2,88 Kilogramm an.

Damit wird die kleine Beam preislich allerdings erwachsen. Zum Vergleich: Die bisherige Beam Gen. 2 wird aktuell deutlich günstiger gehandelt. Dafür ist der technische Sprung diesmal auch größer als bei einem reinen Modellpflege-Update. Vor allem die echten Höhenkanäle machen die Beam Ultra für kleinere Wohnzimmer interessant, in denen eine Arc Ultra schlicht zu groß oder zu teuer wäre.

Angebot
Sonos Beam (Gen 2) - Soundbar - kabellos - Ethernet, Fast Ethernet, IEEE 802.11b/g/n/ac, schwarz
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Torsten "Pixelaffe" Schmitt

Torsten "Pixelaffe" Schmitt

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Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen.

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