
Amazfit schiebt dem Helio Strap ein ordentliches Update unter das Gehäuse. Das bildschirmfreie Fitnessband bekommt neue Trainingsmodi, bessere Schlafauswertung und zusätzliche Funktionen für Sportarten wie Schwimmen und Pickleball. Damit wird das Band ein gutes Stück interessanter für alle, die beim Training nicht noch ein Display am Handgelenk brauchen, aber trotzdem ihre Daten sauber einsammeln wollen.

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Das Konzept bleibt angenehm simpel. Das Amazfit Helio Strap ist kein Smartwatch-Ersatz mit Benachrichtigungen, Apps und Display-Gefummel. Es ist ein leichtes Tracking-Band für Training, Alltag, Schlaf und Erholung. Genau darin liegt der Reiz. Kein Bildschirm, keine Ablenkung, kein Mini-Smartphone am Arm. Einfach Daten sammeln und später in der Zepp App auswerten. Das Amazfit Helio Strap wiegt nur rund 20 Gramm und ist damit deutlich unauffälliger als viele klassische Smartwatches. Die Akkulaufzeit liegt bei bis zu 10 Tagen, im Energiesparmodus sollen bis zu 25 Tage möglich sein. Gemessen werden unter anderem Herzfrequenz, Ruhepuls, Herzfrequenzvariabilität, Schlafqualität, Stress und Blutsauerstoff. Ein wichtiger Punkt bleibt der Verzicht auf ein verpflichtendes Abo. Die Daten landen in der Zepp App und können dort zentral ausgewertet werden. Wer bereits eine Amazfit-Sportuhr nutzt, kann das Helio Strap gemeinsam mit ihr verwenden. Das Band ergänzt die Uhr dann vor allem in Situationen, in denen eine Smartwatch stört, verboten ist oder nach dem Training direkt abgelegt wird.
Mehr Sportarten für das Helio Strap
Mit dem aktuellen Update erweitert Amazfit die Trainingsauswahl deutlich. Neu dabei sind unter anderem Hybridtraining, Schwimmen im Pool, Rudergerät, Badminton, Volleyball und Basketball. Damit deckt das Helio Strap nun noch mehr typische Trainingsformen ab und wird weniger zum Spezialisten für ein paar Standardsportarten. Praktisch ist auch die neue Schnellwahl für Lieblingsworkouts. In der Zepp App lässt sich eine persönliche Liste bevorzugter Trainingsmodi anlegen. Wer regelmäßig dieselben Sportarten startet, muss sich dadurch nicht mehr durch Menüs klicken. Klingt banal, ist im Alltag aber sehr hilfreich.

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Bessere Daten beim Schwimmen
Auch beim Schwimmen legt Amazfit nach. Wird das Helio Strap gemeinsam mit einer kompatiblen Amazfit-Uhr im Schwimmmodus genutzt, kann das Band Herzfrequenzdaten offline speichern. Diese Werte werden anschließend bevorzugt der Trainingsaufzeichnung zugeordnet. Das ist sinnvoll, weil Pulsmessung im Wasser gerne eine kleine Diva ist. Verbindung, Position, Bewegung, Wasser – alles Faktoren, die gerne reinfunken. Wenn das Band die Daten direkt speichert und später sauber zuweist, kann das die Auswertung spürbar verbessern.
Schlaftracking wird nachgeschärft
Amazfit hat außerdem die Schlafaufzeichnung überarbeitet. Neue Algorithmen sollen die Erkennung verbessern und dadurch genauere Schlafdaten liefern. Gerade beim Helio Strap ist das wichtig, weil das Band eben nicht nur fürs Training gedacht ist. Es soll auch die Erholung abbilden. Dazu passt der BioCharge Energy Score. Er bewertet den aktuellen Energie- und Ermüdungszustand auf Basis von Aktivität, Stress, Ruhe, Schlaf und weiteren Faktoren. Kurz gesagt: Das Band soll nicht nur zählen, was man getan hat, sondern auch zeigen, wie sehr der Körper gerade nach Pause schreit.
Pickleball bekommt neue Messwerte
Etwas spezieller wird es beim Pickleball-Modus. Hier wurden zusätzliche Messwerte ergänzt, darunter die Anzahl der Vorhand- und Rückhandschläge. Pickleball ist in Deutschland zwar noch nicht überall der Sportplatz-König, wächst aber sichtbar. Amazfit scheint hier früh mitmischen zu wollen, statt später hektisch hinterherzuhecheln.
Preis und Verfügbarkeit
Das Amazfit Helio Strap kostet 99,90 Euro UVP und ist unter anderem über Amazon sowie weitere ausgewählte Händler erhältlich. Mit dem Update wird aus dem ohnehin spannenden Bildschirm-Verweigerer ein deutlich runderes Trainingsband. Nicht laut, nicht glänzend, nicht aufdringlich. Einfach ein kleines Ding am Arm, das im besten Fall mehr weiß, als man selbst wahrhaben will.
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