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UGREEN MagFlow Air im Test: genau deshalb landet sie wirklich in der Tasche

Ich habe die UGREEN MagFlow Air einige Zeit ganz normal im Alltag genutzt – morgens eingesteckt, tagsüber mitgenommen, unterwegs ans iPhone gesetzt, wieder abgezogen, weiter benutzt. Und genau in diesem Einsatz zeigt sich schnell, was ihr größter Vorteil ist. Es ist nicht die Kapazität. Es ist nicht die reine Ladeleistung. Es ist die Bauform.

Die MagFlow Air ist so dünn, dass sie im Alltag kaum stört. Viele Powerbanks sind technisch ordentlich, bleiben am Ende aber zu dick, zu schwer oder zu unpraktisch. Diese hier ist flach genug, dass ich sie tatsächlich ständig dabeihatte. Und genau deshalb ist sie für mich nützlicher als manches stärkere Modell, das am Ende doch zuhause bleibt.

Extrem dünn, genau deshalb alltagstauglich

Was mir sofort aufgefallen ist, war die Dicke. Mit knapp 8,6 Millimetern ist die MagFlow Air wirklich auffallend flach. In der Hosentasche trägt sie deutlich weniger auf als viele andere magnetische Powerbanks. Auch in der Jackentasche oder in einer kleinen Tasche verschwindet sie praktisch sofort.

Selbst am iPhone bleibt das Ganze erstaunlich handlich. Ich konnte das Handy mit angesetzter Powerbank noch gut nutzen, ohne ständig das Gefühl zu haben, einen dicken Fremdkörper an der Rückseite hängen zu haben. Genau das ist aus meiner Sicht die eigentliche Stärke dieses Modells.

Der Magnet hält so, wie er halten soll

Bei magnetischen Powerbanks ist für mich immer schnell klar, ob das Ganze praxistauglich ist oder nicht. Wenn die Haftung nur halbgar ist, nervt das Produkt sofort. Bei der MagFlow Air hatte ich diesen Eindruck nicht. Der Magnet sitzt fest. Am kompatiblen iPhone hält die Powerbank zuverlässig, auch wenn man das Gerät normal benutzt oder unterwegs mal in Bewegung ist.

Qi2 mit 15 Watt ist sinnvoll, aber kein Wundergerät

Die MagFlow Air lädt kabellos mit bis zu 15 Watt nach Qi2. Im Alltag ist das absolut brauchbar. Das iPhone wird sauber und zuverlässig geladen, ohne dass sich das Ganze träge anfühlt. Es ist schnell genug, um unterwegs sinnvoll zu helfen. Genau dafür reicht die Leistung völlig aus.

Man sollte die Erwartungen aber sauber setzen. Das hier ist kein Turbolader. Wer auf maximale Geschwindigkeit aus ist, bekommt per Kabel weiterhin die effizientere Lösung. Kabelloses Laden ist bequem, aber eben nie ganz so effizient wie eine direkte Kabelverbindung. Dazu kommt die übliche Wärmeentwicklung, die man bei dieser Art Laden kennt. Das war im Test nichts Dramatisches, aber eben vorhanden. Das ist kein spezielles Problem dieses Modells, sondern systembedingt.

5000 mAh: genug für unterwegs, nicht für den ganzen Tag mit Reserve

5000 mAh sind nichts für Power-User, sondern eine bewusst kleine Reserve. Für unterwegs, für den Nachmittag, für den kritischen Bereich zwischen 20 und 5 Prozent ist das gut. Für mehrere komplette Ladungen oder mehrere Geräte ist es nicht gedacht.

Wer regelmäßig zwei Geräte gleichzeitig laden will oder auf Reisen viel Reserve braucht, sollte zu einer größeren Klasse greifen. Wer aber vor allem eine schlanke Sicherheitslösung sucht, bekommt hier genau das.

Verarbeitung ist ordentlich

Was mir an der MagFlow Air ebenfalls gefallen hat, ist die Verarbeitung. Der Rahmen macht einen stabilen Eindruck, die Oberfläche fühlt sich angenehm an und das Ganze ist sauber zusammengesetzt. Nichts wackelt, nichts wirkt lose, nichts knarzt.

Die Bedienung ist simpel, nur der Knopf ist etwas unauffällig

Im Gebrauch ist die Powerbank angenehm unkompliziert. Magnetisch andocken, laden, fertig. Mehr muss man im Grunde nicht wissen. Genau so sollte so ein Produkt auch funktionieren.

Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich die Platzierung des Einschaltknopfs. Der ist nicht besonders präsent und fällt anfangs nicht direkt ins Auge. Das ist kein ernstes Problem, aber eben ein Detail, das mir aufgefallen ist. Wenn man weiß, wo er sitzt, ist das Thema erledigt. Im ersten Kontakt könnte das etwas klarer gelöst sein.

Urteil

Die UGREEN MagFlow Air ist für mich keine Powerbank, die mit roher Leistung gewinnt. Sie gewinnt über das Format. Sie ist so dünn und so unkompliziert, dass man sie tatsächlich mitnimmt und benutzt. Der starke Magnet, die brauchbare Qi2-Ladeleistung und die gute Verarbeitung machen sie zu einer sehr praktischen Lösung für den Alltag.

Wer maximale Kapazität sucht, ist hier falsch. Wer eine möglichst schlanke magnetische Powerbank will, die am iPhone nicht stört und unterwegs genau das tut, was sie soll, bekommt hier ein sehr stimmiges Produkt. Für mich ist genau das der Grund, warum sie funktioniert.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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