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Wie lief die Beta von „Call of Duty: Modern Warfare 2“?

Zwischen Bugs und Neuerungen

Vor wenigen Tagen endete die Beta-Phase zu „Call of Duty: Modern Warfare 2“ mit zahlreich gebrochenen Rekorden. Es war nicht nur die am meistgespielteste Beta in der CoD-Historie sondern konnte auch viele ehemalige Shooter-Spieler zurückholen. Unser Fazit zum Abschluss.

Alle Jahre wieder steht ein frischer Activision-Shooter zum kühlen Herbstbeginn in den Regalen. „Call of Duty“ gehört nicht nur zu den erfolgreichsten Videospielreihen sondern auch zu den Langlebigsten. Durch regelmäßige Anpassungen an den aktuellen Markt wie den Fortnite-Herausforderer „Warzone“ zu etablieren darf keineswegs die Hauptreihe vergessen werden – mit „Modern Warfare 2“ kehrt sogar ein bekannter Serienname zurück, der jedoch mit dem Teil von 2009 nur das sehr realistische Spielkonzept gemein hat. MW2 kommt natürlich ebenso mit einer Online-Beta – diese endete vor wenigen Tagen und bot folgende Inhalte:

– Team-Deathmatch
– Herrschaft
– Gefangenen-Rettung
– Bodenkrieg
– Third-Person Mosh Pit
– Invasion (32vs32)
– Suchen & Zerstören
– Knock-Out
– Stellung

Im reinen Gameplay fällt sofort das Back-to-the-Boots-Gunplay seitens Infinity Ward und Raven Software auf. Wie schon im gelungenen Reboot vor drei Jahren entscheiden Taktik sowie letztliches Können über Sieg oder Niederlage. Obligatorisch startet jeder Spieler mit dem gleichen Waffen-Set bestehend aus jeweils einem Schießeisen aus einer Kategorie. Zur Auswahl stehen Maschinengwehre, MP’s, Schrotflinten oder auch schwere Kaliber. Durch Kills verbessern wir unser Setup. Daneben gibt es kleinere Sekundärwaffen, wobei ich nicht verstehe weshalb einige nicht anwählbar waren. Zur weiteren Ausrüstung gehören Granaten, Thermit und selbstverständlich freischaltbare Goodie wie Munition bei erledigten Gegnern zu sammeln. Die brandneuen Maps hinterlassen einen teils schalen Geschmack – während sich Lobby’s nach Spielende komplett auflösen passiert es schon mal eine Map drei Mal am Stück sehen zu müssen. Negativ fiel Valderas Museum auf – viel zu lange Gänge treffen auf offene Flächen ohne viel Deckung. Zumal, Museum-typisch, alles karg ausschaut. Fetziger sind immerhin die drei weiteren Karten: Breenbergh Hotel, Farm 18 und Mercado Las Almas. Allesamt eher winklig gehalten. Zudem mit unterschiedlichen Settings spielend.

Neben den zahlreichen Bugs, die in einer Beta positiv zu sehen sind, könnte das überaus umstrittene Skill-Matchmaking für Unmut in der Community sorgen. Auch da einige Matches dadurch merklich das Spieltempo verlangsamen. Hoffentlich findet man bis zum Release noch eine Lösung. Trotzdem entstehen auch ruhige Momente: Da schleiche ich mich von einem Gebäude ins nächste und sperr dabei die Lauscher auf. Nach erfolgreichen Abschlussserien schaltet man zwar Drohnen etc. frei aber die Entwickler setzen auf verzögertes Einsetzen der Fähigkeiten.

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Heißersehnt wurde wiederum „Ground War“ – größere Maps mit Fahrzeugen im leichten „Battlefield“-Touch. Beginnt die Partie noch recht geordnet ist anders als beim geistigen Vorbild schnell chaostisch im negativen Sinne. Deshalb konnte ich dem Taktik-geprägten Modus „Prisoner Rescue“ mehr abgewinnen – keine Respawns. Der beliebte „Hardcore“-Mode war übrigens innerhalb der Beta nicht vorhanden. Größtes Manko war der gänzlich unübersichtliche sowie verbuggte Waffenschmied: Waffenstufen für weitere Aufsätze kaum ersichtlich. Zuvor freigeschaltete Waffen nicht anwählbar. Namensänderungen durch ausgelaufene Lizenzen. Hier MUSS Infinity Ward definitiv etwas machen. Weg mit den unnötigen Schachtel-Menüs!

„Call of Duty: Modern Warfare II“ erscheint am 28. Oktober 2022 für PlayStation 4/5, Xbox One/Series sowie für den PC via Steam.

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Benny Illgner

Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Facebook. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter unter @IamIllgner an.

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