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Microsoft zieht beim Xbox Cloud Gaming die Handbremse an. Ab November 2026 gelten für die Game-Pass-Tarife feste monatliche Stundenkontingente. Wer darüber hinaus weiterspielen möchte, muss zusätzliche Cloud-Spielzeit kaufen. Microsoft begründet die Änderung mit steigenden Betriebskosten.
Die neuen Limits fallen ziemlich knapp aus:
| Game-Pass-Tarif | Cloud-Spielzeit pro Monat |
|---|---|
| Game Pass Ultimate | 15 Stunden |
| Game Pass Premium | 10 Stunden |
| Game Pass Essential | 5 Stunden |
Sind die enthaltenen Stunden aufgebraucht, lässt sich zusätzliche Spielzeit über den Xbox Store kaufen. Wie teuer diese Extra-Stunden werden, hat Microsoft bislang noch nicht verraten. Auch die genauen Kaufpakete und die Verfügbarkeit können sich je nach Region unterscheiden.
Microsoft geht nach eigenen Angaben davon aus, dass rund vier Prozent der Game-Pass-Abonnenten überhaupt über die neuen Limits kommen. Für intensive Cloud-Gamer dürfte die Änderung trotzdem ziemlich deutlich spürbar werden. 15 Stunden pro Monat entsprechen schließlich gerade einmal rund 30 Minuten pro Tag. Neu ist außerdem, dass Cloud Gaming ab November auch ohne Game-Pass-Abo genutzt werden kann. Spieler sollen Cloud-Stunden direkt kaufen und damit unterstützte Spiele streamen können, die sie bereits besitzen. Damit wird Xbox Cloud Gaming zwar flexibler – gleichzeitig verwandelt Microsoft Spielzeit aber ziemlich konsequent in ein zusätzliches Verbrauchsgut.
