
Xiaomi hat mit dem YU7 GT eine offiziell gemessene autonome Runde auf der Nürburgring Nordschleife absolviert. Das Fahrzeug fuhr die komplette 20,8 Kilometer lange Strecke ohne Fahrer an Bord und kam auf eine zertifizierte Rundenzeit von 10:29,483 Minuten.
Damit führt der Nürburgring die neue Kategorie „Autonomous Driving“ für offizielle Rekordfahrten ein. Der Lauf fand bereits am 8. Juni 2026 statt.
73 Kurven ohne Mensch am Steuer
Die Nordschleife ist nicht gerade der gemütliche Parkplatz hinterm Supermarkt. 73 Kurven, rund 300 Meter Höhenunterschied, wechselnde Grip-Verhältnisse und sehr wenig Platz für dumme Fehler machen die Strecke brutal anspruchsvoll. Genau deshalb ist der autonome Lauf so faszinierend. Nicht, weil die Zeit sportlich irgendeinen menschlich gefahrenen Rekord zerlegt. Sondern weil das Auto die Runde komplett eigenständig und offiziell gemessen geschafft hat.
Xiaomi verweist dabei auf das eigene System Hyper Autonomous Driving. Die Technik soll Fahrzeugzustand, Straßenverhältnisse, Lenkung, Bremsen und Kraftübertragung in Echtzeit koordinieren. Grundlage sind laut Unternehmen eine End-to-End-Architektur, ein Fahrdynamikmodell und das MiMo-Embodied-Fundamentmodell.
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Für Xiaomi ist der Nürburgring-Lauf vor allem ein Härtetest unter Extrembedingungen. Die gesammelten Daten sollen in die weitere Entwicklung der autonomen Fahrfunktionen einfließen. Oder einfacher gesagt: Wenn ein System die grüne Hölle ohne Fahrer überlebt, hat man zumindest ein paar brauchbare Messwerte im Kasten.
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