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Flashforge Creator 5: Neuer Toolchanger-3D-Drucker startet mit Reservierung im EU-Shop

Flashforge bringt mit dem Creator 5 und Creator 5 Pro zwei neuen FDM-3D-Drucker an den Start. Statt auf ein klassisches IDEX-System setzt das neue Modell auf vier unabhängige Werkzeugköpfe mit Toolchanger-Prinzip. Damit soll der Drucker Material- und Farbwechsel sauberer und effizienter erledigen als viele Lösungen mit Filament-Umschaltung. Besonders spannend ist dabei, dass Flashforge die neue Serie bereits im EU-Shop listet, der Preis für den Creator 5 liegt aktuell bei 699 Euro, der Creator 5 Pro kostet aktuell 849 Euro.

Vier Werkzeugköpfe statt Filament-Umschalter

Flashforge setzt hier auf vier unabhängige Toolheads und positioniert das System damit als echte Multi-Head-Lösung. Spannend, da Farb- oder Materialwechsel nicht über ein langes Purgen in nur einem Hotend laufen müssen. Genau hier will Flashforge Abfall reduzieren und den Druck effizienter machen.

Technische Daten des Creator 5

Beim Bauraum nennt Flashforge 256 x 256 x 256 Millimeter. Die maximale Druckgeschwindigkeit liegt bei 300 Millimetern pro Sekunde, die Verfahrgeschwindigkeit bei bis zu 600 Millimetern pro Sekunde. Dazu kommen bis zu 30.000 mm/s² Beschleunigung, ein bis 320 Grad Celsius erhitzbarer Extruder und ein Heizbett mit bis zu 120 Grad Celsius. Zur Ausstattung zählen außerdem automatisches Leveling, eine flexible PEI-Stahlplatte, ein 4-Zoll-Touchdisplay sowie WLAN-Unterstützung für 2,4 und 5 GHz.

Auch technische Materialien stehen im Fokus

Der Creator 5 ist nicht nur für einfache Farbwechsel gedacht. Flashforge listet bereits in der Grundausstattung Materialien wie PLA, PETG, TPU, PLA-CF, PETG-CF, PVA und BVOH. Mit zusätzlichem Gehäuse-Kit sollen auch anspruchsvollere Filamente wie ABS, ASA, PA-CF, PET-CF, PAHT-CF, PPA-CF(GF) und PPS-CF möglich sein. Damit zielt das System nicht nur auf bunte Deko-Modelle, sondern auch auf funktionale Bauteile und komplexere Materialkombinationen.

Kamera, Sensorik und Management

Zur weiteren Ausstattung gehören eine integrierte Kamera zur Fernüberwachung, Filament-Runout-Erkennung und zusätzliche Sensorik für den Druckbetrieb. Dazu kommen Funktionen für das Management mehrerer Drucker über PC und Mobilgeräte. Gerade für kleine Werkstätten, Schulungsumgebungen oder Print-Farmen könnte das spannender sein als der reine Multicolor-Aspekt.

Creator 5 Pro setzt auf geschlossenes System

Neben dem Standardmodell bringt Flashforge auch einen Creator 5 Pro an den Start. Hier steht vor allem das geschlossene Design im Mittelpunkt. Das soll Temperatur und Druckumgebung stabilisieren, die Lautstärke senken und die Verarbeitung technischer Materialien verbessern. Für Nutzer, die häufiger mit ABS, ASA oder carbonfaserverstärkten Filamenten arbeiten, dürfte die Pro-Version deshalb die interessantere Wahl sein.

Preis und Verfügbarkeit in Deutschland noch offen

Im offiziellen EU-Shop lässt sich der Creator 5 / Creator 5 Pro aktuell lediglich gegen eine Reservierungsgebühr von 10 Euro reservieren.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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