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reMarkable Paper Pure: Das neue Schwarz-Weiß-Tablet ersetzt das reMarkable 2

reMarkable bringt mit dem reMarkable Paper Pure ein neues digitales Notiztablet auf den Markt. Das Gerät bleibt der bekannten Linie treu: kein buntes Apps, kein Social-Media, kein „kann auch irgendwie alles“. Stattdessen geht es wieder um Schreiben, Lesen, Skizzieren und das Bearbeiten von Dokumenten. Also genau das, wofür reMarkable überhaupt bekannt geworden ist.

Das neue Modell besitzt ein 10,3 Zoll großes Schwarz-Weiß-Display und soll das klassische Schreibgefühl der Marke weiter verbessern. Die Auslieferung startet Anfang Juni 2026. Der Einstiegspreis liegt bei 399 Euro für das Bundle mit Marker. Eine größere Variante mit Marker Plus und Sleeve Folio kostet 469 Euro.

Das reMarkable 2 wird abgelöst

Mit dem Paper Pure zieht reMarkable einen klaren Schnitt. Das neue Gerät wird neben dem reMarkable Paper Pro und dem kleineren Paper Pro Move angeboten. Das bisherige reMarkable 2 wird eingestellt. Damit ist Paper Pure künftig das reduzierte Schwarz-Weiß-Modell im Portfolio, während die Pro-Geräte stärker auf Farbe, Beleuchtung und mehr Technik setzen.

10,3 Zoll, 226 ppi und keine Lesebeleuchtung

Technisch setzt das reMarkable Paper Pure auf ein 10,3 Zoll großes monochromes Canvas-Display mit 1.872 × 1.404 Pixeln und 226 ppi. Eine Lesebeleuchtung gibt es nicht. Das Display ist dafür reflexionsarm und soll wie ein klassisches Buch mit Umgebungslicht arbeiten. Wer also nachts im Bett noch schnell seine große Romanidee notieren will, braucht Licht. Wie früher. Unverschämt analog.

Die digitale Tinte erscheint laut Hersteller mit einer Latenz von 21 Millisekunden. Navigation, Zoom und Seitenwechsel sollen bis zu doppelt so schnell sein wie beim reMarkable 2. Dazu kommt die strukturierte Schreiboberfläche, die reMarkable auch beim Paper Pro verwendet.

Dünn, leicht und mit langer Akkulaufzeit

Das Paper Pure misst laut reMarkable 228 × 187 Millimeter, wiegt 360 Gramm und ist 6 Millimeter dünn. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit bis zu drei Wochen an. Diese Angabe basiert allerdings auf etwa einer Stunde handschriftlicher Nutzung pro Tag. Wer das Ding permanent befummelt, wird natürlich früher ans Kabel müssen.

Mehr Workflow, aber vieles hängt an Connect

Wie bei reMarkable üblich spielt die Software eine große Rolle. Das Paper Pure kann handschriftliche und getippte Notizen durchsuchen, Dokumente importieren, Meeting-Notizen aus Google Kalender oder Microsoft Outlook vorbereiten und Inhalte aus Word, OneDrive, Dropbox oder Google Drive in reMarkable-Dokumente umwandeln.

Viele dieser erweiterten Funktionen hängen jedoch am Connect-Abo. Neue Nutzer können Connect 50 Tage kostenlos testen. Danach kostet der Dienst 3,99 Euro pro Monat. In den USA nennt reMarkable alternativ 39 US-Dollar pro Jahr, in der deutschen Meldung wird nur der Monatspreis genannt.

Über Connect lassen sich handschriftliche Notizen außerdem in Web-Notizen umwandeln. KI-Funktionen sollen Handschrift in Text übertragen, Inhalte zusammenfassen und nächste Schritte vorschlagen. Auch das Senden an Slack und Miro ist vorgesehen. Das klingt praktisch, macht aber auch klar: Das Paper Pure ist nicht nur ein hübsches digitales Notizbuch, sondern steckt tiefer im reMarkable-Ökosystem als früher.

Preis und Verfügbarkeit

Das reMarkable Paper Pure kann ab sofort über remarkable.com bestellt werden. Die ersten Geräte sollen Anfang Juni ausgeliefert werden. Angeboten werden zwei Bundles: Das Basispaket mit Tablet und Marker kostet 399 Euro. Das Paket mit Marker Plus und Sleeve Folio liegt bei 469 Euro. Das Sleeve Folio gibt es in Ozeanblau, Nebelgrün und Wüstenrosa.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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