RingConn legt beim nächsten Smart Ring nach. Der RingConn Gen 3 soll am 5. Mai 2026 starten und bringt zwei Funktionen mit, die man bei smarten Ringen bisher eher selten sieht: haptisches Feedback direkt am Finger und Blutdruck-Insights. Smart Ring mit Vibration
Der RingConn Gen 3 wurde bereits zur CES 2026 angekündigt. Jetzt wird es konkreter. Laut Hersteller soll der neue Ring am Dienstag, dem 5. Mai 2026, offiziell starten. Auch einen Preis nennt das Unternehmen bisher nicht. Zur Einordnung: Der RingConn Gen 2 liegt aktuell bei etwa 329 Euro.
Spannend ist vor allem der neue Vibrationsmotor. Der Ring kann damit direkt am Finger auf Ereignisse reagieren. Denkbar sind Hinweise bei erreichten Schrittzielen, Bewegungserinnerungen, Schlaf- oder Gesundheitsmeldungen.
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Blutdruck ja, Blutdruckmessgerät nein
Der zweite große Punkt sind die angekündigten Blutdruck-Insights. Der RingConn Gen 3 misst den Blutdruck offenbar nicht wie ein klassisches, zertifiziertes Blutdruckmessgerät. Stattdessen wertet der Ring verschiedene Sensordaten aus. Dazu gehören unter anderem Herzfrequenz, Blutsauerstoff, Hauttemperatur und Bewegung. Daraus sollen Muster und mögliche Hinweise auf Bluthochdruck-Risiken entstehen.
RingConn selbst betont, dass der Gen 3 kein medizinisches Messgerät ersetzen soll. Die Funktion ist eher als Frühwarn- und Trendanalyse gedacht. Wer echte Blutdruckwerte braucht, bleibt also beim klassischen Messgerät. Alles andere wäre hübsch verpackter Selbstbetrug mit Titanrand.
Mehr Größen und längere Laufzeit
Auch beim Gehäuse gibt es Änderungen. Der RingConn Gen 3 soll in US-Ringgrößen 6 bis 15 angeboten werden. Damit deckt der Hersteller eine größere Spanne ab als bisher. Gerade bei Smart Rings ist die passende Größe nicht nur eine Komfortfrage. Sie ist entscheidend für stabile Sensordaten.
RingConn spricht außerdem von einer Akkulaufzeit von mehr als zehn Tagen. Das wäre im Alltag ein starkes Argument, vor allem für Nutzer, die Schlaftracking dauerhaft verwenden wollen. Smart Rings leben davon, dass man sie vergisst.
Kein Abo für die wichtigsten Funktionen
Ein weiterer Punkt bleibt RingConns Abo-Strategie. Der Hersteller hebt erneut hervor, dass für die wichtigsten Funktionen kein laufendes Abo nötig sein soll. Das ist gerade im Vergleich zu Oura interessant, denn dort gehört das Abo-Modell inzwischen fest zum Produkt. Ob RingConn langfristig wirklich komplett bei dieser Linie bleibt, muss sich zeigen.
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